Shakes & Fidget - Das offizielle Supportforum  

Zurück   Shakes & Fidget - Das offizielle Supportforum > Community Area > Geschichten & Gedichte

Hinweis

Geschichten & Gedichte könnt Ihr hier veröffentlichen

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 26.10.2016, 21:26
Suri
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Naschen kann gefährlich sein

Diese Geschichte bin ich derzeit noch am Schreiben, also bitte nicht sauer sein, wenn Fortsetzungen etwas dauern.
Ich würde mich auf jeden Fall über Kommis freuen.

Vorab:
Felix und Barnaby sind Männer in den Zwanzigern und wohnen gemeinsam mit Meerschweinchen Gisbert in einer Erdgeschosswohnung in der Schillerstraße.
Felix ist Elektroniker und Barnaby Schriftsteller.
Ihnen gegenüber wohnt eine alte Frau (Oma Bauer) und die hat wie es bei alten Leuten eben der Fall ist einen Knall (Scherz) und allerlei Familienanhang. Unter Anderem Sohn Hartmut (Einzelkind) und Enkelin Charlotte (in welche Barnaby vielleicht ein bisschen verliebt ist).
Alles beginnt in der Geburtstagswoche von Oma Bauer. Sie wird 90 Jahre alt. Doch was dann passiert .... na das müsst ihr selber lesen

KAPITEL 1

Quietschend und etwas abrupt hörte das Ruckeln der Straßenbahn auf und die Türen öffneten sich.
Missmutig trat Barnaby gemeinsam mit den anderen Passanten hinaus in den strömenden Regen.
Das deutsche Wetter zeigte sich mal wieder von seiner besten Seite was im März bedeutete, es war kalt und nass.
„Keinen Regenschirm dabei?“
Verwundert drehte sich Barnaby um, nachdem er einem etwas kompakteren Herren ausgewichen war, der es wohl bei dem Wetter sehr eilig hatte und es nicht für nötig hielt sich für das Drängeln zu entschuldigen.
Da hieß es immer wieder die Jugend von heute sei verkorkst, doch die älteren Herrschaften waren kein Deut höflicher.
Der Drängler war Barnaby jedoch gerade egal.
Lieber schaute er sich nach der Person um, welche zweifelsohne zu der freundlichen Stimme gehörte und mit einem bunt gepunkteten Regenschirm ebenfalls an der Haltestelle stand und verlegen grinsend auf ihn zu kam.
„Ist denn schon wieder Mittwoch?“, erkundigte sich Barnaby bei der jungen Frau ohne sich mit einer Begrüßung aufzuhalten.
„Muss wohl.“, räumte Charlotte ein und hielt den Regenschirm nun auch über Barnaby, so dass der Regen nun über sie beide hinweg prasselte „Wenn du ihn hältst kommen wir beide fast trocken ans Ziel. Wenn ich ihn halte, steche ich dir nur ein Auge aus.“
„Das wäre unschön.“, gab Barnaby lachend zu und nahm den Regenschirm in die Hand „Brauche meine Augen beide noch.“
„Hab ich mir fast gedacht.“
Verlegen lachten beide noch einmal bevor sie dann der Haltestelle den Rücken zu kehrten.
Die Schillerstraße war nicht sonderlich weit von der gleichnamigen Haltestelle entfernt, aber wenn man so eng zusammen unter einem Regenschirm dahin schritt, konnte es sich doch ein wenig ziehen.
„Mittwoch also.“, meinte Barnaby, da ihm gerade nichts Anderes einfiel.
„Hatten wir schon.“, stellte Charlotte fest „Erstaunlich, dass dir das aufgefallen ist, dass ich immer am selben Tag da bin.“
Nun musste Barnaby herzhaft lachen.
„Deine Oma ist ziemlich speziell was die Planungen angeht.“, erklärte er „Da kann man wirklich den ganzen Kalender nach richten. Sonntags ihr Bruder. Mal mit und mal ohne Anhang und an besonderen Sonntagen auch ihr Sohn und du. Montags die Pediküre und frag mich lieber nicht woher ich das weiß.“
Charlotte musste lachen und im Wechsel zählten sie nun die weiteren Wochentage auf.
Ja, Barnaby Block kannte seine Nachbarin, die alte Frau Bauer.
Schon als er noch ein Kind gewesen war, hatten sie im selben Haus gewohnt und er hatte immer an ihrer Terrassentür geklopft, um ein paar Bonbons zu ergattern.
Dafür war Frau Bauer immer gut gewesen, obgleich ihre Bonbons sehr verschieden gut waren in der Qualität.
Flips und Salzstangen hatte er irgendwann nicht mehr haben wollen, denn wenn eine Tüte mal geöffnet war, dann schmeckten die Sachen wie gesalzene Pappe und das war alles andere als der Bringer.
Auch zwanzig Jahre später konnte es Frau Bauer nicht lassen ihm bei jeder sich bietenden Gelegenheit irgendetwas anzudrehen, denn er und sein Mitbewohner waren ja wohl kaum in der Lage für sich allein zu sorgen.
Zumindest wurde Barnaby manchmal das Gefühl nicht los, dass Frau Bauer so denken musste.
Eigentlich nannten sie alle nur Oma Bauer und zumindest für Charlotte war Frau Bauer wirklich die Oma.
Einmal in der Woche und zwar am Mittwoch besuchte Charlotte ihre Oma.
Dann stand sie vor der Haustür in der Schillerstraße, trat von einem Bein auf das andere und klingelte bei ihrer Oma Sturm.
Felix, der Mitbewohner von Barnaby fand das so lustig, dass er irgendwann mal die Zeiten notiert hatte und es war wirklich erstaunlich wie pünktlich Charlotte stets war.
Stets um 14:58 Uhr klingelte es bei Oma Bauer und als direkte Nachbarn bekamen Felix und Barnaby das gut mit.

„Diese Woche wirst du mich sogar zweimal sehen, sollte man sich wieder begegnen.“, riss Charlotte Barnaby aus den Gedanken.
„Wie kommt das? Kocht dein Vater wieder am Sonntag?“
„Du weißt wirklich gut über deine Nachbarn Bescheid.“, stellte Charlotte lachend fest und schüttelte dann energisch den Kopf „Nein diese Woche wird schon vorher groß aufgetischt. Oma wird 90 Jahre alt. Also heißt es Kuchen und Geschenke besorgen und überall Hände schütteln und so weiter. Womöglich kommt sogar der Pfarrer. Wie auch immer. Wohnung wird reichlich voll sein, glaub ich.“
„Oh weh. Da klingt ja jemand schwer begeistert.“
„Ich würde es ja ignorieren und so tun, als hätte ich es vergessen, aber man kann schwerlich einen Geburtstag vergessen, wenn man ihn plant und alle paar Stunden deswegen angerufen wird, damit sich auch bloß niemand aufregen kann weil was fehlt.“
„Ach du meine Güte.“, kam es etwas mitleidig von Barnaby „Dann sollte ich wohl lieber nicht fragen, ob ein Stück Kuchen für Felix oder mich drin ist.“
„Unterstehe dich!“, sagte Charlotte lachend und blieb dann stehen „Wir sind da.“
„Tatsache. Na dann danke für den Regenschirm.“
„Immer wieder gern. Hatten ja den gleichen Weg.“
Barnaby lächelte Charlotte noch kurz zu, ließ sie mit ins Treppenhaus und wandte sich dann seiner Wohnungstür im Erdgeschoss rechts zu.
Gerade als er die Tür einen Spalt offen hatte, vernahm er die laute Stimme von Oma Bauer.
„Wie bist du denn schon ins Haus gekommen? Und nass bist du ja auch. Komm rein und zieh die Schuhe aus. Ach der Barney ist ja auch da wie nett.“
„Hallo Frau Bauer.“, begrüßte Barnaby etwas aufgesetzt lächelnd „Wie ich gehört hab gibt es diese Woche was zu feiern.“
„Oh ja. Man kommt ja nicht drum herum. Nur eine Kleinigkeit auftischen für die Verwandtschaft und den Herrn Pfarrer und wer so eben kommt. Sie wissen ja.“
Verständnisvoll nickte Barnaby und versuchte in seine Wohnung zu kommen, doch während Charlotte bereits in der Wohnung von Frau Bauer verschwunden war, schien eben diese nun gar nicht von Barnaby ablassen zu wollen.
„Und wie geht es den werten Eltern?“
„Vermutlich gut.“, wich Barnaby aus, denn er hatte keinen sonderlich stabilen Kontakt zu seinen Eltern. Nach seinem letzten Stand dachten sie über eine Auswanderung nach, aber womöglich war das auch schon längst wieder vom Tisch. Bei den alljährlichen Telefonaten konnte einem schon mal was entgehen.
Immerhin konnte er stets ehrlich antworten, wenn er gefragt wurde, ob er regelmäßigen Kontakt zur Familie pflegte.
Das tat er.
Gewissenhaft rief er zu Weihnachten an und schrieb manchmal sogar zu Geburtstagen eine Sms, wenn er rechtzeitig dran dachte.
Regelmäßig war ein Begriff, welcher zwar für manch einen etwas häufigeren Kontakt bedeutete, aber genaugenommen implizierte es ja bloß eine sich wiederholende Tätigkeit beziehungsweise ein sich in regelmäßigen Abständen wiederholendes Ereignis.
Der Kontakt wäre also sogar noch regelmäßig, wenn er nur einmal in zehn Jahren stattfand.
Aber über solche Kleinigkeiten musste er ja nicht mit Frau Bauer sprechen.
Das machte wenig Sinn und ging sie auch nichts an.
„Da bist du ja.“
Die Wohnungstür wurde aufgerissen und Felix stand mit zerzausten Haaren vor ihm, musterte ihn eingehend und wirkte etwas verwirrt.
„Hattest du nicht auf dem Heimweg einkaufen wollen?“
„Hallo erstmal.“, begrüßte Barnaby ihn, wünschte Frau Bauer noch rasch einen schönen Tag und drängte sich dann in die Wohnung.
In der Wohnung von ihm und Felix sah es etwas chaotisch aus, aber das störte keinen von beiden.
Sie hatten sich per Zufall kennengelernt, als sie bei einer anderen Wohnung vorstellig wurden und irgendwie hatte sich daraus eine Freundschaft und Wohngemeinschaft entwickelt.
Als dann die Eltern von Barnaby die Schillerstraße verlassen hatten, hatten die Männer die Wohnung übernommen und fühlten sich dort pudelwohl, auch wenn es einen schon mal Zeit kosten konnte, wenn man im Treppenhaus auf Frau Bauer traf.
„Und?“, hakte Felix nach „Warst du nun einkaufen?“
„Hast du mal aus dem Fenster geguckt?“
„Das ist keine Antwort auf meine Frage.“
„Es regnet wie verrückt.“
„Ich deute das mal als ein du warst nicht einkaufen.“
„Absolut richtig. Wenn du durchnässt werden willst, kannst du aber gern noch losziehen. Vielleicht leiht dir Frau Bauer ja einen Regenschirm.“
„Oder ich nehme den von Charlotte.“, entgegnete Felix feixend, während Barnaby leicht rot anlief.
„Du hast eindeutig zu wenig zu tun.“, stellte er fest, während er seine nassen Schuhe in die verschiedenen Ecken vom Flur kickte.
„Da hat man mal ein paar freie Tage und schon sagst du so etwas.“, sagte Felix gespielt vorwurfsvoll „Außerdem hatte ich nur schauen wollen wo du mit dem Einkauf bleibst. Hätte ich nicht gemusst, wenn du an dein Handy gehen würdest, wenn es klingelt.“
„Bist du jetzt meine Mutter oder meine Ehefrau?“
„Bei wem wärst du denn ans Handy gegangen?“
„Vermutlich bei keinem, da der Akku leer ist.“
„Gutes Argument.“
Da der Kühlschrank nicht viel hergab und die Männer beide keine Lust hatten einkaufen zu gehen, solange es nicht aufhörte zu regnen, wurde kurzerhand beschlossen den Pizzadienst zu bequemen.
Der wurde immerhin dafür bezahlt bei dem Wetter unterwegs zu sein und so machten sie es sich schließlich mit extra viel Käse auf der Pizza vor dem Fernseher gemütlich und schauten eine der vielen Soaps, bei denen keiner so wirklich den Durchblick behielt.
„Hast du eigentlich Gisbert gefüttert?“, erkundigte sich Barnaby, während er herzhaft auf seinem Stück Pizza herum kaute.
„Ist er mein Meerschweinchen oder deines?“, konterte Felix „Außerdem dachte ich, dass du ihm was vom Einkaufen mitbringst.“
Barnaby seufzte schwer.
„Meinst du Gisbert mag Pizza?“
„Wenn du die Salami runter nimmst vielleicht, aber ich glaube das Körnerfutter ist für heute dann doch ausreichend.“

Geändert von Suri (29.10.2016 um 11:48 Uhr) Grund: Ergänzung
Mit Zitat antworten
Die folgenden 3 User sagen "Danke" zu für dieses Posting:
  #2  
Alt 29.10.2016, 10:54
Suri
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

So dann geht es auch schon weiter.
Da ich 3x "danke" habe, scheint hier ja zumindest wer zu lesen und da ich gerade einen kleinen Schwung hatte, gibts nun auch schon das 2. Kapitel.
Würde mich über weitere "danke" freuen, aber auch über Kommis.
Aber vielleicht kommen die ja auch erst ab Kapitel 3. ... Man darf gespannt sein.


KAPITEL 2

Obgleich die Männer es schafften allerlei Termine und Geburtstage zu vergessen, so hätten sie den 90. Geburtstag von Oma Bauer vermutlich selbst dann nicht ignorieren können, wenn sie es unbedingt gewollt hätten.
Den gesamten Morgen über war die sprichwörtliche Hölle los.
Permanent klingelte jemand an der Tür von Oma Bauer, es wurde sich im Treppenhaus begrüßt und Felix sehnte sich nach der Arbeit.
„Wozu hat man denn frei, wenn man nicht ausschlafen darf?“, moserte er schlecht gelaunt und absolut unausgeschlafen bei einem zweiten Frühstück im Wohnzimmer.
Barnaby wusste genau wie es seinem Mitbewohner ging.
Er selber hatte den gesamten Morgen über versucht einen Absatz bei seinem Buch zu verfassen, auf welches der Verlag bereits seit geraumer Zeit wartete, doch bei dem ständigen Klingeln kam er immer wieder raus, kaum dass er einen brauchbaren Satz im Kopf hatte.
„Sie wird ja nur einmal neunzig.“, seufzte Barnaby „Und immerhin erträgt sie unsere Feiern auch.“
„Wir fangen aber nicht schon morgens an.“, gab Felix zu bedenken.
„Aber wir hören am nächsten Morgen auf und außerdem sind es doch nur ein paar Nachbarn, die ihr gratulieren wollen.“
Genervt waren sie auf jeden Fall beide und so beschlossen sie den Tag lieber außerhalb zu verbringen.
Gisbert hatten sie frischen Salat und etwas Joghurt da gelassen und abends würde schon Ruhe herrschen.
Das war der Vorteil an älteren Nachbarn.
Sie gingen in der Regel früh schlafen.

Etwas lustlos schlenderten die beiden Männer die Schillerstraße entlang und bogen schließlich zur Straßenbahn ab. Sie wussten noch nicht so ganz genau wo sie nun eigentlich hin wollten, aber Stadteinwärts zu fahren erschien ihnen eine gute Idee zu sein.
Irgendetwas fand sich da schon und wenn es nur eine Kneipe war.
„Meinst du es hat schon irgendetwas offen?“, erkundigte sich Felix bei Barnaby, während er es sich auf einem Doppelsitz gemütlich machte.
Das Ruckeln der Straßenbahn hatte schon eine ungemein beruhigende Wirkung und da die Kids noch alle in der Schule waren, war es auch recht leer und ruhig.
„Mittag ist durch, da hat bestimmt etwas offen und wenn es nur irgendein Café ist, wo man sich rein setzen kann.“, antwortete Barnaby und dachte nach.
Wenn er seinen Laptop mitgenommen hätte, dann hätte er im Café auch versuchen können zu schreiben, aber auf die Idee war er beim Aufbruch gar nicht gekommen.
Die permanente Klingelei war einfach zu nervig gewesen.
„Eigentlich ist es ja auch schade, dass wir nun weg sind.“, riss Felix seinen Mitbewohner aus den Gedanken und das breite Grinsen auf seinem Gesicht wollte Barnaby so gar nicht gefallen.
„Wieso?“, fragte er betont vorsichtig, denn man konnte nie wissen, was im Kopf von Felix vor sich ging.
„Na, wenn wir weg sind verpasst du noch Charlotte und die dürfte dich doch so viel nerven wie sie wollte.“, kam auch prompt der Beweis für bescheuerte Gedankengänge.
Lachend stürzte sich Barnaby auf seinen Freund und es war nur gut, dass sonst wirklich nicht viel los war, aber so konnte man sich unter Freunden ja mal kabbeln.
„Was denkst du denn von mir?“, erkundigte sich Barnaby schließlich, als sie wieder beide zu Atem kamen und halbwegs vernünftig saßen.
„Dass du in die Enkelin unserer alten Nachbarin verschossen bist?“, entgegnete Felix feixend „Ist doch nicht schlimm, Mann. Du solltest es ihr nur vielleicht irgendwann mal sagen. Oma Bauer ist heute immerhin neunzig geworden. Wer weiß wie lang die noch macht.“
„Grmpf.“, war alles was Barnaby hervor brachte.
Natürlich hatte Felix nicht ganz Unrecht mit seiner Vermutung, aber musste man das so aufspielen?
Außerdem verlor man sich schon nicht aus den Augen.
Immerhin hatte er sie bei Facebook in seiner Freundesliste.
Wie es dazu gekommen war wusste er zwar nicht mehr so genau, aber das war ja auch unwichtig.
Gechattet hatten sie dort noch nie.
Sie schien auch noch nie auf seiner Seite gewesen zu sein oder zumindest fand Charlotte wohl nichts ansprechend, denn es gab keine likes oder dergleichen.
Umgekehrt hatte sich Barnaby bei ihr freilich zurück gehalten, obwohl er bei manchen Katzenfotos sehr versucht gewesen war einen Smiley zu hinterlassen.
Nur einen winzig kleinen.
Außer den Katzenfotos gab es auch nicht viel auf dem Profil von Charlotte zu entdecken, mal von Links nach Youtube abgesehen.
Sie schien dort Koch-und Backvideos hochzuladen, aber die hatte sich Barnaby bislang noch nicht angeschaut.
Er war ja kein Stalker oder so.
Man konnte es ja auch übertreiben.
Felix zerrte Barnaby, welcher in seiner Gedankenwelt gefangen war aus der Straßenbahn und die Innenstadt entlang, bis sie vor einem Billiard-Café stehen blieben.
Es machte gerade auf.
„Das nenne ich mal Glück.“, hörte Barnaby Felix gerade noch sagen und stolperte seinem Mitbewohner hinterher.
Billiard hatten sie schon lange nicht mehr gespielt.
Meist endete es auch irgendwann in einem kleinen Saufgelage und einem „Star Wars“-mäßigem Duellkampf, nur dass die Billiardstöcke für die Lichtschwerter herhalten mussten.
Auch an jenem Märztag war dies nicht anders und so kehrten die beiden jungen Männer in den Abendstunden reichlich angeheitert und um einige Euros erleichtert, gut gelaunt nach Hause zurück.
Bei Frau Bauer brannte noch Licht, aber nur noch im Wohnzimmer und im Flur.
Das war ein gutes Zeichen.
Hätte sie noch Gäste gehabt, dann hätte sie in der Küche auch noch Licht angehabt.
„Jetscht hascht du deine Scharlotte verpascht.“, stellte Felix lallend fest, während die beiden jungen Männer die Stufen zu ihrer Wohnung etwas schwungvoll hinauf stolperten.
„Psssscht.“, gab Barnaby lachend zurück und versuchte den Schlüssel ins Schloss zu bekommen, was sich als etwas schwierig erwies, da es sich um den falschen Schlüssel handelte „Sonscht wegscht du noch Gischbert.“
„Giiiischbert!“, gröhlte Felix, kaum das die Wohnungstür aufging „Komm schu mir.“
„Pssssscht.“, machte Barnaby wieder, gab der Wohnungstür hinter ihnen einen vermeintlich leichten Schups und schrak dann doch gut zusammen, als es knallte.
„Die isch schu.“, stellte Felix fest, woraufhin beide Männer anfingen heftig zu lachen.
Vielleicht hatten sie wirklich einen zu viel getrunken, aber sie hatten ihren Spaß gehabt und das war ja wohl die Hauptsache.

Gerade als Felix nach Gisbert schauen ging und Barnaby mit den Schuhen kämpfte, welche einfach nicht von seinen Füßen runter wollten, klingelte es an der Tür.
Verwirrt blickte er auf.
„Erwarten wir Besuch?“, rief er zu Felix hinüber.
„Nischt das isch wüsste.“, kam die Antwort „Vielleischt ist es ja deine Scharlotte.“
Mit dieser Vermutung lag er nah dran und doch meilenweit daneben.
Vor der Tür stand Oma Bauer und strahlte die beiden jungen Männer an, welche sie etwas belämmert musterten. In ihrer Hand hielt sie ein Tablett mit Einschlagpapier, wie man es vom Bäcker kannte.
„Sie sind ja doch da.“, begrüßte Oma Bauer die beiden Männer lautstark und überglücklich „Ich habe vorhin schon einmal geklingelt, aber da hat keiner aufgemacht.“
„Waren unterwechs.“, gab Barnaby höchst konzentriert zurück, denn er wollte seine Nachbarin nicht voll lallen „Allesch Gute zum Geburtstag.“
„Danke Barney.“, sagte Oma Bauer sogleich „Ihr Jungs hättet gern rüber kommen dürfen. Der Pfarrer war da und die Ingeborg von gegenüber. Was die nicht zu erzählen hatte. Ist ja auch nicht mehr die Jüngste und hatte es ja nun mit der Hüfte...“
Barnaby warf einen Blick zu Felix hinüber, welcher sich an die Wand zurück gelehnt hatte und mit offenen Augen zu schlafen schien.
Beneidenswert.
Somit durfte sich Barnaby allein anhören was Oma Bauer über die Hüfte von Ingeborg zu berichten hatte und dass der Pfarrer bald in Rente gehen würde.
„.... und stellen Sie sich vor mein Sohn hat mal wieder für mich Pralinen gemacht.“, fuhr Oma Bauer strahlend fort „Die mag ich doch so gern. Die sind auch viel besser als die aus dem Supermarkt. Da schmecke ich ja gar nicht mehr so richtig was. Ist das Alter, sagt mein Arzt. Und Kuchen hat er auch mitgebracht. Ein guter Junge, mein Hartmut. Als er noch so jung war, wie Sie beide...“
Tief atmete Barnaby durch.
Es grenzte an einem Wunder, dass er nicht längst eingeschlafen war und es war gänzlich dem Hörschaden von Oma Bauer zu verdanken und ihrer zentrierten Aufmerksamkeit gegenüber Barnaby, dass ihr das leise Schnarchen von Felix total entging.
„... auf jeden Fall dachte ich mir, dass Sie beide sich bestimmt über etwas Kuchen freuen würden.“, schloss Oma Bauer nach einer schier endlos andauernden Erzählung über die Probleme, welche man als alternde Witwe doch so hatte und dass sie ohne Charlotte und Hartmut regelrecht aufgeschmissen wäre.
„Das ist ja lieb von Ihnen.“, presste Barnaby mit einem aufgesetzten Lächeln hervor und nahm etwas hastig das Tablett entgegen, damit er seine Nachbarin endlich los würde.
„Aber nicht alles auf einmal essen.“, meinte Oma Bauer lachend.
„Versprochen.“, sagte Barnaby „Wir teilen es uns gut ein.“
Gerade wollte Oma Bauer noch zu etwas ansetzen, doch dem jungen Mann war es nun genug.
So aufgesetzt, dass ihm die Gesichtsmuskeln regelrecht schmerzten, lächelte er seine Nachbarin noch einmal an, bedankte sich und wünschte eine gute Nacht und entschwand dann mit dem Tablett zurück in die Wohnung.
„Idiot!“, knurrte er Felix an und knuffte seinen Mitbewohner im Vorbeigehen gerade genug an, dass dieser zusammenzuckte und mit dem Gleichgewicht kämpfte.
„Ist sie weg?“, kam es gähnend von Felix, während Barnaby bereits mit dem Kuchentablett in der Küche verschwunden war.
„Jupp.“
Neugierig trat Felix zu Barnaby in die Küche und schaute ihm über die Schulter.
„Etwas Genießbares dabei?“
Das konnte Barnaby auch noch nicht so ganz sagen, da er das Papier gerade erst vom Kuchen zog, aber der Kuchen schien einen gewöhnlichen und schokoladigen Eindruck zu machen.
Ein paar der Pralinen, welche Oma Bauers Sohn selber gemacht hatte lagen auch daneben.
„Urgh.“, gab Barnaby von sich, als er eine in die Finger nahm, an die Nase hielt und daran roch, um herauszufinden welche Geschmacksrichtung einen da wohl erwartete „Ich glaube Oma Bauer schmeckt gar nichts mehr, wenn sie die lecker findet.“
Die Pralinen stanken regelrecht nach Aromen. So süßen und kräftigen Aromen, dass Barnaby die Lust auf jedwedes Essen vergangen war.
„Bleibt mehr für mich.“, stellte Felix unbekümmert fest und wandte sich direkt dem Kuchen zu, während Barnaby die Pralinen entsorgte.
Immerhin hatte der Überraschungsbesuch für eine gewisse Ernüchterung bei beiden gesorgt.
Müde und genervt schlurfte Barnaby ins Wohnzimmer hinüber wo Gisbert gerade dabei war die letzten Reste von seinem Salat zu verputzen.
Bis vor Kurzem hatte Gisbert auch noch einen Kumpel gehabt, da Meerschweinchen ja nicht allein gehalten werden sollten, aber irgendwie war Hugo beim Auslauf draußen entwischt und so schlecht schien das Gisbert auch nicht zu tun. Barnaby brauchte zumindest noch etwas, bis er sich ein neues Tier dazu holen wollte.
Freunde ersetzte man eben nicht einfach grad mal so nebenbei.
„Ich hau mich dann mal hin.“, rief Barnaby zu Felix hinüber und somit ging ein etwas verpeilter Tag zu Ende.

Geändert von Suri (29.10.2016 um 10:54 Uhr) Grund: darum
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 03.11.2016, 16:51
Suri
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Und weiter geht es.

KAPITEL 3

Aus Sicht der beiden jungen Männer hatte es am Vorabend keinen Grund gegeben, welcher darauf hindeutete, dass der nächste Morgen nicht schön ruhig und entspannend werden sollte.
Der Geburtstag von Frau Bauer war überstanden, Felix hatte noch frei und mit dem Schreiben konnte Barnaby auch am Nachmittag noch beginnen.
An und für sich beste Voraussetzungen für einen gelungenen Tagesstart, doch ein hämmerndes Klopfen gegen die Haustür, welches durch das ganze Treppenhaus hallte und ein vehementes Klingelkonzert an der Türklingel schienen eben jenen Morgen in einen Horror des Erwachens tauchen zu wollen.
Reichlich entnervt schlurfte Barnaby zur Wohnungstür hinüber, wo Felix auch gerade ankam.
Sie beide machten dabei eine Figur wie ausgekotzt und unter Strom gesetzt.
Zumindest standen ihre Haare kreuz und quer sonst wie ab und die Augenringe bei beiden zeigte mehr als offensichtlich, dass sie lieber noch geschlafen hätten.
„Wasn los?“, brummte Barnaby.
„Keine Ahnung.“, gab Felix zurück „Anscheinend will wer zu Frau Bauer und die macht nicht auf.“
„Fußpflege?“
„Keine Ahnung. Bin noch nicht wach genug.“, grummelte Felix „Aber Frau Bauer wird ja wohl nicht allein einkaufen gegangen sein.“
„Vielleicht sitzt sie ja aufm Klo fest oder kommt nicht ausm Bett.“, überlegte Barnaby, welcher zum Einen nach dem Ersatzschlüssel suchte und zum Anderen den Summer drückte, um die Haustür zu öffnen.
Es war nicht die Fußpflege, sondern wer von der Diakonie, die einfach regelmäßig für kurze Gespräche vorbei schaute, um zu sehen, ob auch alles in Ordnung war.
„Haben Sie einen Wohnungsschlüssel?“, erkundigte sich die Frau in den späten Vierzigern bei den jungen Männern und wirkte reichlich aufgelöst „Es ist noch nie passiert, dass Frau Bauer nicht zugegen war, wenn ich sie besuchen wollte. Sie weiß doch, dass wir verabredet sind.“
„Keine Sorge gute Frau.“, versuchte Barnaby sie zu beschwichtigen.
Das er und Felix bloß in Unterwäsche im Treppenhaus standen schien keinen zu stören.
Gab aber gerade auch wahrlich wichtigere Dinge als Bekleidung.
Etwas nervös war Barnaby ja schon zumute, als er den Schlüssel in das Schloss von der Wohnungstür der alten Nachbarin steckte.
Womöglich hatte sie ja bloß den Lärm nicht gehört und erschrak nun, wenn sie in die Wohnung traten.
Da aber auch auf Klopfen an der Wohnungstür niemand reagierte und Frau Bauer nicht mehr die Jüngste war und eigentlich nie jemanden warten ließ, schloss Barnaby schließlich auf.
Vorsichtig ließen sie die Wohnungstür aufschwingen.
Es war nichts Ungewöhnliches zu sehen oder zu hören.
Genaugenommen war es einfach nur still.
Immerhin schien Frau Bauer Zuhause zu sein, denn Jacke und Handtasche hingen an der Garderobe im Flur.
„Frau Bauer?“, rief die Frau von der Diakonie und trat zögernd ein.
„Ich geh dann mal wieder schlafen.“, brummte Felix, dem eine leer wirkende Wohnung wohl nicht spannend genug war.
Auch Barnaby war gerade bereit umzudrehen, als von weiter hinten in der Wohnung ein gellender Schrei ertönte.
Sofort war alle Müdigkeit vergessen und die Männer liefen barfuß den Flur entlang, bis sie hinten in einem kleinen Gästezimmer auf die Frau von der Diakonie trafen und dort war auch Frau Bauer.
Es war sofort klar, dass da was nicht stimmte, denn freiwillig lag niemand mit weit geöffneten Augen auf dem Fußboden und als Barnaby darüber nachdachte was er da gerade sah wurde ihm schlecht.
Leicht würgend hielt er sich die Hand vor den Mund, während Felix sich zu Frau Bauer hinab kniete, um doch nochmal die Vitalwerte zu überprüfen.
Allerdings war es ziemlich offensichtlich, dass da nichts mehr zu überprüfen war.
„Wir müssen den Krankenwagen rufen oder die Polizei.“, murmelte Felix „Wen ruft man, wenn man eine Leiche findet?“
„Wieso schaust du mich da an?“, fauchte Barnaby Felix an „Das ist auch meine erste Leiche.“
Und er hätte gut darauf verzichten können.
Immerhin hatte die Frau von der Diakonie sich wieder halbwegs gefangen und war bereits mit ihrem Handy zugange.

Nur wenig später fand sich der Notarzt ein um noch einmal offiziell den Tod festzustellen und Frau Bauer mitzunehmen.
„Gibt es jemanden der informiert werden muss?“, erkundigte sich einer der Notärzte bei Felix und Barnaby im Treppenhaus, während die Frau Diakonie mit zum Krankenwagen gegangen war.
„Sie hat einen Bruder.“, nuschelte Barnaby, welcher total fertig war mit den Nerven und bloß vor sich hin starrte „Einen Sohn und … und eine Enkeltochter. Ich hab ihre Nummer nicht...“
Sacht klopfte Felix ihm auf die Schulter und wandte sich an den Notarzt:
„Frau Bauer hat immer ein Adressbuch beim Telefon gehabt. Ihr Sohn heißt Hartmut, bei dem Bruder weiß ich es nicht. Ach und die Enkelin heißt Charlotte. Charlotte Klein.“
Der Notarzt bedankte sich und ging zurück in die Wohnung, während Felix seinerseits Barnaby in die WG zurück führte.
Dort gab es erst einmal etwas Warmes zu Trinken und Gisbert wurde versorgt.
„Wie sie da lag.“, hauchte Barnaby auch eine Stunde später noch und wirkte wie weg getreten „Ob es wohl das Herz war? Und wir haben gestern noch darüber Scherze gemacht. Sind wir deswegen schlechte Menschen?“
„Wir haben über ihr Herz Scherze gemacht?“, erkundigte sich Felix etwas verwirrt.
„Ach was!“, entgegnete Barnaby und wirkte das erste Mal so, als wenn er wirklich mit in der Küche hockte „Darüber das Frau Bauer alt sei und bald sterben könnte. Erinnerst du dich nicht? Du hattest gemeint, dass ich mich bei Charlotte beeilen soll, weil Frau Bauer vielleicht nicht mehr lange macht. … Haben wir das irgendwie herauf beschworen?“
„Nun lass aber mal gut sein!“, schimpfte Felix und verpasste seinem Kameraden eine leichte Kopfnuss „Wir haben nichts mit dem Ableben von Frau Bauer zu tun und was Charlotte angeht.... nun ja … da könntest du wohl bloß versuchen ihr in diesen schweren Stunden beizustehen. Fakt ist auf jeden Fall, dass Frau Bauer alt war und nicht gesund. Das hat sie doch oft genug erzählt. Du bist nur so fertig mit den Nerven, weil es doch irgendwie unerwartet kam. Mit dem Tod rechnet niemand, selbst wenn er direkt neben einem steht.“
Entgeistert starrte Barnaby Felix an.
„Wieso macht dir das so überhaupt nichts aus?“
„Keine Ahnung.“, räumte Felix ein und zuckte mit den Schultern „Vielleicht kommt das bei mir später oder es liegt daran, dass ich so taff bin. Auf jeden Fall wäre es ungut, wenn wir gerade beide den Verstand verlieren würden, findest du nicht auch?“
Dem war wohl wenig entgegen zu setzen und doch konnte Barnaby die Augen von Frau Bauer nicht vergessen.
Sie hatten ihn aus der Ferne angestarrt und sich in ihn hinein gefressen.
„Ich glaube heute werde ich nichts Schreiben.“, stellte er mehr an sich selber gerichtet fest.
Felix widersprach nicht, doch er hielt es auch nicht für gut sich in der Wohnung zu vergraben.
„Hier kommst du nie auf andere Gedanken, Mann.“, erklärte er und so nötigte er Barnaby dazu sich anzuziehen und gemeinsam gingen sie hinaus an die frische Luft.
Zumindest war das der Plan gewesen, doch vor der Haustür liefen sie Charlotte und ihrem Vater regelrecht in die Arme.
Die Ärmsten mussten so fertig sein mit den Nerven.
In Barnaby kämpften die verschiedensten Formulierungen an Beileidsbekundungen gegeneinander, doch was sagte man?
Es würde gewiss nicht alles wieder gut und die Zeit, welche alle Wunden heilte war gerade ein ungemein schwacher Trost.
Obgleich er sonst nicht auf den Mund gefallen war und ja sogar vom Schreiben lebte, wollte Barnaby einfach nichts Vernünftiges einfallen.
„Es tut uns sehr leid.“, sagte in jenem Moment Felix und Barnaby hätte sich vor den Kopf hauen können.
Warum war ihm dieser Satz nicht eingefallen?
Er klang zwar auch reichlich abgedroschen, aber er war angemessen.
„Danke.“, wisperte Charlotte und senkte sogleich den Blick „Wir … wir sollen nach neuer Kleidung schauen und gibt viele Leute zu informieren. Ich kann es gar nicht glauben.“
„Wenn du Hilfe brauchst...“, bot Barnaby in seiner Überforderung an und ehe er es sich versah hatte er Charlotte um den Hals hängen.
Sie drückte erst Barnaby und dann Felix.
„Danke und Entschuldigung. Ich … es ist einfach so plötzlich...“
„Lass uns rein gehen.“, drängte Hartmut Bauer und so gingen sie auseinander.
Herr Bauer betrat mit seiner Tochter das Haus und Felix zerrte Barnaby weiter voran.
„Sie hat mich einfach so umarmt.“, wisperte er.
„Mich auch, wenn dir das entgangen ist und sie ist gerade absolut durch den Wind.“, erklärte Felix gelassen „Du kannst ihr ein guter oder gar der beste Freund sein, aber stell in dieser schweren Zeit keine Dummheiten an.“

Die Begegnung mit Charlotte hatte zumindest ein Gutes:
Barnaby konnte die geweiteten Augen von Frau Bauer verdrängen und dachte lieber an die Wärme, welche er empfunden hatte, als er von Charlotte umarmt wurde.
Für Felix wurde es hingegen ein etwas anstrengender Tag, weil sein Gesprächspartner nicht so ganz er selber war, aber daran gewöhnte man sich gewiss auch noch.
Nach einem verspäteten Frühstück bei McDonalds zogen sie ein wenig durch die Straßen und kehrten schließlich in einer Kneipe in der Innenstadt ein, wo sie versuchten den Morgen zu verdrängen.
Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 17:06 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.3 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Copyright by 'Playa Games GmbH'