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Alt 12.01.2012, 01:22
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Icefire Icefire ist offline
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Standard tjo... om Ice' untiteled XD

tjo
was soll ich dazu sagen...
weiß nicht
ein weltraum fantasy gedöns
erklärt sich endweder von selbst aber es können auch fragen gestellt werden XD
erstmal gibts den prolog und sowas wie des erste kapitel
hat was mit raumschiffen und weltall zu tun aber gibt auch eher fantasy lastige aspekte ;3

Prolog


Grüne Wiesen ziehen sich bis zum Horizont, der Himmel ist strahlend blau und die riesige, grünlich schimmernde Sonne steht hoch über dem Land. Einzelne Bäume stehen in Mitten der sanften, grüne Hügel, die sich über die Ebene ziehen. Die riesigen Jatuhnbäume, mit ihren lilanen, großen Blättern und den ausladenden Ästen, werden belagert von kleinen Herden Tamas. Sie richten sich immer wieder auf ihren kräftigen Hinterbeinen auf, wobei sie sich mit ihren deutlich zierlicheren Vorderbeinen, an den riesigen Baumstämmen abstützen, dann versuchen sie mit ihren langen, schwarzen Zungen die Früchte von den Bäumen zu holen, doch nur selten sind diese Versuche von Erfolg gekrönt. Trotz ihrer Größe von fast 43 Fuß erreichen die meisten nicht mal die unteren Äste. Sie müssen sich also damit begnügen, dass Fallobst zu fressen. Mit ihrer sandfarbenen Haut und den dunklen Panzerschuppen auf dem Rücken und dem Kopf, kann man sie schon von weiten erkennen. Einige von ihnen rennen immer wieder gegen die mächtigen Stämme um so das Obst von den Bäumen zu schütteln. Ein breiter Fluss schlängelt sich in sanften Wellenlinien zwischen den Hügeln entlang durch die Grasebene.

Zwischen einem tiefen Riss in der Erde und einer Biegung des Flusses, befindet sich ein Hain von mehreren Jatuhnbäume, doch diese sind nicht ganz so groß, wie jene auf der Ebene. Die Bäume verzweigen sich viel näher am Boden, da sie nicht von Tieren abgefressen, sondern von den Yu’Okai gepflegt werden. Sie sind Teil einer Stadt, die man aber nur schwer erkennen kann, da sie sich hauptsächlich in den Bäumen befindet. Die Bäume und größeren Äste sind mit schmalen Rampen und Brücken verbunden, doch sie wurden so geschickt angebracht, dass sie oft wie ein Teil der Bäume wirken. Lange Gestalten, etwas größer als Menschen und mit einem seidigen Fell bedeckt, wobei fast alle Farben vertreten sind, bewegen sich geschmeidig und nahezu lautlos zwischen den Ästen. Die tierisch aussehenden Ohren haben Teilweise lange Pinsel an den Spitzen, verschwinden aber in den zum Teil dichten Mähnen der Träger. Um und an den Bäumen stehen weiter Gebäude. Die meisten aus Holz, gerade jene, die in den Bäumen und teilweise in die Baumstämme hinein gebaut wurden. Am Boden gibt es auch vereinzelte Steinhäuser, vor allem am Rand der kleinen Stadt. Einige sind sogar ganz aus Metall, wie einer der Wachtürme, welcher an einer steinernen Brücke, die sich über den Fluss zieht, steht. Trotz seiner Größe, fällt er kaum zwischen den Bäumen auf, da er von Pflanzen überwuchert ist. Nur hier und da blitzt es metallisch zwischen den Ranken auf, wenn ein Sonnenstrahl auf das Metall fällt.

Die meisten Bewohner haben sich unter einer riesigen Kuppel versammelt, die sich in der Mitte der Stadt befindet. Sie besteht aus sieben riesige, glatte Holzsäulen, die sich über den Großen Platz spannen, der sich in der Mitte des Hains befindet. Direkt über dem Zentrum des Platzes treffen sie sich und scheinen dort miteinander verwachsen zu sein. Von den Stämmen selbst sieht man kaum noch etwas, wie ein Spinnennetz haben sich Pflanzen daran entlang gehangelt und tauchen den Platz so in angenehmen Schatten. Trotz der friedlichen Umgebung, herrscht eine angespannte Stimmung, was man aber nur daran erkennt, dass die Ohren und Schwanzspitzen der anwesenden Yu’Okai hin und wieder nervös zucken. Die ganze Stadt scheint sich um eine Bühne versammelt zu haben, die mal ein Baum gewesen ist, den man etwa zwei Fuß über den Boden abgesägt und geglättet hat um Platz zu schaffen. Auf der Bühne stehen zehn Leute.

Vier von ihnen scheinen Wachen zu sein, denn sie tragen eine Art Uniform. Sie ist dunkel lila, mit silbernen Knöpfen und Nähten. Die vier Männer bewachen eine fünfte Person, die mit hängendem Kopf zwischen ihnen steht. Der junge Mann ist in graues Leinen gekleidet, sein silbergraues Fell wirkt stumpf und glanzlos. Seine Arme hat man ihm hinter dem Rücken verbunden und seine schwarzen, zerzausten Haare hängen ihm wirr vor dem Gesicht, so dass man dieses nicht erkennen kann. Die übrigen sind in eine Diskussion untereinander vertieft und heben nur ab und zu den Kopf um einer Bemerkung aus der Menge zu lauschen. Obwohl der Platz voller Leute ist, ist es ungewöhnlich ruhig. Keiner hebt die Stimme… womöglich um nichts zu verpassen, denn alle scheinen auf eine Entscheidung der fünf übrigen Personen auf der Bühne zu warten. Sie sind anders als der Rest, in lange, seidige Roben gekleidet. Zwei von ihnen tragen ein hell grau, zwei weitere ein blasses dunkelblau und die Robe des letzten ist in edlem Purpur gehalten. Der Mann in der Purpurnen Robe scheint der älteste der fünf zu sein und er schweigt die meiste Zeit. Er hat ein helles, rotbraunes Fell und seine langen, dunkleren Haare, sind von silbergrauen Strähnen durchzogen. Mit steinerner Miene und ernst, graugrünen Augen, lauscht er dem Gespräche der anderen Robenträgern. Der junge Mann zwischen den Wachen sieht plötzlich auf und lässt seinen Blick über die Menge schweifen, ganz so als würde er jemanden suchen. Als der Blick seiner eisblauen Augen auf eine junge Frau fällt huscht ein erleichterndes Lächeln über sein Gesicht, während sein Schweif immer noch nervös um seine Beine zuckt. Sie hat ein hellbraunes Fell mit sandfarbenen Streifen und dunkelblonde Haare, ihre Augen haben die Farbe von geschliffenem Bernstein. Traurig wirft sie einen kurzen Blick zu dem jungen Mann hoch, sie scheinen sich zu kennen, doch dann wendet sie sich ruckartig ab. Ihr blassgrünes Kleid weht ihr um die Beine, als sie sich durch die Menge schlängelt und kurz darauf ist sie auch schon wieder verschwunden. Einen Moment lang sieht der junge Mann der Frau entsetzt nach und lässt dann den Kopf wieder hängen. Er scheint sich aufgegeben zu haben.

„Kay’jlon.“ sagt nun der Mann in der purpurnen Robe, wobei sich auch die anderen Robenträger dem jungen Mann, namens Kay’jlon zuwenden. Müde hebt der Angesprochene wieder den Kopf und sieht zu den Männern hinüber, die sich vor ihm aufgebaut haben. Auch wenn er in ihre Richtung sieht, geht sein Blick teilnahmslos an ihnen vorbei in die Ferne.
„Willst du noch etwas vorbringen, bevor wir zu einem Urteil kommen?“ fragt er und sieht den jungen Mann scharf an. „Nichts was ich sage, würde euch doch jetzt noch umstimmen…“ murmelt Kay’jlon leise und schüttelt den Kopf ohne den Punkt mit den Augen los zu lassen, den er am Horizont fixiert hat.
„Ich war es nicht, das ist das Einzige was ich sagen kann.“ setzt er noch leise hinzu, trotzdem schallen seine Worte klar über den ganzen Platz.
„Gut, dann wäre das geklärt…“ stellt der Mann in der purpurnen Robe fest und tritt mit langsamen Schritten an den Rand der Bühne, wo er die Hand hebt, wie um sich Gehör zu verschaffen, doch auf dem Platz herrscht bereits völlige Stille, nur der Wind lässt die Blätter der Bäume leise rascheln.
„Die Entscheidung ist gefallen.“ verkündet er laut und nun sind alle Blicke auf ihn gerichtet.
„Es geht um den heimtückischen Mord an Ba’Raain Alur, der sich vor einem halben Mond ereignet hat.“ unbeteiligt hört Kay’jlon zu, er hat den Blick wieder gesenkt und starrt nur noch auf den Boden zu seinen Füßen.
„Nachdem wir alle Beweise gesichtet und alle Zeugen verhört haben, sind wir zu der Ansicht gelangt, das Kay’jlon Talaii für schuldig befunden wird.“
Bei diesen Worten zuckt Kay’jlon doch zusammen, bevor er in sich zusammenzusacken scheint. Mit hängenden Schultern und Kopf steht er zwischen seinen Wächtern.
„Gibt es Einwende gegen dieses Urteil?“ wendet der Mann sich an die Menge vor sich. Leicht sieht Kay’jilon auf und lässt seinen Blick über die Menge schweifen. Einen Moment lang glimmt so was wie Hoffnung in seinem Blick auf, doch niemand rührt sich. Leise seufzt der junge Mann, dessen Schicksal nun besiegelt scheint und starrt wieder auf seine Füße.
„Nun, dann werden wir das Urteil am nächsten Neumond vollstrecken.“ nun wendet er sich direkt an Kay’jilon.
„Tod durch die Klinge… genau wie sein Opfer…“

Geändert von Icefire (04.05.2018 um 15:35 Uhr)
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Alt 12.01.2012, 03:07
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Hari Seldon Hari Seldon ist offline
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okay.
Zuerst mal, gut geschrieben. Hast einen guten Blick fuer Details, baust Atmosphaere und Stimmung auf.

Ein paar Rechtschreibefehler, halb so schlimm. Einige Saetze kann man "schleifen" (zum Beispiel den letzten, da kommt zweimal "wieder" vor), oder auch miteinander verbinden, als Nebensaetze.

Aber eine grosse Sache: Strukturier deine Saetze und mach nicht eine neue Zeile fuer jeden auf.
Weil es sich ein bisschen anstrengend liest.
Der Lesefluss wird gestoert.
Saetze, die zusammen gehoeren, werden so getrennt.
Als Leser fange ich so immer wieder von neuem an, mit jeder Zeile.


Dann den ersten Teil, also den Traum, wuerde ich vielleicht auch in der Ich-Perspektive schreiben. Ansonsten muss ich mich naemlich kurz umorientieren, da du nicht nur aus dem Traum in die "richtige" Erzaehlwelt wechselst, sondern ich muss gleich auch die Perspektive wechseln. Das schafft einen kurzen Moment der Irritation.
Die Viecher ganz am Anfang werden wohl auch nochmals auftauchen. Du laesst dir Zeit, um bis zur Gerichtsszene zu kommen. Vielleicht zu viel Zeit, aber das ist Geschmackssache. Ich musste immer wieder an so eine Art "Kamerafahrt" denken, also wie im Film, faehrt die Kamera uebers Land, zeigt diese Welt, in die Stadt, und endet bei der Arena.

Aber spannend und einfallsreich. Die Dialoge mag ich, ich bin ein Fan von Dialogen, weil sie den Figuren mehr "Leben" geben. Das Verhaeltnis der beiden macht mich neugierig, du deutest eine Vergangenheit an und haelst mich hin. Macht Spannung. Das Gefuehlsleben deines Protagonisten ist auch vielseitig und zeigt viel. Nur an einem Punkt schien es mir sprunghaft, ganz gegen das Ende zu, als er zuerst albert (mit den dreckigen Haenden) und kurz darauf grummelt. Aber vielleicht ist er so sprunghaft in seinen Stimmungen, das weiss ich ja nicht.


Uebrigens auch gut, dass du die Geschichte mit Technik anrollst, aber nicht mit irgendwelchen Hochgedrehten Superfluxkompensatoren, sondern mit einem einfachen Techniker in seiner Werkstatt. Erdet es, und ich habe Techniker als Sci-Fi-Protagonisten gerne.

Frage noch: Was liest du eigentlich fuer Sci-Fi Autoren/Autorinnen?
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Alt 12.01.2012, 15:52
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Icefire Icefire ist offline
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Danke ;3

ja mit rechtschreibung hab ich so meine probleme
aber ich denke zu min einer von den von dir gefundenen rechtschreibfehlern handelt es sich um absicht aber des wird vll iwann noch geklärt XD

jaaa das mit den sätzen hab ich schon mal gesagt gekriegt
wollte es auch eig noch geblockt haben aber habs vergessen
ich mag des ja eig mit den vielen enterlies, aber wenn es den lesefluss so arg stört
mir selber fällt des wahrscheinlich gar nicht mehr so auf ^^

der erste teil, der traum, ist aus mehreren gründen nicht in der ich perspektive.
1. weil es ein traum ist ^^
2. ist es eigentlich der prolog und soll sich durchaus ein wenig vom rest der geschichte abheben
3. wollte ich diesen krassen übergang dadurch soll der schreck noch mal nen bisschen rüber kommen wenn man aus einem traum gerissen wird… hab ich mir zu min so überlegt ;3

Der anfang erzählt eigentlich was über shawins heimatplaneten
wird noch ne ganze weile dauern, bis der mal wieder rein kommt
und ich weiß nicht ob die tiere noch mal auftauchen *kicher*
ne freundin von mir wollte nur bissel mehr über die wissen, weshalb sie etwas ausführlich beschrieben wurden XD

ich mag auch dialoge
is ja doof wenn sich alle ewig anschweigen.
tjo… das mit dem verhältnis zwischen den beiden… ich hatte vor immer mal wieder ein paar infos dazu rein zu streuen, bin aber auch dabei (in einem der erwähnten vorgeschichten) deren erste begegnung zu schreiben XD
alles etwas durcheinander, aber mal sehen wie es wird
mit dem ende hast du recht, ich glaub grummeln passt wirklich nicht ganz
muss ich mal drauf achten ^^

na ja ich versteh nen bissel was von technik und wenn ich mit ausgedachtem kram ankomme muss ich mir dazu ja auch was zu überlegen also bleib ich erstmal bei dinge die ich kenne
da kann ich zur not auch ins detail gehen XD
wobei es sicher noch einige dinge geben wird, die es heutzutage noch nicht gibt ^^
aber das ergibt sich dann XD

öhm… *hust*
ich besitze eher weniger sci-fi bücher
ein paar hab ich von wolfgang hohlbein, aber der sollte besser bei fantasy bleiben
ich lese mehr fantasy oder wissenschaftsthriller, dafür schaue ich gerne sci-fi filme ^^
und bin ein geheimer fan der SG-serie *kicher*

aber danke für die Kretik, hab mich sehr gefreut
ich werd versuchen, dass ich deine anregungen im kopf behalte ;3
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  #4  
Alt 15.01.2012, 00:11
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Tush Tush ist offline
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Also sorry Hari, ich fand es vorher, nicht so im Blocksatz, besser lesbar.

und eine anregung: bei meiner geschichte mach ich, wenn die Perspektive wechselt so ein

~: :~
dazwischen, damit mans beim Lesen gleich merkt.
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Alt 16.01.2012, 23:26
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Hari Seldon Hari Seldon ist offline
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Tush, ich geb dir halb Recht.
Jetzt ist es ein anderes Problem: Eine zusammenhaengende Textwueste, die vom Leser unglaubliche Konzentration fordert.

Ice, ich empfehle den Text wie in Portionen zu denken. Schau mal bei meinen Texten, wie ich es gemacht habe, dann verstehst du was ich meine.
Also mit nicht nur eine neue Zeile zu beginnen, also nicht nur einmal "Enterlies", sondern zweimal, so dass ein neuer Block beginnt. Also alles in mehrere kleine Bloecke aufteilen.
Wie gesagt, so mach ich es halt gerne, und ich behaupte nicht, dass es die richtige Form ist, aber ich hab gute Erfahrung damit gemacht.

Als Buch wuerde es sich so gut lesen, aber in einem Thread zieht sich der Text viel mehr in die Breite, und durch das Scrollen verliert man schnell den Anknuepfungspunkt, wenn man am Ende der Zeile angelangt ist und wieder nach links mit den Augen geht, um die naechste Zeile zu suchen.

Deswegen: Den einen grossen Block in mehrere kleine unterteilen, am Besten auch wie es inhaltlich passt.

Und das neue Kapitel aus der Perspektive der Schwester...
zu den Guamseks haette ich mir noch gewuenscht, zu erfahren, was das fuer Tierchen sind. Aber ich finds auch passend, wie die Schwester all das erzaehlt, ueber all die anderen Crewmitglieder spricht, selbstverstaendlich. Sie kennt sie, und sie erzaehlt, wie sie sprechen wuerde.
Aber ich als Leser kenne sie noch nicht... das ist auch immer das Problem mit Texten aus der Ich-Perspektive, wieviel weiss nur der Erzaehler, wieviel lass ich den Leser wissen.

Auf jeden Fall gespannt wie es weitergeht.
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  #6  
Alt 09.02.2012, 22:18
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Ich habe heute einen Artikel gelesen: http://www.heise.de/tp/artikel/36/36184/1.html
bei dem ich gleich an deine Geschichte denken musste, weil sie Neugier und Fantasie weckt, einen nicht mit Kampfgetümmel empfängt und mit Action niederwalzt.
Ich glaube, das ist auch gar nicht die Hauptrichtung, in die deine Geschichte will...
Danke, dass du sie schreibst! Und der im Artikel angedrohten Verblödung damit entgegenwirkst!
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  #7  
Alt 11.02.2012, 23:44
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ui
danke für das lob... wird man ja ganz rot ;3
dafür gibts auch nen neues teilchen XD
auch wenns nun völlig durcheinander wird aber vll ordne ich das ganze iwann mal ^^
ist ein teil der Vorgeschichte, die eigentlich an die Traumsequenz aus dem ersten teil anschließt

ich hoffe es ist nicht zu wirr und meine formatierung ist so besser ^^





Wie in Trance folge ich den Wachen in die unterirdischen Gefängnisräume. Wie hat das nur alles kommen können. Erst als mein Freund Tayé auftaucht schrecke ich aus meinen Grübeleien auf.
„Kay’jlon?“ fragt er leise und betritt meine kleine Zelle. Müde sehe ich zu ihm auf. Sein Schweif mit der hellen Spitze zuckt nervös, als die Wachen die Zelle hinter ihm wieder absperren und verschwinden.
„Was ist?“ murmle ich leise.
„Willst du mir nun auch noch die Freundschaft kündigen, wie meine Familie?“
Verwirrt schaut mein alter Freund mich an, während ich meinen Blick wieder sinken lasse. Wie eine einfache Beschuldigung, doch ein ganzes Leben zerstören kann. Es zeigt einem wie viel vertrauen die Leute doch in einen haben…
„Warst du es?“
Wieder sehe ich kurz auf.
„Nein.“ erwidere ich bestimmt. „Warum auch?“
„Keine Ahnung, die Gerüchte sind da sehr einfallsreich und…“
„Tayé… ich war es nicht! Wieso sollte ich Ba’Raain umbringen? Gut ich hab ihn nicht sonderlich gemocht, aber wer hat das schon? Und… ich meine…“ stammle ich verzweifelt und sehe meinen alten Freund an, der mich merkwürdigerweise angrinst.
„Ich glaub dir ja, Kay’jlon. Ich kenne dich lang genug um zu wissen, dass das nicht deine Art ist. Selbst wenn du ihn umgebracht hättest, du hättest dich deutlich besser angestellt.“
Unsicher sehe ich Tayé an und versuche schlau aus ihm zu werden.
„Nun schau nicht so… jetzt müssen wir uns nur überlegen, wie wir dich hier raus kriegen.“ sagt er plötzlich leise, nachdem er einen prüfenden Blick auf die Tür geworfen hat.
„Was… du willst? Aber…“ verwirrt stammle ich vor mich hin.
„Ich werde nicht zusehen wie du stirbst, dann lieber Exil, oder was meinst du?“
„Ich… ähm… aber wie…“
Ich bin völlig verwirrt.
„Wie willst du mich denn hier raus bekommen? Das würde auffallen und im Zweifelsfall musst du dann deinen Kopf hinhalten und das werde ich nicht zulassen.“
„Dann darf ich mich halt nicht erwischen lassen.“ meint er grinsend.
„Du hast doch nen Knall.“ murmle ich und schüttle den Kopf. Tayé war schon immer so…
Ein bisschen verrückt und viel zu draufgängerisch…
„Hast du überhaupt nen Plan?“
„Ich arbeite noch dran, aber das krieg ich schon noch hin.“ erwidert er. „Vielleicht hilft mir ja irgendwer…“
„Hm…“ nuschle ich, den ich bezweifle, dass sich irgendwer auf meine Seite schlagen würde.
„`Meinst du nicht, dass Kaja helfen würde?“ unwillkürlich zucke ich bei ihrem Namen zusammen.
„Nein…“ wispere ich. „Sie… ich…“ müde schüttle ich den Kopf. „Ich glaube sie hat mich aufgegeben…“ nuschle ich.
„Hm… dann müssen wir das so hinbekommen… Wie gut bist du im Improvisieren?“
„Ähm… kommt drauf an womit.“
„Na ja, man muss dich hier nur irgendwie raus bekommen, den Rest kriegst du sicher alleine hin, oder?“
„Und wo soll ich hin?“
„Im Raumhafen von Ajilon stehen einige Fähren, die in den nächsten Tagen ablegen. Damit würdest du zur Ku’Jayi kommen.“
„Glaubst du nicht, dass sie mich dort als erstes suchen würden?“
„Dazu müssten sie die anderen Kasten informieren. Ich denke damit würden sie so lange warten wie es geht. Wir müssen dir nur einen entsprechenden Vorsprung verschaffen.“

Auch wenn ich noch nicht ganz dran glaube, klingt dass doch alles gar nicht so schlecht. Ich will nicht sterben.
Schon gar nicht für etwas, dass ich nicht getan habe, aber will ich meine Heimat verlassen? Für einige Aufträge habe ich den Planeten durchaus schon verlassen, aber nie alleine und immer mit der Aussicht zurückkehren zu können, nun aber habe ich nur noch das Exil als mögliche Aussicht und das beinhaltet keine Rückkehr. Auf der anderen Seite… was bleibt mir hier? Alle haben mit mir abgeschlossen… mal von Tayé abgesehen… Ich seufze leise.
„Wenn du meinst, dass du mich hier raus kriegst…“
„Ein bisschen mehr Begeisterung, wenns geht.“ meint Tayé grinsend.
„Ich freue mich, wenn das alles hinter mir liegt.“ wispere ich.
„Ich werde mir was überlegen… sind ja zum Glück noch ein paar Tage bis Neumond… halt so lange durch, ok?“
„Ich versuch's…“ Leicht klopft er mir auf die Schulter, bevor er einen hohen Pfeifton ausstößt. Es dauert nicht lange bis daraufhin die Wachen wieder kommen und ihn raus lassen.

Böse sieht er mich von draußen an. „Und so was will mein Freund gewesen sein… wie man sich doch in manchen Täuschen kann.“ faucht er mich an und verschwindet dann Wortlos. Fassungslos starre ich ihm nach, was die Wachen zu einem gehässigen grinsen verleitet, bevor auch sie verschwinden. Mir ist klar, dass er das nicht ernst gemeint hat, aber er kann so verdammt überzeugend sein. Ein sehr hilfreiches Talent manchmal… aber auch immer wieder befremdlich, wenn er einfach so ohne Vorwarnung in ein anderes Ich schlüpft. Nachdenklich fange ich an in meiner Zelle auf und ab zu laufen. Exil… An diese Möglichkeit habe ich nie gedacht… es würde zu Mindestens etwas von der Ehre meiner Familie wieder herstellen. Das meine Eltern mit mir gebrochen haben, kann ich verstehen. Ihr Ansehen in der Stadt ist wichtig für unsere Kaste. Wenn man es schafft zu gehen… zeugt das immerhin von Überlebenswillen und das wird respektiert. Zwar würde ich für alle auf der Abschussliste stehen, aber es würde dennoch meiner Familie helfen. Schon irgendwie bescheuert, wenn man mal drüber nachdenkt.

Eine Weile stelle ich mich lauschend an die Zellentür, bevor ich sie genau untersuche. Ein äußerst kompliziertes Schloss… aber muss es ja auch, wenn es uns aufhalten soll. Allerdings haben mich technische Dinge schon immer fasziniert. Meine Eltern fanden es immer befremdlich, dass ich mich so für Maschinen, Mechanik und Elektronik interessiert habe. Es dauert deshalb auch nicht lange, bis ich weiß, wie das Schloss funktioniert. Fraglich nur, was ich mit diesem Wissen nun anfange. Unauffällig versuche ich aus dem schmalen Fenster zu sehen, dass ich einen Hof führt, doch da komme ich weder dran, noch kann ich etwas Hilfreiches erkennen. Als nächstes untersuche ich meine Klamotten, doch das weite Hemd und die kurze Hose, welche mit einem einfachen Strick zusammengehalten wird, bestehen nur aus Leinen. Weder Knöpfe noch sonst was sind eingearbeitet und meinen Haarschmuck haben sie mir auch abgenommen. Schuhe trage ich auch nicht… Aus der Pritsche lässt sich auch nichts machen. Sie ist aus einem Stück gearbeitet und mit etwas Heu aufgefüllt. Nicht mal ein Splitter lässt sich aus dem harten, in Form gewachsenen Holz lösen. Nachdenklich tippe ich mir ans Kinn und lasse mich dann wieder auf mein Lager fallen. Vielleicht fällt Tayé noch was ein.
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Es reicht nicht keine Meinung zu haben, man muss auch unfähig sein sie auszudrücken.

Geändert von Icefire (04.05.2018 um 15:37 Uhr)
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Alt 18.02.2012, 01:36
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Erstmal grundsätzlich: Ich finde auch dieses Kapitel flüssig geschrieben, die Dialoge, die vorwärts ziehen und die Figuren gleichzeitig deutlich werden lassen, gefallen mir. Auch formell finde ich die Gliederung so leserfreundlicher und es gefällt mir. Die Beziehung zwischen den beiden tritt deutlich vor und ich bin schon gespannt auf die Flucht.

Aber ich muss hier einen Einwurf machen, weniger was das Kapitel anbelangt, sondern aus dramaturgischen/erzähltechnischen Gründen, wie die Kapitel zusammenhängen.
Das ist erneut ein Kapitel, wo neue Figuren auftauchen.
Und es ist erneut ein Kapitel, wo du deine Erzählweise verändert hast.

Wir hatten zuerst den Sprung in der Perspektive (aus der Autorperspektive in die Ich-Perspektive), dann den Sprung zu einer anderen Ich-Person (was ich immer für problematisch halte, denn wenn 1 Person erzählt oder beschreibt, warum mischt sich dann eine zweite Person ein, wie kommt sie dazu? Ein Ich-Erzähler ist eine Figur, eine Fiktion, die berichtet. Warum lässt er sich die Geschichte "entreissen", warum erzählt plötzlich ein anderer? Im Briefroman ist sowas geschickt gelöst, da lese ich als Leser die Korrespondenz, ich kann es mir erklären. Aber ohne Erklärung - und das ist meine subjektive Meinung, wohlgemerkt, empfinde ich das als einen Sprung, der mich irritiert) und nun wieder den Sprung in die Traumsequenz, aber diesmal nicht in die Erzählerperspektive, sondern in der Ich-Perspektive.

Das fordert ein hohes Mass an Aufmerksamkeit. Ich finde jedes einzelne Kapitel für sich schön geschrieben, aber warum quälst du mich als Leser so sehr, dass du mir nicht eine Art des Erzählens und Lesens gönnst, auf die ich mich verlassen kann? Warum ist in jedem Kapitel alles wieder anders?
Als Leser bin ich immer auch wie ein kleines Kind, das an der Hand genommen werden will (aber ohne dass ich mir dessen jemals bewusst sein möchte), das in deine Welt mit einsinken will, aber nicht bloss, weil ich es will, sondern weil du mich dazu verführst. ^^

Jedes deiner Kapitel ist schön geschrieben, aber die Wahl der Art und Weise ist chaotisch. Das tut der Geschichte nicht gut, und das finde ich schade, bei so schönen Texten.

Warum bleibst du nicht bei einer Erzählweise?
Lässt alles bloss Shawin erzählen zum Beispiel, aus der Ich-Perspektive?

Nicht falsch verstehen, wir haben im Chat ja mal darüber gesprochen, und du hast dir Ehrlichkeit gewünscht, Ice, und ich habe sie dir versprochen. Also nicht schlagen

Geändert von Hari Seldon (18.02.2012 um 01:38 Uhr)
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Alt 20.02.2012, 22:32
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Mir gefällt die ich-Perspektive auch sehr gut, die zieht einen so mitten ins Geschehen rein.
Ich selbst schreibe zwar eher als "allwissender Erzähler" und kann so nach bedarf den Leser in verschiedene "Köpfe reingucken lassen".

Und ich finde es auch spannend, wenn die Vorgeschichte, in der ja der Prolog stattfindet, so in form von Träumen oder "Flashbacks" allmählich aufgedeckt wird.
Erinnerst du dich noch (ne, so alt bist du nicht!) an "Jack Holborn"?
Der Piratenjunge hat immer wieder diesen nebulösen Traum, nur ganz schrittchenweise kommt heraus, was da los war.
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Alt 20.03.2012, 15:37
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so dann will ich doch auch endlich mal ein paar takte dazu sagen ^^

erstmal... ich reiß dir schon nicht den kopf ab XD
finds ja gut des du ehrlich bist und deine meinung kund tust ;3

aaaaber...
der letzte teil ist wie gesagt ne art vorgeschicht und hat mit dem davor nur wenig zu tun
ich weiß gerade nicht was du meinst in dem teil selber ändere ich die erzähl sicht doch garnicht, oder *grübel*

zudem hast du durchaus recht, dass es schwierig ist zu folgen, wenn man unterschiedliche personen erzählen lässt
ich mache das nur gerne um die charas auch aus einer anderen sicht zu beleuchten
ich liebe die ich-perspektive, warum weiß ich nicht, liegt vll am vielen RPG schreiben XD
im laufe der story hatte ich auch vor noch mehr sichten rein zu bringen
ich kann durchaus verstehen, dass das für den leser nicht einfach ist, aber wenn man in ich-perspektive schreibt, kann man auch so den hauptchara etwas genau erbeleuchten... dachte ich mir zu min so ;3

die autor perspektive, wie du sie nennst, wird nicht wieder vorkommen
das war nur für den prolog

ich hab auch einige bücher, wo die ich-perspektiven springen, gut da hängen die charas selten so dicht beieinander, aber ich mag es iwie so
ich stehe einfach drauf gleiche geschehnisse aus verschiedenen sichten zu beleuchten
das ist ab und an wahnsinnig interessant
auch wenn du recht hast und es vll verwirrt

irgendwann muss ich noch mal alles in die richtige reihenfolge bringen denn so wie ich hier nun gepostet habe, passt es ja vorne und hinten nicht XD

muss ich mir noch mal gedanken zu machen, denke ich, aber eigentlich mag ich meine schreibweise so *kicher*
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