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  #71  
Alt 25.04.2017, 21:07
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gerade kam auf SWR3 eine Doku zu den Tricks bei Kaffee und Tee

Sehr interessant, wie man selbst bei namhaften Anbietern wie Melitta, Jacobs, Dallmayr, Nespresso und co minderwertige Qualität zu teuren Preisen untergejubelt bekommt und wie teuer Kapselkaffee im Vergleich zu Pulverware ist und dass sich dieser enorme Preisunterschied nicht in der Qualität rechtfertigt. Schimmlige Bohnen verarbeitet, zu heiss geröstet, verbrannt mit Teerigen und Ascheartigen Aromen, Abfallprodukte aus der Fertigung mit verpackt

Selbiges auch bei Tee-Kapseln, Teebeuteln und Aufbrühtee, Stengel und Ästchen im Tee, Beutel mit Teestaub obwohl mit ganzen Blättern geworben wird, Schimmelbelastung


1 Pfund Filterkaffee zwischen 3,50 und 7 Euro
1 Pfund Kaffee in Kapseln ca 30 Euro

1 Pfund Kaffee entsprechend ca 90 Kapseln, weil Kapseln durchschnittlich nur ca 6g Kaffee enthalten.

Zitat:


21:00 Uhr Die Tricks mit Kaffee und Tee
Aufgebrüht und abkassiert
| SWR Fernsehen RP


Es ist das beliebteste Getränk im Lande:

162 Liter Kaffee trinkt durchschnittlich jeder Deutsche pro Jahr. Im Discounter kann für die Verbraucher der Kaffee oft nicht günstig genug sein. Doch warum steigen dann immer mehr Kunden auf die sündhaft teuren Kaffeekapseln um?
Nur weil die Werbung geschickt mit Lifestyle für den Alltag und der schnellen Zubereitung mit den schicken Maschinen wirbt?
Wie gut ist im Vergleich eigentlich der klassische Filterkaffee und stimmt hier die Qualität der Bohnen und die Röstung?
Selbst beim Tee tauchen jetzt die ersten Kapselmaschinen auf. Lohnt sich hier der hohe Preis, kann der Beuteltee mit den Kapseln mithalten und was sagen eigentlich passionierte Teetrinker zum Geschmack?
Und ist der Tee immer noch mit Pestiziden belastet? Gemeinsam mit Branchen-Insidern deckt Markt-Moderator Jo Hiller die "Tricks mit Kaffee und Tee" auf. "Die Tricks mit Kaffee und Tee - Aufgebrüht und abkassiert".
Die "Tricks mit Kaffee und Tee" sind der zweite Teil der neuen Staffel der NDR Wirtschaftsredaktion.
http://www.ardmediathek.de/tv/NDR-Da...entId=37416798
als Video auf Youtube
https://www.youtube.com/watch?v=2RXxSJHjeII
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Geändert von BoehserSteve (25.04.2017 um 21:11 Uhr)
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Alt 18.06.2017, 09:26
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grade bei Tagesschau24HD

Das ganze auf Youtube
https://www.youtube.com/watch?v=m_5NY15qvP0

Zitat:
Bio-Eier von ALDI Süd
Die Mär von glücklichen Hühnern
Marktcheck deckt auf

Marktcheck hat Betriebe besucht, die Bio-Eier auch für ALDI Süd produzieren. Von Elektrozäunen bis zu herumliegenden Tierkadavern: Ein Skandal wird sichtbar.
Bio-Eier von ALDI Süd sind mehr als doppelt so teuer als die aus Bodenhaltung. Doch viele Kunden zahlen den Aufpreis zum Wohl der Tiere gern. Sie hoffen, dass die Tiere sich frei bewegen können, ein glückliches Leben führen und es sich nicht um Massentierhaltung handelt.
Undercover-Aufnahmen
Doch Undercover-Aufnahmen vom Mai 2017, die Marktcheck von Tierschützern zugespielt wurden, zeigen ein anderes Bild. Das Bildmaterial stammt aus Hühnerfarmen in den Niederlanden, die Bio-Eier für ALDI Süd produzieren. Sie zeigen riesige Ställe mit unzähligen Tieren, reihenweise tote Hühner und verbotene Elektroleitungen, die die Tiere am Auslauf hindern.
https://www.swr.de/marktcheck/bioeie...tt2/index.html

Das Thema wurde wohl nochmal aufbereitet,

Zitat:
Das Video in der Mediathek
ALDI-Süd-Bioeier von glücklichen Hühnern?13.06.2017 | 8 Min. | Verfügbar bis 13.06.2018 | Quelle: SWR
Marktcheck hat Betriebe besucht, die Bioeier auch für ALDI Süd produzieren. Von Elektrozäunen bis zu herumliegenden Tierkadavern: Ein Skandal wird sichtbar.
http://www.ardmediathek.de/tv/MARKTC...entId=43530624
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Geändert von BoehserSteve (18.06.2017 um 09:27 Uhr)
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  #73  
Alt 09.11.2017, 20:11
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Zitat:
Zitat von FrischeMilch Beitrag anzeigen
11.02.2014, 12:11

und hier noch was zum thema food
merkel macht us-genmais in europa möglich

toller leserkommentar
"was den Ausverkauf dieses Landes,seiner Bevölkerung, seiner Umwelt beschleunigt. Schmutziger Braunkohlestrom, Freihandelsabkommen mit den USA = Abbau der demokratischen Rechte, Bodenverseuchung durch Fracking, Saatenkontrolle durch Monsanto, unbegrenzter Geldtransfer gen EZB. Ja, so ist halt wenn das Volk statt einer Kanzlerin eine "Mutti" wählt. Es entmündigt sich und bekommt dafür eine Rabenmutter."
Es ist noch nicht vorbei!


Puh, das ist grade nochmal gut gegangen. Trotzdem ist das Thema noch nicht vorbei

Die Newsmail ist hier zeitlich zu spät, inhaltlich aber wichtig, es geht nicht nur um unsere Gesundheit, die durch Verzehr von Glyphosathaltigen Lebensmitteln gefährdet ist, sondern auch um das Artensterben in der Tier und Pflanzenwelt, wenn weiterhin Pflanzenschutzmittel, die alles andere als die gewünschten Pflanzen verdrängen, ausgebracht werden dürfen.


Zitat:
noch schnell Glyphosat durchwinken, bevor die Grünen mit am Kabinettstisch sitzen: Das könnte Kanzlerin Angela Merkel schon am Donnerstag machen. Dann geht es in Brüssel um die Zukunft des Ackergiftes. Die EU will, dass Monsanto seinen Bestseller für weitere fünf Jahre verkaufen darf. Sie wirbt dafür mit einem Gutachten, das Glyphosat vom Krebsverdacht befreien soll. Doch gerade kam heraus: Entscheidende Stellen sind abgeschrieben – aus Studien von Monsanto.[1]
von heute früh vor der Abstimmung
Zitat:
Ackerchemikalie Glyphosat
Hat Monsanto Behörden manipuliert?
Die EU-Mitgliedstaaten beraten an diesem Donnerstag über die Wiederzulassung des Unkrautvernichters Glyphosat. Fast täglich kommen neue Merkwürdigkeiten ans Licht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...a-1177101.html
nach der Abstimmung
Zitat:
UNKRAUTVERNICHTER :
EU-Staaten einigen sich schon wieder nicht

AKTUALISIERT AM 09.11.2017-11:45

Die Mitgliedstaaten der EU haben sich wieder nicht auf eine Verlängerung der Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat verständigt. Im zuständigen Fachausschuss gab es keine Mehrheit für eine fünfjährige Verlängerung.
Die Entscheidung über eine Neuzulassung von Glyphosat ist von der EU abermals vertagt worden. Die Vertreter der EU-Mitgliedstaaten wollten den Vorschlag der EU-Kommission an diesem Donnerstag in Brüssel weder mit qualifizierter Mehrheit annehmen noch ablehnen. Die Kommission hatte eine Neuzulassung von fünf Jahren vorgeschlagen.

Die Kommission kann jetzt entweder einen neuen Vorschlag erarbeiten oder einen Berufungsausschuss mit ranghöheren Vertretern der Mitgliedstaaten einberufen, der über den aktuellen Vorschlag abstimmt. Wenn auch dieser kein Ergebnis erreichen würde, müsste die Kommission die Entscheidung über die Neuzulassung von Glyphosat allein treffen. Die aktuelle Zulassung läuft Mitte Dezember aus.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-15284553.html
Die Mutti kann sich immer noch pro Monsanto und Glyphosat aussprechen und wer weiss, wie lange die Jamaikaverhandlung noch läuft, vielleicht bis ins nächste Jahr?




Zitat:
AKTUALISIERT AM 27.06.2017
MONSANTOS UNKRAUTVERNICHTER :
Kalifornien warnt: Glyphosat kann Krebs verursachen
Die Gesundheitsbehörde in Kalifornien wird den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat auf eine schwarze Liste setzen. Das ist eine schwere Schlappe für den Saatgut-Konzern Monsanto. Das Pestizid kommt auch in Deutschland auf zahlreichen Feldern zum Einsatz.
Der Saatgut-Konzern Monsanto hat mit seinem umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat einen Rückschlag in den Vereinigten Staaten erlitten. In Kalifornien teilte die zuständige Behörde für Gesundheit und Umwelt am Montag mit, Glyphosat werde ab dem 7. Juli auf die Liste mit Chemikalien gesetzt, die krebserregend sein können.

Monsanto wird gerade in einem 66 Milliarden Dollar schweren Deal vom deutschen Bayer-Konzern übernommen. Kritiker der Transaktion befürchten ein Imageproblem für Bayer. Denn Monsanto sieht sich wegen Glyphosat immer neuer Klagen ausgesetzt. Der amerikanische Konzern will gegen die Entscheidung in Kalifornien vorgehen und nannte sie „ungerechtfertigt auf der Basis von Wissenschaft und Gesetz“.
Durch die Maßnahme in Kalifornien könnten Monsanto und andere Firmen, die solche Unkrautvernichter herstellen, dort gezwungen werden, Warnungen auf die Produktverpackungen zu kleben. Das Mittel wird unter anderem von Landwirten, auf Golfplätzen und in Weingebieten eingesetzt.

Zulassung in Europa läuft aus

Glyphosat wird auch in Europa eingesetzt. In Deutschland wird es auf rund 40 Prozent der Felder verwendet. Trotz des Verdachts krebserregend zu sein, kam die europäische Chemikalienagentur Echa im März zu dem Schluss, dass verfügbare wissenschaftliche Erkenntnisse nicht die Kriterien erfüllten, um Glyphosat als krebserregend zu bewerten.
Im vergangenen Jahr hatte die EU-Kommission das Mittel zunächst vorübergehend für weitere 18 Monate genehmigt, also bis Ende 2017. Mit dem Vorschlag einer Verlängerung um zehn Jahre bleibt sie nun unter dem bislang debattierten Zeitrahmen von 15 Jahren. Kritiker verlangen jedoch ein Verbot. Dafür will eine europäische Bürgerinitiative eine Million Stimmen sammeln.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-15079044.html
Zitat:
2. April 2017, 07:31 Uhr
Glyphosat-Prozess
Was die Monsanto-Mails verraten

wiremails
"Du kannst nicht sagen, dass Roundup keinen Krebs verursacht. Wir haben keine Krebsstudien mit Roundup gemacht." Mail vom 21. September 2009
Zitat:
2. April 2017, 07:31 Uhr
Glyphosat-Prozess
Wie zuverlässig sind die Studien von Monsanto?


Wie schädlich ist Roundup?
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaf...rt-1.3445002-2
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Geändert von BoehserSteve (09.11.2017 um 20:49 Uhr)
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Alt 28.11.2017, 14:26
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Standard zu obigen Beitrag

Zitat:
Der Monsanto-Minister muss gehen!
45.073
UNTERZEICHNER/INNEN
Mit Tricks und Täuschung setzt Agrarminister Schmidt in Brüssel fünf weitere Jahre Glyphosat durch. Wir fordern: Schmidt muss gehen – und die nächste Regierung das Glyphosat-Aus für Deutschland beschließen.

Unterzeichnen Sie jetzt unseren Eil-Appell!

https://www.campact.de/glyphosat/


5-Minuten-Info
Was ist Glyphosat?
Glyphosat ist das weltweit am häufigsten verwendete Pflanzengift. Das Totalherbizid tötet jede Pflanze, die vorher nicht entsprechend gentechnisch verändert wurde. In Deutschland wird Glyphosat vor allem eingesetzt, um Felder vor der Aussaat von Wildkräutern zu befreien. In anderen Ländern spielt auch der Anbau von glyphosatresistenten Pflanzen eine große Rolle.

Glyphosat wurde von dem US-Konzern Monsanto patentiert und ist auch unter dem Namen Round-Up bekannt. Inzwischen ist das Patent ausgelaufen und zahlreiche Firmen bieten Pestizide mit Glyphosat an.

Warum hätte sich Deutschland enthalten müssen?
Die Geschäftsordnung der Bundesregierung sieht vor: Können sich die Koalitionäre nicht auf eine Position in EU-Fragen einigen, enthält sich Deutschland. Das war auch bei Glyphosat der Fall. Die SPD ist gegen eine Verlängerung, CDU und CSU sind dafür. Agrarminister Christian Schmidt (CSU) hätte sich also enthalten müssen, auch wenn er formal für das Thema zuständig ist. So war es auch bei den letzten Glyphosat-Abstimmungen. Wegen der deutschen Enthaltung bekam Glyphosat da jeweils keine Mehrheit.

Wäre Glyphosat nicht sowieso zugelassen worden?

Nein. Agrarminister Schmidt schiebt diese Behauptung jetzt vor, um seinen Alleingang zu rechtfertigen. Aber der EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis hat im Sommer 2017 gesagt, dass die EU-Kommission keine Entscheidung ohne die Zustimmung der Mitgliedsstaaten treffen würde. Die Staaten hätten sich einigen müssen. Wäre Deutschland beim Nein geblieben, hätte es einen Kompromiss gebraucht, der sicher besser als das jetzige Ergebnis gewesen wäre.

Auch wenn es keine Einigung gegeben und die Kommission doch hätte entscheiden müssen: Dass sie eine einfache Verlängerung – ohne Auflagen oder Ausstiegsdatum – beschlossen hätte, war keineswegs sicher.

Warum ist Glyphosat gefährlich für unsere Gesundheit?
Glyphosat wurde von der Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Laut den Expert/innen der WHO gebe es „überzeugende Belege“ dafür, dass Glyphosat bei Labortieren wie Mäusen und Ratten Krebs verursache. Außerdem sehen die WHO-Expert/innen „begrenzte Belege“ dafür, dass Glyphosat auch beim Menschen krebserregend wirkt. Die WHO hat das Herbizid in die zweithöchste Risikostufe („wahrscheinlich krebserregend“) eingestuft.

Warum ist der EU Risikobewertung für Glyphosat nicht zu trauen?
Damit die Zulassung von Glyphosat verlängert werden kann, musste das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die Gefahren des Pestizids für Mensch und Umwelt untersuchen. Mit diesem Gutachten hat das BfR die entscheidende Vorarbeit für die Bewertungen durch die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) und die Europäische Chemikalienbehörde (ECHA) geleistet. Doch das BfR hat in seinem Gutachten entscheidende Passagen aus dem Zulassungsantrag von Monsanto abgeschrieben – und das nicht kenntlich gemacht.

Außerdem wurden wichtige Studien, die eine Krebsgefahr belegen, als irrelevant aussortiert. Eine unabhängige Prüfung der Gesundheitsgefahren durch Glyphosat hat das BfR nicht vorgenommen. Aus diesem Grund fordern inzwischen zahlreiche EU-Abgeordnete einen Untersuchungsausschuss, der über die Vorgänge bei der Glyphosat-Bewertung aufklären soll.
Warum ist Glyphosat schlecht für die Umwelt?
Neben den Gefahren für die Gesundheit ist Glyphosat auch eine große Bedrohung für die Artenvielfalt. Als Totalherbizid tötet Glyphosat alle Pflanzen auf dem Acker, die nicht entsprechend gentechnisch verändert wurden. Die Folge ist ein starker Rückgang von Wildkräutern, die wiederum die Nahrungsgrundlage für Insekten und Vögel sind. Auch für Regenwürmer, Amphibien und Fische sind negative Auswirkungen belegt.

Welche Alternativen gibt es?
Das dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unterstellte Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) zeigte 2016 in einer Studie, dass mechanische Methoden wie das Pflügen und der Einsatz des Grubbers die gleiche Wirkung haben wie Glyphosat. Wenn Landwirte sowieso den Pflug nutzen, dann ergeben sich laut JKI auch keine ökonomischen Verluste.

Die Autor/innen des Glyphosat-Reports des Pestizid-Aktions-Netzwerks PAN International betonen zudem, dass Wildkräuter auf dem Acker die Produktivität nicht grundsätzlich verringern. Im Gegenteil: Wildkräuter könnten eine wichtige Rolle dabei spielen, Schädlinge zu bekämpfen, die Qualität der Böden zu verbessern und die Ernteerträge zu erhöhen.


https://www.campact.de/glyphosat/mon...er/teilnehmen/


Er hat es getan, dieser ...

Zitat:
Landwirtschaftsminister Schmidt verteidigt Ja zu Glyphosat
Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat seine Zustimmung zu einer Verlängerung der Zulassung für den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat in der EU verteidigt.
https://www.stern.de/news/landwirtsc...t-7765522.html

Zitat:
Streit um Glyphosat-Zustimmung
Klientelpolitik von der dümmsten Sorte

Landwirtschaftsminister Schmidt stimmt der Glyphosat-Zulassung zu und empört damit die Umweltministerin. Seine dreiste Entscheidung erschwert die Annäherung zwischen Union und SPD.
Ein Kommentar. VON ANNA SAUERBREY

Die Sache kommentiert sich eigentlich von selbst. Was soll man da noch sagen? Es sind die Momente, in denen man einfach fassungslos ist, in denen der Verstoß gegen die Würde des Systems, gegen den zwischenmenschlichen Anstand und Respekt, gegen die politische Vorsicht und Vernunft so offensichtlich sind, dass man eigentlich schon gar keine Lust mehr hat, das aufzuschreiben. Was sich der geschäftsführende Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) da am Montag geleistet hat, ist politische Realsatire. Es ist Klientelpolitik von der dümmsten Sorte zum falschesten aller Zeitpunkte. Punkt. Aber weil noch ein paar Zeilen übrig sind, sei das noch kurz begründet.


Am Montag hat in Brüssel der deutsche Vertreter für einen Antrag der Europäischen Kommission gestimmt, die Zulassung für das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat zu verlängern, offenbar auf Anweisung aus dem deutschen Landwirtschaftsministerium. Christian Schmidt von der bayerischen Christlich Sozialen Union hat die Entscheidung verteidigt, die SPD-Umweltministerin Barbara Hendricks hat sie kritisiert, in Brüssel fragt man sich nun, ob sie gilt, und ob das der erste Vorgeschmack auf die neue deutsche Bananenrepublik ist, die angesichts des Chaos bei der Regierungsbildung gefürchtet wird.

Dumm, dreist und peinlich

Glyphosat gilt einer UN-Studie zufolge als krebserregend, andere Studien widersprechen. Ist die Lage unklar, sollte bei einer Entscheidung für die Verlängerung zumindest die politische Verantwortung eindeutig sein. Das ist gerade nicht der Fall. Solch eine polarisierende Entscheidung in einem politischen Vakuum wie dem derzeitigen zu fällen, zeugt von mangelndem Instinkt und mangelndem Respekt.


Zudem verschärft es unnötig die politische Instabilität, indem es inmitten zarter Annäherungsversuche von SPD und Union für eine neue große Koalition zur Überwindung der Regierungskrise eine Bombe platzen lässt. Die SPD spricht prompt von einem Vertrauensbruch. Es entsteht außerdem der Eindruck, dass hier eine politische Notlage ausgenutzt wird, um schnell im Sinne des eigenen Klientels – den bayerischen Großbauern – noch Nägel mit Köpfen zu machen, solange es noch irgendwie geht.


Dumm, dreist und peinlich ist das. Musste das noch gesagt werden? Eigentlich versteht es sich von selbst. Aber dann offenbar auch wieder nicht. Und das ist der größte Skandal.
http://www.tagesspiegel.de/politik/s.../20638232.html

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Geändert von BoehserSteve (28.11.2017 um 17:15 Uhr)
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Alt 08.03.2019, 00:15
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Zitat:
Urteil in Luxemburg
[SIZE="4"]07.03.2019 – 13:34

Deutscher Naturschutzring

Pressestatement

DNR zum Glyphosat-Urteil des EUG
07.03.2019
Berlin – Anlässlich des heutigen Urteils des Gerichts der Europäischen Union (EuG) über Einsichtsrechte in Herstellerstudien zur Risikobewertung des Pestizid-Wirkstoffs Glyphosat kommentiert Florian Schöne, politischer Geschäftsführer des Umweltdachverbands Deutscher Naturschutzring (DNR):

„Wieder einmal stellt ein Europäisches Gericht klar:

Gemeinwohlinteressen haben in der europäischen Gesetzgebung Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen. Mit dem Urteil erklärt das EuG das Wiederzulassungsverfahren für das meistverkaufte Pestizid endgültig zur Farce, denn die EU-Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA hat mit ihrem Vorgehen nicht nur die Rechte der Europaabgeordneten und der Öffentlichkeit beschnitten, sondern auch ihre eigenen. Sowohl die EFSA als auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das federführend für die europäische Risikobewertung war, sind auf Grundlage der geschwärzten Herstellerstudien zu ihrer Einschätzung „gesundheitlich unbedenklich“ gelangt und haben in ihrer Begründung dabei nachweislich ganze Passagen aus den Industriestudien übernommen. Bis heute ist dieser skandalöse Umgang ohne politische Konsequenzen geblieben."

"Das Gefeilsche um möglichst minimale Anwendungseinschränkungen und Zulassungsverlängerungen Glyphosat-haltiger Herbizide für die Landwirtschaft muss ein Ende haben. Auf EU-Ebene erwarten wir von der Bundesregierung, dass sie die Forderung der Abgeordneten des Europäischen Parlaments nach mehr Transparenz in Zulassungsverfahren für Pestizide vorbehaltlos unterstützt und sich gegen eine erneute Zulassung des Wirkstoffs nach 2022 ausspricht."

Zitat:
Florian Schöne, politischer Geschäftsführer des DNR
"Im Ergebnis des heutigen Urteils ist die Bundesregierung gefordert, den Glyphosat-Ausstieg auf nationaler und europäischer Ebene auf den Weg zu bringen. In Deutschland müssen der Vereinbarung im Koalitionsvertrag, wonach die Anwendung von Glyphosat „so schnell wie möglich und grundsätzlich zu beenden“ ist, endlich konkrete Ausstiegspläne folgen. Das Gefeilsche um möglichst minimale Anwendungseinschränkungen und Zulassungsverlängerungen Glyphosat-haltiger Herbizide für die Landwirtschaft muss ein Ende haben. Auf EU-Ebene erwarten wir von der Bundesregierung, dass sie die Forderung der Abgeordneten des Europäischen Parlaments nach mehr Transparenz in Zulassungsverfahren für Pestizide vorbehaltlos unterstützt und sich gegen eine erneute Zulassung des Wirkstoffs nach 2022 ausspricht. Auch das ist zum Vorteil der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland, um EU-weit gleiche Wettbewerbsbedingungen zu garantieren."

Hintergrund:
In zwei Verfahren hatten sich vier Abgeordnete der Fraktion Die Grünen/ EFA im Europäischen Parlament (Heidi Hautala, Benedek Javor, Michèle Rivasi, Bart Staes) sowie ein weiterer Kläger gegen eine Entscheidung der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) gewandt, aus Schutz der geschäftlichen Interessen der Hersteller den Zugang zu Studien (teilweise) zu beschränken.


https://www.dnr.de/presse/pressemitt...rteil-des-eug/

Man könnte sich ständig aufregen, weil die Bundesregierung hat sich in den Fall unterstützend eingemischt und der Efsa bei dem Versuch, die Veröffentlichungen zu verhindern, geholfen.
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  #76  
Alt 02.04.2019, 14:56
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Zitat:
#Zensur*heberrecht verhindern – Gutachten selbst anfragen!
Tweet:
https://twitter.com/fragdenstaat/sta...88463287189506


Wir haben ein staatliches Gutachten zu Krebsrisiken von Glyphosat veröffentlicht.
Jetzt zwingt uns die Bundesregierung, das Dokument zu löschen. Der Vorwurf: Urheberrechtsverletzung.

Wir lassen nicht zu, dass die Bundesregierung das Urheberrecht missbraucht, um unliebsame Berichterstattung zu verhindern! Das Urheberrecht darf nicht zum Zensurheberrecht werden!

Jetzt brauchen wir Ihre Unterstützung.

Fragen auch Sie das Gutachten an!


https://fragdenstaat.de/aktionen/zensurheberrecht-2019/
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