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  #41  
Alt 27.06.2018, 08:19
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Destructer Destructer ist offline
Schmied
 
Registriert seit: 20.01.2013
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Je näher Aros dem Tempel kam, desto mehr wurde ihm klar, dass der Tempel wirklich groß gebaut war. Einige Zeit später ragten dann auch schon die ersten Säulen vor ihm auf. Der Eingang war auch nicht zu übersehen - nicht nur, weil er sehr groß war, sondern auch sehr offen. Die Gruppe hatte er allerdings weder auf dem Weg gesehen, noch ist sie vor dem Tempel zu entdecken. Also blieb ihm wohl nichts anderes übrig, als vor dem Eingang zu warten. Vielleicht hatte er sie ja ungesehen überholt oder so.
Als er dem Eingang näher kam, bemerkte er, dass von innen Licht schien. Da er nicht wusste, ob das die Gruppe oder fremde Personen waren, näherte er sich sehr vorsichtig. Der Urpsrung des Lichts waren offensichtlich entzündete Fackeln. Und tatsächlich war es seine Reisegruppe, die die Fackeln in den Händen hielten. An den Wänden schienen noch mehr Fackeln zu sein, daher holte er sich erstmal eine von dort, bevor er sich der Gruppe näherte. Als er in Rufweite kam, rief er ihnen zu: "Tut mir Leid, dass ich ein bisschen spät dran bin. Hab ich was verpasst?"


Falls darauf jetzt nichts mehr erwidert wird, nehm ich im Zweifel den gleichen Weg, damit Wölfchen weiter machen kann.
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  #42  
Alt 28.06.2018, 00:32
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Wölfchen Wölfchen ist offline
Sheep
 
Registriert seit: 05.11.2011
Beiträge: 54
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Die Gruppe hatte sich entschieden. Sie würde den mittleren der drei Gänge wählen.
Während die Abenteurer langsam voranschritten und die Schatten der Fackellichter über die uralten grauen Wände zuckten, war zu bemerken wie sich die Größe des Ganges nach und nach verringerte.
Schon bald hatte dieser eine fast menschlich wirkende Höhe erreicht.
Noch immer wurden beide Wände von dilettantisch ausgeführten Reliefs verziert, die verschiedene Opferungen zu zeigen schienen.
Mal befanden sich auf den Altären nur Gegenstände, hin und wieder aber auch Menschen. Und auf allen Bildern waren klar und deutlich die fremden Wesen zu erkennen, denen die Erbauer so eifrig Opfer darzubringen schienen.
Der einzige Trost auf den Reliefs war, das ihr Zustand darauf schließen ließ das diese grausigen Rituale bereits Jahrhunderte zurückliegen mochten.

Ein seltsamer, unbeschreiblicher, aber nicht übermäßig unangenehmer Geruch stand in diesem Raum.

Schließlich erreichte die Gruppe einen einzelnen Raum, der eine Sackgasse zu sein schien. Ein einzelner Tisch aus grauem Gestein befand sich in der Mitte des Raumes. Es war wahrlich nicht schwer zu erkennen das es der Opferaltar aus den Wandreliefs sein musste.
Doch mit Ausnahme dieses Tisches war der gesamte Raum frei von Einrichtung. Nicht nur das, er wirkte förmlich sauber gefegt. Lediglich eine dünne Staubschicht verriet das Alter des Bauwerkes.

Als die Abenteurer die Wand genauer betrachteten fiel ihnen etwas auf.
Während die anderen Wände aus dem selben grauen Gestein wie der Rest des Tempels gebaut waren, so war die der Tür abgewandte Wand anders.
Der Stein war schwarz wie die Nacht und wirkte so gut wie unzerstörbar.
Wo andere Teile des Tempels beschädigt oder sogar beinahe dem Einsturz nahe waren, schien diese Wand ohne schaden zu sein. Auch wenn man sie Stundenlang mit Hammer und Meißel bearbeiten würde, könnte man kaum einen Fortschritt bemerken.


Eine kleine, kreisrunde Einkerbung befand sich in der Mitte und wirkte als würde dort etwas fehlen.
Links und Rechts davon, befand sich jeweils ein dünner Schlitz in der Wand, der wie ein viel zu schmales Fenster wirkte. Als jemand mit seiner Fackel dort heran Schritt, konnte man auf der anderen Seite ein goldenes Glitzern erkennen.
Im gleichen Moment wäre die Fackel beinahe von einem urplötzlich auftretenden, eiskalten Luftzug gelöscht worden.
Und obwohl jedem der Abenteurer bereits bekannt war, das es in tiefen Höhlen Luftströme gab die zum Ausgang führten, so war es auf eine unheimliche Art klar, das dies kein gewöhnliches Ereignis war, denn der Geruch der wie eine dünne Wolke in der Luft hing, hatte sich nicht verändert.

Doch der wahre Schrecken befand sich neben der deutlich erkennbaren Einkerbung in der Mitte der Wand.
Denn die Kreisförmige Aushöhlung wurde von einer größeren, schwerer zu erkennenden Kerbe umrandet.
Diese war groß genug um eine Art runde Tür darstellen zu können, das Problem lag aber an der Einkerbung selbst.
Aus der Entfernung hätte man die ungleichmäßigen Linien als Kunstfehler abtun können, doch nun, direkt davor war es eindeutig.
Es waren Kratzspuren. Zu Frisch um vom Staubfilm des restlichen Raumes bedeckt worden zu sein.
Es wirkte als hätte jemand versucht, den unglaublich harten, urzeitlichen Stein mit und ohne Werkzeuge zu beschädigen und war dabei kläglich gescheitert.

Die Schlussfolgerung, das der Tempel bereits zuvor geöffnet, aber dann wieder sorgfältig verschlossen worden sein musste, war nun kaum noch von der Hand zu weisen.

Doch das Offensichtliche Scheitern des Eindringlings schien Hoffnung darauf zuzulassen, das die Beute die Zweifelsohne hinter dieser Tür wartete noch immer vollständig an ihrem Platz war.

Zitat:
Dies ist leider eine Sackgasse. Seht euch genauer um, um herauszufinden was ihr tun müsst. Danach entscheidet euch für einen der anderen Wege.

Geändert von Wölfchen (28.06.2018 um 00:45 Uhr)
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  #43  
Alt 28.06.2018, 12:35
Benutzerbild von Lilitu
Lilitu Lilitu ist offline
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Kimni ist erleichtert, dass sie nicht Opfer einer Fallgrube mit spitzen Gegen-
ständen auf dem Boden geworden sind und atmet erst einmal tief durch.
Kurz geschüttelt von einem Schaudern fährt sie mit der Hand über eine der
groben Seitenwände, dann über die schwarze glatte Wand um schnurstracks
den Finger in die Aushöhlung zu bohren. Sie ist beeindruckt von dem kalten,
glatten, schwarzen Stein. Mit der anderen Hand befühlt sie die Kratzspuren
und fragt sich, wie das Loch wohl in die Mitte der Wand gekommen ist, wenn
doch übliche Werkzeuge gerade mal klägliche Kratzer erzeugten. Völlig in
sich selbst versunken wird ihr plötzlich wieder klar, dass sie ja nicht allein
hier ist. "Hm.. ich könnte ja jetzt sagen, ich hab es euch ja gesagt, mach ich
aber nicht"
sie grinst schief. "Was soll das mit dieser Kerbe? Wenn das eine
Tür ist, öffnet sie wahrscheinlich in die andere Richtung. Ich sehe keine Tür-
angeln. Und wozu die Fenster? Vielleicht sind die dazu da, damit man von der
anderen Seite in diese Kammer hier hineinschauen kann? Und was riecht
hier so?"
Die Fragen sprudeln nur so aus ihr heraus. Sie drückt gegen das
scheinbare Steintor. Es rührt sich nichts. "Also hier kommen wir nicht weiter."
Schwungvoll setzt sie sich auf den Tisch, baumelt mit den Beinen und linst
immer wieder durch die Schlitze. "Vielleicht war in dieser Aushöhlung mal
was drin?!"
Sie guckt sich um und versucht im Flackerlicht der Fackeln ir-
gendetwas passendes auszumachen, findet aber nichts. Sie springt vom
Tisch und pult wieder mit dem Finger in dem Loch herum. "Wollen wir gleich
zurück und einen anderen Weg probieren oder hab ich was übersehen?"

Fragend schaut sie ihre Gefährten an.
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  #44  
Alt 28.06.2018, 17:42
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Aglaia Aglaia ist offline
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"Wenn das hier so weitergeht, enden wir noch in einem Mauseloch" denkt Tavira, während die Gruppe dem sich verengenden Weg folgt und zieht skeptisch eine Augenbraue hoch. Doch dann finden sie sich in einem Raum von annehmbarer Größe wieder. Viel zu sehen gibt es allerdings nicht.

Tavira schreitet mit erhobenem Arm, die Fackel hin und her schwenkend, den Raum ab und studiert ihn. Dann nähert sie sich der kleinen runden Einkerbung, in welcher Kimni soeben noch ihren Finger gesteckt hatte und blinzelt hinein. Zu sehen ist nichts. Auch die Schlitze zur rechten und linken Seite der Vertiefung geben nicht viel mehr her. Sie runzelt die Stirn: "Vielleicht müssen wir hier irgendeine Art Hebel oder Griff einsetzen. Oder eine Verbindung zwischen Vertiefung und Schlitzen herstellen." Sie schaut sich noch einmal suchend um, doch gibt kurz darauf ergebnislos auf. "Vielleicht können wir ja Hengrimms Hammer zweckentfremden", sagt sie scherzend. Ein kurzes Kieksen entrinnt ihrer Kehle und sie grinst schief.

Noch einen kurzen Blick auf den Opferaltar richtend erhebt Tavira erneut ihre Stimme: "Na zumindest weiß ich nun, welch elend Leid die Opfer hier ertragen mussten." Sie macht eine bedeutungsschwangere Pause. "Es war auf jeden Fall Langeweile." Erneut muss sie glucksend lachen. Dann zuckt sie ernüchtert mit den Schultern. "Und welchem Weg wollen wir nun folgen? Dem der Priester oder dem der Pilger?"
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  #45  
Alt 28.06.2018, 18:40
DanLDSkal
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Skal hört die Worte von Kimni und Tavira zwar, registriert sie aber nicht. Er ist fasziniert von der schwarzen Wand. "Es scheint eine Tür zu sein. Wir müssen nur herausfinden wie man sie öffnet." sagt Skal und fährt mit der Hand die kreisförmige Aushöhlung entlang. Es gibt keine Staubschicht, sie muss erst vor kurzem geöffnet worden sein. Vielleicht finden wir den Schlüssel irgendwo. denkt er und fängt an nach etwas zu suchen, das in die Einkerbung passen kann. Die Fackel wirft seltsame Schatten, während er sich den Altar von oben und von unten ansieht. "Falls wir hier nichts finden können, bin ich für den Weg des Priesters" sagt er als er die Worte der anderen erfasst hat. "Aber zuerst sollten wir alles absuchen nach etwas das in die Einkerbung oder die Schlitze passen könnte" gibt er sich selbstsicher.
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  #46  
Alt 28.06.2018, 21:20
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Hentman Hentman ist offline
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"Priester, meinetwegen, lasst uns die andern Gänge ansehen bevor wir hier zuviel Gedanken aufwenden." Hengrimm ist schon wieder ungeduldig. "Allerdings müssen wir unbedingt einen Weg hinter diese Wand finden, was sich da erahnen lässt, könnte einem alten Zwerg gefallen ..." Er marschiert schon wieder langsam Richtung Ausgang aus dem Raum.
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  #47  
Alt 29.06.2018, 11:07
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Aglaia Aglaia ist offline
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"Ich denke, hier ist im Moment nicht mehr zu holen, Skal. Also gut, den Weg der Priester." Auch Tavira macht sich auf die Socken und schließt sich Hengrimm an.
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  #48  
Alt 29.06.2018, 13:40
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Lilitu Lilitu ist offline
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Kimni pult noch mal in dem Loch rum und rennt dann den anderen nach.
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  #49  
Alt 05.07.2018, 19:26
DanLDSkal
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Skal sieht sich alles genau an, kann aber keinen Schlüssel finden. Er schließt sich den anderen an und betritt den Weg des Priesters.
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  #50  
Alt 06.07.2018, 08:06
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Destructer Destructer ist offline
Schmied
 
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"Der Schatz könnte möglicherweise hinter dieser Tür liegen, aber der Schlüssel dazu scheint sich wohl nicht hier zu befinden", denkt Aros sich. "Und anscheinend sind wir auch nicht die Ersten hier." "Ich hab so den Verdacht, dass wir hier nicht alleine sein könnten", versucht er die anderen zu warnen, um dann zu merken, dass man sich bereits in Bewegung gesetzt hatte zurück zum Anfang des Weges. Da es hier scheinbar erstmal nichts weiter zu tun gibt, schließt er sich den anderen an.
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