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  #21  
Alt 07.03.2014, 22:37
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Zitat:
07.03.2014 14:20
Angriff über manipulierte Webseiten
Ungeschützte AVM-Router zunehmend bedroht

AVM

Internetnutzer, die ihren von einer kritischen Sicherheitslücke betroffenen AVM-Router noch nicht per Update gesichert haben, sehen sich einer wachsenden Bedrohung ausgesetzt. Wie Heise Online berichtet, kursieren detaillierte Anleitungen dazu, wie die Lücke ausgenutzt werden kann, im Internet.

„Mit der Beschreibung kann jetzt im Prinzip jeder Betreiber einer Webseite – oder auch ein Eindringling – dort Code einbauen, der die Fritzboxen aller Besucher attackiert“, warnt Heise.

Wer eine derart manipulierte Webseite mit einem nicht geschützten Router oder Powerline-Adapter von AVM besucht, öffnet Angreifern Tür und Tor zu seinem Netzwerk und zu Funktionen der Hardware. Beispielsweise hatten hohe Telefonrechnungen, die Kriminelle über gekaperte Router geführt hatten, die Sicherheitslücke im Januar erst auffliegen lassen.

AVM ruft alle Nutzer betroffener Geräte nochmals mit Nachdruck dazu auf, die bereitgestellten Updates einzuspielen. Umfangreiche Informationen liefert die Webseite des Herstellers. Darüber, ob der eigene Router betroffen ist und ein Update vorliegt, können sich Anwender in umfangreichen Listen informieren.

Betroffene Router für den deutschen Markt
Betroffene Router für den internationalen Markt (eventuell in Deutschland verkauft)
Betroffene Repeater und PowerLine-Adapter

Auch Kunden, die keine der roten Fritz!Boxen ihr Eigen nennen, können sich nicht sicher sein. So hat auch die Telekom Updates für eine Reihe von Speedport-Routern zur Verfügung gestellt, die auf AVM-Technik basieren.

http://www.computerbase.de/news/2014...hmend-bedroht/
Zitat:
05.03.2014 09:20
DNS-Einträge im großen Stil geändert
Bis zu 300.000 Router unter fremder Kontrolle

Router

Wie das US-amerikanische Sicherheitsunternehmen Team Cymru in einem Sicherheitsreport mitteilt, haben kriminelle Angreifer die Kontrolle über rund 300.000 Router übernommen und die DNS-Einträge der Systeme verändert.

Die genaue Zahl der betroffenen Geräte ließ sich nicht ermitteln, da das Unternehmen lediglich die Zugriffe individueller IP-Adressen aufgezeichnet hat, was bei dynamischen IP-Adressen jedoch zu einer Mehrfachzählung führt. Von dem Angriff sind insbesondere Router in Asien und Europa betroffen, wobei Vietnam, Thailand sowie Indien und Italien die Schwerpunkte bilden. Betroffen sind Geräte der Firmen D-Link, Micronet, Tenda, TP-Link und Zyxel. Die Angriffe werden über Lücken in der Firmware der Geräte oder per Cross-Site-Request-Forgery durchgeführt. Dabei wird sowohl der primäre als auch der sekundäre DNS-Eintrag verändert. Die neuen DNS-Einträge lauten 5.45.75.11 und 5.45.75.36.

Bisher wurde noch kein Missbrauch seitens der bisher unbekannten Angreifer entdeckt. Die Seitenaufrufe werden bisher korrekt über die geänderten DNS-Einträge weitergeleitet. Ob es sich somit nur um einen Test oder die Vorbereitung auf einen größeren Angriff handelt, ist derzeit noch nicht bekannt. Denkbar ist, dass Anwender zukünftig auf gefälschte Seiten umgeleitet werden, um Passwörter, Kreditkartendaten und weitere geldwerte Informationen abzugreifen. Sobald die Täter die Server, über die die Anfragen derzeit geleitet werden, abschalten, können die Router die angefragten Adressen zudem nicht mehr auflösen.

Ähnlichkeiten mit einem kürzlich bekanntgewordenen Angriff auf polnische Online-Banking-Kunden, bei dem die Kunden über gefälschte DNS-Einträge auf manipulierte Webseiten gelenkt wurden, sind nicht zu übersehen. Angegriffen wurden in beiden Fällen vor allem schlecht gesicherte Heim- und SOHO-Router mit Standardeinstellungen, bei denen mittels Brute-Force-Angriffen die Passwörter des Web-Interfaces über das Internet geknackt werden können. Die DNS-Server, auf die umgelenkt wird, unterscheiden sich in beiden Fällen jedoch.
http://www.computerbase.de/news/2014...der-kontrolle/
Auch wenn es anscheinend noch keine deutschen User betraf, sollte man sich auch hier gewahr sein, dass man mit derartigen Routern auch angreifbar ist.
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  #22  
Alt 08.03.2014, 00:33
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Zum 1.: was soll man da aufm Hamdy aktualisieren?

Und ich meine wenn man wie jeder normale die OnlinePorts geschlossen hat passiert da nix.
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Geändert von ben12 (08.03.2014 um 00:35 Uhr)
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  #23  
Alt 08.03.2014, 00:41
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BoehserSteve BoehserSteve ist offline
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Zitat:
Zitat von ben12 Beitrag anzeigen
Und ich meine wenn man wie jeder normale die OnlinePorts geschlossen hat passiert da nix.
Was willst Du mir da erzählen?

Das ist schon fast so wie da mit dem andern Menschen im andern Thread, der es noch nicht in der Bildzeitung gelesen hatte...

Warum wohl geht da seit Wochen so ein Terz durch die medien, wenn es doch so einfach wäre.

Informiere Dich doch bitte erstmal, vor Du hier Deinen Senf, äh Deine Meinung dazu gibst.
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  #24  
Alt 08.03.2014, 00:54
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Nur mal so das ist eine gute Möglichkeit sich zu schützen sie kappt jeglichen Onlinekontakt. Sie hilft zwar nicht komplett...Du mit deinem gegoogelten brauchst da ned mitzureden. Oack dich erstmal an der eigenen Nase. Googeln kann jeder Evil
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  #25  
Alt 08.03.2014, 08:47
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Zitat:
Zitat von ben12 Beitrag anzeigen
Googeln kann jeder Evil
Was bin ich dann? Ein niemand? Denn ich kann nicht googeln. Und ich bezweifle auch, dass wirklich jeder googeln kann wie es eben Evil/Mano kann.
Und sag ihm bitte nicht er soll nicht mitreden-du hast scheinbar teilweise keine Ahnung wie man das und das macht, also dürftest du theoretisch auch nicht mitreden.
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Folgende User bedankten sich bei für das Posting:
  #26  
Alt 08.03.2014, 10:33
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Zitat:
Zitat von ben12 Beitrag anzeigen
Nur mal so das ist eine gute Möglichkeit sich zu schützen sie kappt jeglichen Onlinekontakt. Sie hilft zwar nicht komplett...Du mit deinem gegoogelten brauchst da ned mitzureden. Oack dich erstmal an der eigenen Nase. Googeln kann jeder Evil
Wer benutzt Google heutzutage nicht ? Ich würde sagen Google ist ein fester Bestandteil von uns .Evil macht das hier gut
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  #27  
Alt 08.03.2014, 16:10
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davon abgesehen, dass ich hier nichts gegoogelt habe, sondern ich von mehreren Seiten mit stets wieder sicherheitsrelevanten Nachrichten Newsletter empfange.

Googlen muss ich nur, wenn ich weiterführende Informationen oder Bestätigungen anderer Quellen suche, wie diese, die ich im Thread ALLE AVM-FRITZ-Modelle gefährdet!

Niemand ist gezwungen, meine Postings zu lesen
wer also bei "neue Beiträge" spechtet und sieht, dass ich mal wieder hier was angefügt habe
muss ja nicht mitlesen, wenn er sich für genug informiert und ausgebildet hält, dass er mit derlei Warnungen nichts anfangen braucht.
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Geändert von BoehserSteve (08.03.2014 um 16:12 Uhr)
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  #28  
Alt 10.03.2014, 13:53
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Zitat:
AVM zieht Bilanz zu den Angriffen auf Fritz-Boxen

Dem Hersteller sind 80 Kunden bekannt, die davon betroffen sind. Zur Höhe des Schadens wollte AVM keine endgültigen Aussagen machen. Um in Zukunft Schwachstellen schneller zu beheben, denkt der Hersteller über automatische Updates seiner Router nach.

Während einer Pressekonferenz auf der CeBIT hat AVM heute auch auf die kürzlich erfolgten Angriffe auf seine DSL-Router zurückgeblickt. Geschäftsführer Johannes Nill betonte noch einmal, dass sofort nach Bekanntwerden eines ersten Verdachts das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Landeskriminalamt eingeschaltet wurden.


AVM sind 80 Fritz-Box-Besitzer bekannt, die von den Angriffen auf die Router des Unternehmens geschädigt wurden. Dazu kommen dann möglicherweise noch Personen, die sich lediglich an die Netzbetreiber gewandt haben. Zum finanziellen Ausmaß des Schadens wollte Nill auf der CeBIT-Pressekonferenz auf Nachfrage von Journalisten keine Wasserstandsmeldung abgeben. Er erklärte aber, der sei durch das schnelle Unterbinden der Geldflüsse und die Kulanz der Provider in Grenzen gehalten worden.

Zu Details der Ermittlungen konnte sich AVM nicht äußern. Der Hersteller erklärte aber, die Ermittlungen liefen “weiter auf Hochtouren”. Das Landeskriminalamt spreche ganz klar von organisiertem Verbrechen. Dennoch stellte sich AVM nicht nur als Opfer dar, sondern übernahm auch Verantwortung.

AVMs Technik-Chef Peter Faxel erklärte, bereits bisher hätten Code und Produkte mehrere interne und externe Prüfroutinen durchlaufen. Man werde aber nun noch einmal darüber nachdenken, wie die sich – auch in Zusammenarbeit mit den externen Experten – verschärfen lassen.

“Wir ziehen unsere Schlüsse aus den Vorfällen der vergangenen Monate und werden künftig noch strenger sein”, versprach auch Nill. Zu den Konsequenzen aus den Ereignissen gehöre aber auch, dass man darüber nachdenke, wie man Kunden künftig effizienter dazu bewegen könne, Updates einzuspielen. Dabei schließe man auch nicht aus, Aktualisierungen automatisiert zu verteilen. “Gehen Sie davon aus, dass Sie da in den kommenden Monaten noch etwas von uns hören”, sagte Nill den auf der CeBIT anwesenden Journalisten.

Er erläuterte aber auch, dass man dabei behutsam vorgehen werde, denn aus den Gesprächen mit Anwendern sei AVM auch bekannt, dass nicht alle Nutzergruppen – gemeint sind wohl vor allem Power-User oder gewerbliche Anwender – mit völlig automatisch verteilten Updates leben können. Dies werde man berücksichtigen. Denkbar sei etwa, eine automatische Aktualisierung durch eine einmalige, vorangehende Registrierung quasi zu “bestellen”.

Auf Nachfrage von ITespresso, ob künftig Provider, wenn wie im Koalitionsvertrag vorgesehen der Routerzwang abgeschafft ist, diesen durch eine Art Managed Router Service für Kunden umgehen könnten, die sich nicht mit der Wartung und Pflege ihrer Netzwerkprodukte beschäftigen wollen, erklärte Nill, es gelte nun zunächst die gesetzliche Regelung abzuwarten. Außerdem wolle er niemanden solche Absichten unterstellen.

Er hofft nun auf eine “klar und eindeutig formulierte gesetzliche Grundlage”. Bis dahin wird es aber noch etwas dauern: Derzeit liegt der Entwurf einer Transparenz-Verordnung vor, zu dem Interessierte noch bis 31. März Stellungnahmen abgeben könenn. Anschließend müssen für die endgültige Fassung der Transparenz-Verordnung das zuständige Bundesministerien und der Deutsche Bundestag zustimmen. Erst danach kann die Rechtsverordnung erlassen werden.
http://www.itespresso.de/2014/03/10/...speed=noscript
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  #29  
Alt 31.03.2014, 22:26
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Zitat:

#FranzKanz http://franzkanz.de/
Rainer Wieland
- 9. März 2014
Tools

Beschreibung
Ist meine Box sicher?

Diese Frage, die sich aufgrund der Angreifbarkeit der millionenfach zur Anwendung kommenden Fritz!Boxen viele Nutzer aktuelle stellen, beantwortet diese APP ganz, ganz einfach ! Der Login auf die FRITZ!Box ist nicht erforderlich. Die APP muss lediglich Verbindung über Wlan mit der Fritz!box (Standard Konfiguration) aufnehmen.
Die APP richtet sich nicht an User, die den täglichen Umgang mit der Fritzbox üben und munter umkonfigurieren, obwohl wir auch versuchen hier zu helfen.
Wir bieten diese APP weiterhin kostenfrei an, damit möglichst alle Fritz!Box Nutzer schnell die Gelegenheit nutzen können Ihre Boxen zu überprüfen und einfach sicher zu sein !
Wir bitten Dich daher eindringlich unsere Arbeit zu würdigen und uns zu unterstützen, indem Du diese APP an alle Freunde, Verwandten und Bekannten weitergibst.
Bitte unterstütze uns auch mit Anregungen und schicke uns bei möglichen Problemen kurz eine Nachricht an [email protected]. Wir antworten umgehend. Danke !

Derzeit sind leider nach Herstellerangaben erst rund 50% sicher. Hilf also mit das Internet wieder sicherer zu machen und Einfallstore, ob absichtlich oder unabsichtlich installiert, wieder zuzukitten :

zukünftig heißt es dann : #FranzKanz - die Box, nur einfach mehr !

#FranzKanz bietet in Zukunft einfache Bedienung und Mehrwerte rund um die beliebte Fritz!Box. #FranzKanz wird Dir auch weiterhin hilfreich zur Seite stehen. Du wirst nun immer auf den aktuellen Stand hingewiesen und Sicherheitshinweise erhalten, wenn Du magst. Es erwarten Dich noch viele tolle und nützliche Features rund um die Box, stay connected!

WICHTIG : Sollte die APP unsicher melden, obwohl Sie anderer Meinung sind, oder die APP zeigt unknown an, dann bitte entweder die Datensicherung nutzen und weiterleiten oder einfach mit Problemschilderung an uns übermitteln. Das ist eine große Hilfe zur Verbesserung der APP !!



Danke alle, die helfen die Boxen und damit das Internet sicherer zu machen!

https://play.google.com/store/apps/d...sfer.boxsecure
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Geändert von BoehserSteve (31.03.2014 um 22:27 Uhr)
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  #30  
Alt 07.04.2014, 21:20
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Zitat:
07.04.2014, 17:30

BSI-Warnung: Prüfen Sie jetzt Ihr E-Mail-Passwort


Offizielles Update vom 07.04.2014:

Das BSI benachrichtigt die Betroffenen eines der größten Cyber-Diebstähle der letzten Jahre. Dabei wurden rund 18 Millionen E-Mail-Konten geknackt, darunter auch Daten von 3 Millionen Deutschen Adressen. Mit dem offiziellen BSI-Sicherheitstest können Sie sofort herausfinden, ob ihre E-Mail-Adresse auch betroffen ist.. Sofern Sie noch keine Informations-Mail vom BSI erhalten haben, sollten Sie den Check sofort ausführen.
Das BSI schreibt:
"Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
(BSI) informiert angesichts eines erneuten Falles von großflächigem Identitätsdiebstahl betroffene Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Die Staatsanwaltschaft Verden (Aller) hat dem BSI einen Datensatz mit rund 21 Millionen E-Mail-Adressen und Passwörtern zur Verfügung gestellt.

Nach technischer Analyse und Bereinigung durch das BSI verblieben rund 18 Millionen von Identitätsdiebstahl betroffene E-Mail-Adressen, darunter rund 3 Millionen deutsche E-Mail-Adressen. Die Inhaber der E-Mail-Adressen werden vom BSI in Zusammenarbeit mit den Online-Dienstleistern Deutsche Telekom, Freenet, gmx.de, Kabel Deutschland, Vodafone und web.de informiert. Zudem stellt das BSI wieder einen webbasierten Sicherheitstest zur Verfügung."

http://www.chip.de/news/BSI-Warnung-..._68976423.html

https://www.check-and-secure.com

Zitat:
Neuer Fall von großflächigem Identitätsdiebstahl: BSI informiert Betroffene
Bonn, 07.04.2014.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) informiert angesichts eines erneuten Falles von großflächigem Identitätsdiebstahl betroffene Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Die Staatsanwaltschaft Verden (Aller) hat dem BSI einen Datensatz mit rund 21 Millionen E-Mail-Adressen und Passwörtern zur Verfügung gestellt. Nach technischer Analyse und Bereinigung durch das BSI verblieben rund 18 Millionen von Identitätsdiebstahl betroffene E-Mail-Adressen, darunter rund 3 Millionen deutsche E-Mail-Adressen. Die Inhaber der E-Mail-Adressen werden vom BSI in Zusammenarbeit mit den Online-Dienstleistern Deutsche Telekom, Freenet, gmx.de, Kabel Deutschland, Vodafone und web.de informiert. Zudem stellt das BSI wieder einen webbasierten Sicherheitstest zur Verfügung.

Die digitalen Identitäten sind im Rahmen eines laufenden Ermittlungsverfahrens gefunden worden. Mit den E-Mail-Adressen und den zugehörigen Passwörtern versuchen Kriminelle mithilfe eines Botnetzes, sich in E-Mail-Accounts einzuloggen und diese für den Versand von SPAM-Mails zu missbrauchen. Das Botnetz ist noch in Betrieb, die gestohlenen Identitäten werden aktiv ausgenutzt. Es ist davon auszugehen, dass es sich bei den gefundenen Adressen und Passwörtern sowohl um Zugangsdaten zu E-Mail-Konten als auch um Zugangsdaten zu anderen Online-Accounts wie Online-Shops, Internet-Foren oder Sozialen Netzwerken handelt.

Information per E-Mail und Prüfmöglichkeit auf Internetseite

Aufgrund dieser aktuellen Ausnutzung der Daten erfolgt die Information der Betroffenen in Deutschland in einem zweigeteilten, datenschutzkonformen Verfahren unter Beteiligung der Online-Dienstleister Deutsche Telekom, Freenet, gmx.de, Kabel Deutschland, Vodafone und web.de. Das BSI hat diesen Providern die in ihren Domänenbereich fallenden E-Mail-Adressen zur Verfügung gestellt, damit diese im Rahmen ihrer bestehenden Kundenbeziehungen ihre Kunden informieren. Hierbei handelt es sich um ein datenschutzgerechtes Verfahren zur Warnung vor IT-Risiken, mit dem im vorliegenden Fall bereits rund 70 Prozent der Betroffenen in Deutschland abgedeckt werden können.
Internetnutzer, die ein E-Mail-Account bei einem anderen als den oben genannten Dienstleistern haben oder einen eigenen Webserver betreiben, sind aufgerufen, mithilfe des vom BSI bereitgestellten webbasierten Sicherheitstests unter https://www.sicherheitstest.bsi.de zu überprüfen, ob sie von dem erneuten Identitätsdiebstahl betroffen sind. Der neue Datensatz wurde in den seit Januar bestehenden Sicherheitstest eingepflegt. Die eingegebene Adresse wird in einem technischen Verfahren vom BSI mit den Daten abgeglichen, die die Staatsanwaltschaft Verden (Aller) zur Verfügung gestellt hat. Ist die Adresse und damit auch die digitale Identität des Nutzers betroffen, so erhält dieser eine entsprechende Information per E-Mail an die angegebene Adresse. Ist die eingegebene E-Mail-Adresse nicht betroffen, so erhält der Nutzer keine Benachrichtigung.

Betroffene sollten Rechner bereinigen und Passwörter ändern

Das BSI geht derzeit davon aus, dass sich die Online-Kriminellen verschiedener Quellen bedient haben, um an die Zugangsdaten zu gelangen. Eine dieser möglichen Quellen sind die Rechner von Internetnutzern, zu denen sich die Angreifer Zugriff verschafft haben können. Dazu wird der Rechner in der Regel mit einer Schadsoftware infiziert, die dann die Eingabe der Zugangsdaten mitliest. Es ist nicht auszuschließen, dass diese Schadsoftware auch zu anderen Zwecken genutzt werden kann, etwa zur Ausspähung weiterer Daten auf dem Computer oder zur Manipulation von Online-Transaktionen, die die Anwender etwa beim Online-Shopping durchführen.

Betroffene, die von ihrem Provider informiert wurden oder ihre Betroffenheit über den webbasierten Sicherheitstest herausgefunden haben, erhalten mit der Information daher auch Empfehlungen zu erforderlichen Bereinigungs- und Schutzmaßnahmen:

Der eigene Computer ebenso wie andere genutzte Rechner sollten mit einem Virenschutzprogramm auf Befall mit Schadsoftware überprüft und bereinigt werden. Als zusätzliche Möglichkeit der Überprüfung kann der "PC-Cleaner" verwendet werden, zu dem auf der Webseite "BSI für Bürger" verlinkt ist.
Nach der Überprüfung und Bereinigung des Rechners sollten Anwender ihr E-Mail-Passwort sowie auch alle anderen Passwörter ändern, die sie zur Anmeldung bei Sozialen Netzwerken, Online-Shops und anderen Online-Diensten nutzen.
Um generell zu verhindern, dass Schadsoftware auf den Rechner gelangt, sollten Anwender die grundlegenden Sicherheitsregeln beachten, die das BSI auf seiner Webseite "BSI für Bürger" zusammengestellt hat.
Anwender sollten zukünftig in regelmäßigen Abständen überprüfen, ob ihr Computer verwundbar für Angriffe aus dem Internet ist. Eine schnelle Testmöglichkeit bietet das Angebot "Check and Secure" https://www.check-and-secure.com/ der Initiative botfrei.de des eco-Verbands.

Pressekontakt:
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Postfach 200363
53133 Bonn
Telefon: 0228 99 9582-5777
+49 228 99 9582-5777
Telefax: 0228 99 9582-5455
+49 228 99 9582-5455
E-Mail: [email protected]
http://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pre..._07042014.html
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