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  #11  
Alt 02.02.2018, 22:08
BoehserSteve BoehserSteve ist offline
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Ich bin mit Dir einer Meinung, wenn auch anders formuliert, dass es nichts bringen wird, wenn man Asylbewerberunterkünfte abfackelt, schon allein, wenn man bedenkt, dass das auch enorme Kosten verursacht, weil die Unterkünfte ja teuer wiederhergestellt werden müssen.

Aber ob es in der Sache einen Unterschied macht, ob ein Asylbewerberheim ausbrennt, weil es von Deutschen oder anderen, länger hier lebenden Einwohnern angezündet wurde, oder ob es von Flüchtlingen bewusst angezündet wurde, als Reaktion auf schlechtes Essen, oder es in Flammen aufgegangen ist, weil jemand beim Kochen was falsch gemacht hat oder weil wegen Streit untereinander ein Brand gelegt wurde.

Es gehen immer wieder Dinge zu geänderten Lebensumständen durch die Medien, wenn die Bevölkerung anwächst, weil man eine Sammelstelle für Abschiebepflichtige asylbewerber eingerichtet hat und die Leute eh schon nichts mehr falsch machen können, und es, wie schon häufig gesagt wurde, in unseren deutschen Gefängnissen die Lebensumstände auch besser sind als in manchem Slum.

Kürzlich auch ein Bericht über inhaftierten Schwarzfahrer. Weil er seine Strafen fürs Schwarzfahren nicht zahlen konnte, wurde er inhaftiert. Das kostet den Staat ein Vielfaches vom Verursachten Schaden. Es stiimmt also tatsächlich vieles bei uns nicht und das hat nicht erst mit den Flüchtlingen angefangen.

Mit Einführung von hartz4 wurden die, die gar keine Arbeit hatten, gegen die Geringverdiener ausgespielt und jetzt ist das Thema langsam soweit, dass immer mehr Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen stecken und dass auch Vollzeitbeschäftigte kaum von ihrem Lohn leben können, dann wurden Sozialbewohner gegen Asylsuchende ausgespielt, indem sie aus ihren Wohnungen ausziehen sollten, um Platz für Flüchtlinge zu machen.
Es werden ständig Zahlen veröffentlicht, wieviel Geld uns das ganze kostet

Und was macht die noch nicht mal Neu zusammengestellte Regierung? Sie erhöhen erstmal still ihre Diäten und um ständigen Diskussionen über die Erhöhungen zukünftig aus dem Wege zu gehen, bauen sie einen Mechanismus, dass die Diäten zukünftig automatisch erhöht werden.

Jeder gegen jeden, dieses Klima ist doch durchaus gewünscht, um alle eigenen Ziele durchzukriegen.

Geändert von BoehserSteve (02.02.2018 um 22:14 Uhr)
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Alt 02.02.2018, 23:08
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Ich finde, wir bewegen uns in dieser ganzen Diskussion in eine falsche Richtung.
1. Deutschland ist seit Jahrhunderten ein Einwanderungsland und wäre ohne die ethnische, kulturelle und politische Vielfalt nie so gewachsen, wie es ist.
2. Deutschland hat ohne Zuwanderung keine Chance auf ein Aufrechterhalten der Bevölkerungszahl, welche aber für ein Funktionieren des Sozialstaates notwendig ist.
3. Kriminalität ist keine Frage der Herkunft, wohl aber der Perspektive. Solange wir diese aus Angst vor Veränderung nicht bieten wollen, tragen wir auch Mitschuld.
4. Das Gebot der Nächstenliebe muss in jedem christlichen Land oberste Priorität haben. Und diesen religiösen bzw. kulturellen Hintergrund schreiben sich doch alle zu, auch jene, die immer Angst vor einer infiltration haben.
Schönen abend noch!
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  #13  
Alt 02.02.2018, 23:17
BoehserSteve BoehserSteve ist offline
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Warst Du nicht zufällig Religionslehrer?

Die "christlich" geprägten Bundesbürger sollen also Nächstenliebe den Muslimen gegenüber empfinden, was auch sehr gern regelmässig in den Kirchen gepredigt wird, während in vielen Moscheen nachweislich gegen Christen gepredigt wird.
Gegenüber vielen Ländern stehen die Deutschen immer noch gern als die Nachfahren der Judenvernichter, während wir in den Augen vieler arabisch muslimisch geprägter Länder als Judenfreunde, Kreuzfahrer, Ungläubige bezeichnet werden.
Zitat:
Stell Dir vor es ist Toleranz – und keiner geht hin

Toleranz ist im Islam opportunistisch
Dass es viele Suren im Koran gibt, die zur Tötung der Ungläubigen aufrufen, ist dabei hinlänglich bekannt. Lässt man jene mit der Begründung außen vor, dass es auch nettere Passagen im Koran gibt, an denen sich die Mehrheit der Muslime orientieren würde, finden sich im gesamten Koran und der Sunna jedoch genug andere Regeln, die den Umgang mit den Kãfir (arabisch für Ungläubige) beschreiben.

Darf ich als Moslem eine Einladung eines Ungläubigen annehmen, wenn auf dem Fest Alkohol getrunken wird? Darf ich Anhängern anderer Religionen zu ihren Feiertagen gratulieren? Ist es mir als Moslem erlaubt, in einem Land der Ungläubigen zu leben? All dies sind mitnichten Fragen aus früheren Zeiten. Es sind Fragen, über die sich heutige Muslime zum Teil Gedanken machen. Fragen, die sie an islamische Rechtsgelehrte stellen, die für sie im Koran und in der Sunna nach Antworten suchen.

Internetseiten wie islamfatwa.de geben tiefen Einblick darüber, welche Fragen sich für Muslime im Zusammenleben mit Andersgläubigen stellen, die für den gemeinen Moslem ungefähr auf einer Stufe mit einem Leprakranken zu stehen scheinen. Es wird klar: Die Lebensrealität vieler Muslime ist von unseren im Grundgesetz verankerten Werten wie Gleichberechtigung und religiöser Toleranz weiter entfernt als die Erde vom Mond.

Es ist der große Fehler westlicher Politiker und sonstiger Multi-Kulti-Fans zu glauben, der Islam funktioniere nach denselben Regeln wie das heutige Christentum und lasse sich problemlos in die säkulare Gesellschaft integrieren. Toleranz im Islam ist kein Gebot, dass sich aus der Nächstenliebe oder der Anerkennung der individuellen Freiheit eines jeden ergibt. Sie ist immer opportunistisch zweckgebunden, geknüpft an Bedingungen, die der Verbreitung des Islams, der da `wa, dienen.

In einem nichtmuslimischen Land leben? Nur, wenn es dem Zweck der Verkündung und Verbreitung des Islams dient. Ein freundlicher Umgang mit Nichtmuslimen? Ja, wenn es der Übermittlung der universellen, islamischen Botschaft nützt. Davon ausgenommen: Jene, die dem Islam feindlich gesinnt sind. Ebenso wie die Toleranz gegenüber nichtmuslimischen Mitbürgern ist auch die Einhaltung und Akzeptanz der Gesetze und Werte eines Landes an eine Bedingung geknüpft. Diese sind nur so lange einzuhalten und zu akzeptieren, wie sie nicht im Widerspruch zu islamischen Vorschriften stehen.

Im Prinzip macht allein diese Tatsache jede Diskussion um Integration und Anpassung an Werte wie Gleichberechtigung von Frau und Mann sowie religiöse Toleranz im Islam obsolet. Der Islam ist und bleibt eine politische Ideologie der Eroberung.
https://www.achgut.com/artikel/stell...einer_geht_hin
Ich würde mal vorschlagen, aus dieser sowieso schon brisanten Diskussion die Glaubensethik weg zu lassen!

Und, der Grossteil der Flüchtlinge stammt aus muslimischen Ländern, warum sind die zu uns geflohen und nicht in islamisch geprägte Länder? Weil deren Glaubenskriege noch viel schlimmer sind. Die Schiiten bekämpfen die Sunniten, die Kurden sind der Feind von allen und nur recht, wenn sie gegen den IS den Kopf hinhalten sollen.


Und dass da böses Blut herrscht, ist doch logisch, wenn man mal überlegt, was berichtet wird, wenn das Thema Flüchtlinge überhaupt mal Thema ist

Zitat:
19.01.2018 · NÜRNBERG
Immer mehr Flüchtlinge bekommen Hartz IV
Die Zahl der Flüchtlinge, die Hartz-IV-Leistungen beziehen, ist drastisch gestiegen.

Im September 2017 stammte fast jedes sechste Mitglied einer Bedarfsgemeinschaft aus einem der acht wichtigsten Asylherkunftsländer. Das sind Syrien, Irak, Afghanistan, Eritrea, Iran, Pakistan, Somalia und Nigeria. Das geht aus Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor, über die das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (RND/Samstagausgaben) berichtet. Laut der Statistik bezogen im September des vergangenen Jahres 936.407 Männer, Frauen und Kinder aus den genannten Ländern Hartz-IV-Leistungen. Im Vorjahresmonat waren es noch 565.480 gewesen. Das entspricht einem Anstieg um gut 65 Prozent innerhalb eines Jahres. Die meisten, die in diesen Zahlen erfasst sind, dürften 2015 und danach als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sein. Die Statistik umfasst aber auch Menschen, die bereits länger hier leben. Für die Bundesagentur kommt der deutliche Anstieg der Hartz-IV-Zahlen bei Flüchtlingen nicht überraschend.

"Dass nach Abschluss der Verfahren deutlich mehr Menschen aus den wichtigsten Herkunftsländern auf Leistungen angewiesen sein würden, war zu erwarten", sagte eine Sprecherin der Behörde auf RND-Anfrage. "Aus Sicht der Bundesagentur ist es eine gute Nachricht, dass jetzt viele Flüchtlinge mit Schutzstatus offiziell bei den Jobcentern gemeldet sind." Sie könnten nun gezielt gefördert und auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden. "Viele Schutzbedürftige machen aktuell Sprachkurse oder befinden sich in Maßnahmen der Berufsvorbereitung", so die Sprecherin weiter. Ohne den Flüchtlingszug wäre die Zahl der Hartz-IV-Empfänger zuletzt gesunken. Im September 2017 gab es 6,06 Millionen Leistungsbezieher ? 144.307 mehr als im Vorjahresmonat. In absoluten Zahlen ist die Zahl der Hartz-IV-Bezieher bei den Syrern am stärksten gestiegen ? um 212. 617 auf 582.279 im September 2017. Relativ gesehen war der Zuwachs bei den Afghanen mit knapp 140 Prozent innerhalb eines Jahres am höchsten. Im September 2016 erhielten 40 241 Afghanen Hartz-IV-Leistungen, ein Jahr später waren es 96.568. Die Ausgaben für Hartz-IV-Leistungen inklusive Unterkunftskosten waren zuletzt gestiegen ? von 2,93 Milliarden im September 2016 auf 3,07 Milliarden Euro ein Jahr später.


https://www.all-in.de/nachrichten/de...t15808,2559904
Wie soll man beim abgehängten Volk, langjährigen Hartz4-Beziehern mit geringem Bildungsstand, sonst hätten sie ja vielleicht schneller nen neuen Job gefunden, für Verständnis werben, dass nun Millionen dafür ausgegeben werden, um unwillige Flüchtlinge zu qualifizieren. Es werden Deutschkurse gezahlt, zu denen keiner hingeht und jeder Hinz und Kunz, sogar Fahrlehrer, sind plötzlich zu Deutschlehrern geeignet
Die selbe Geschichte der Asylfabrik und Abzocke lief vor Jahren schon mit der Hartz4-Fabrik und die Regierung hat scheinbar noch nichts davon gelernt.

Nun kann man schön die Hartzer gegen die Flüchtlinge ausspielen und sehr viele Unternehmen verdienen sich ne goldene Nase.
Und hinter solchen Themen kann man sehr gut die Probleme mit straffällig gewordenen Flüchtlingen verstecken und damit schliesst sich der Kreis

Geändert von BoehserSteve (03.02.2018 um 00:57 Uhr)
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Alt 02.02.2018, 23:18
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DenMurmel DenMurmel ist offline
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Und wieder kann ich nur festhalten, dass die angesprochenen Zuwanderer, die kriminell geworden sind nicht mit den tatsächlichen Flüchtlingen und Zuwanderern gleichgesetzt werden sollten. Es ist mir vollkommen egal, ob an der Kasse vom Supermarkt ein Harald oder ein Ali steht. Es geht lediglich um die Kriminell geworden Zuwanderer, die so behandelt werden sollten wie jeder andere Kriminelle bzw. die einfach abgeschoben werden sollten und darum, dass über deren Taten genau so Bericht erstattet werden sollte wie über die Taten jedes anderen Verbrechers auch.
Wenn der böse Glatzkopf in Deutschland einen Hitlergruß macht gibt's ne Mehrseitige Pressemitteilung. Vergewaltigt ein Asylant aber jemanden wird es lieber mal gar nicht erwähnt.
DAS ist das Thema, und nicht, ob man nun generell pro oder contra Flüchtlinge ist.
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In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.

Kurt Tucholsky
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Alt 02.02.2018, 23:34
Der Lehrer Der Lehrer ist offline
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@Murmel ja, da stimme ich dir voll und ganz zu, jedoch hatte ich das Gefühl, als bewege sich die Diskussion genau da hin.
@Steve nein, war ich nicht. Und ja, man sollte genau das predigen! Du führst geschichtlich bedingte Zuschreibungen an, die doch an sich richtig sind. Und ja, es gibt Moscheen, in denen gegen Christen gepredigt wird. Es gibt aber auch Pfarrer, die Kinder missbraucht haben, trotzdem erlaube ich mir kein pauschales Urteil. Und Hass mit Hass zu beantworten, ist kleingeistig. Ich halte es da eher mit Ghandi oder Martin Luther King.
Zwar keine Statistik, die ich öffentlich belegen könnte, wohl aber ein kleiner Einblick in ein bayerisches Gymnasium. Von unseren Schülern der 5. Jahrgangsstufe hatten im letzten Jahr je nach Betrachtung bis zu 70% Migrationshintergrund. Und ich arbeite in der Pampa. Das ist die kommende Bildungselite und die Gruppe des Spitzensteuersatzes! 😉

Geändert von Der Lehrer (02.02.2018 um 23:41 Uhr) Grund: Zusatz
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Alt 02.02.2018, 23:56
BoehserSteve BoehserSteve ist offline
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Traurig, wenn sich die zukünftige Bildungselite von ehemaligen, in vielzahl als Analphabeten oder nicht über Grundschulstatus hinaus gekommener Flüchtlinge rekrutiert, während deutsche Kinder in Armut leben und wohl kaum aus dieser Situation heraus kommen

Und der Spitzensteuersatz ist auch ein Witz. Während sich reich immer reicher verdient, bleibt arm arm.

Zitat:
Ungleichheit
:
Jedes fünfte Kind in Deutschland lebt dauerhaft in Armut
Nur für das Notwendigste ist Geld da: 20 Prozent aller Kinder in Deutschland wachsen laut einer Studie in sehr armen Verhältnissen auf.
http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-1...nd-armutsfalle
Spiegelt aber das Bild wieder, das ich schon nannte, es werden bestimmte Bevölkerungsgruppen scheinbar, in den Augen vieler zumindest, gegen andere Gruppen ausgespielt.


ausserdem war das Thema eigentlich ja die Unsicherheit für viele Frauen, die aber auch Kinder, alte Menschen, Ladenbesitzer und Angestellte betrifft, ebenso wie Polizeibeamte und andere Staatsdiener

Und,

Kriegsvertriebene sollten doch irgendwann wieder heimkehren, dachte ich

Zitat:
INTEGRATION :
Es muss ja nicht gleich jeder ein Deutscher werden

Der Satz der Kanzlerin, Deutschland erwarte von den meisten Flüchtlingen, die hierher gekommen seien, dass sie eines Tages wieder in ihre Heimat zurückkehrten, ist schnell wieder in den Hintergrund getreten. Der Satz schöpfte aus den Erfahrungen mit den Balkan-Flüchtlingen der neunziger Jahre, klang aber im Falle syrischer Flüchtlinge zu sehr nach dem Irrtum, der den Umgang mit „Gastarbeitern“ beherrschte - dass sie nämlich eines Tages wieder heimkehrten. Das Integrationsgesetz, dass die Minister Andrea Nahles (Arbeit und Soziales) und Thomas de Maizière (Inneres) vorbereiten, macht einen großen Bogen um diese Perspektive.

Jasper von Altenbockum
Jasper von Altenbockum

Verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik.

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Das liegt an der Integration selbst. Warum erst Jahre damit warten, wenn gerade die ersten Jahre des Aufenthalts über Erfolg und Misserfolg entschieden? Wenn das aber so ist, und die Integrationsbemühungen tatsächlich erfolgreich sind, warum sollten die (verbindlichen) Angebote zur Integration dann unter einen markanten Vorbehalt gestellt werden? Welchen Sinne hat es also, gleichzeitig Anreize zur Integration und zur Heimkehr zu geben?

Der Widerspruch löst sich nur dann halbwegs auf, wenn eine Integration von beiden Seiten wirklich gewollt ist. Diese Antwort hat jetzt Thomas de Maizière dadurch gegeben, dass er ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht nur denjenigen unter den vorläufig Schutzbedürftigen in Aussicht gestellt hat, die sich tatsächlich integrieren wollen und entsprechende Angebote wahrnehmen. In Deutschland spricht daraus zwar auch das Dilemma, vor dem jeder Staat steht, der sich scheut, Flüchtlinge tatsächlich nach Hause zu schicken, wenn der Fluchtgrund nicht mehr vorliegt. Ein vermeintlicher Ausweg ist ebenjenes Angebot, sich in Deutschland einzufügen.

Integrationspolitik sollte die Aufforderung zur Heimkehr, die immerhin auch in der Genfer Flüchtlingskonvention steckt, nicht einfach pauschal aufheben, kann sie aber abmildern. Anreize zur Integration sind allerdings im Fall der Flüchtlinge wiederum nur glaubwürdig, wenn umso härter auf eine Heimkehr gedrungen wird, sofern die Bedingung, der Integrationswille, nicht erfüllt wird. Das aber wollen gerade diejenigen in der Koalition nicht, die jetzt de Maizière kritisieren.


http://www.faz.net/aktuell/politik/h...-14160432.html

Geändert von BoehserSteve (03.02.2018 um 00:16 Uhr)
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  #17  
Alt 03.02.2018, 00:33
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DenMurmel DenMurmel ist offline
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Das Thema Bildungselite ist hier noch eine ganz andere Nummer. Unser Bildungssystem ist vollständig für den Allerwertesten, heutzutage schaffen Leute das Abitur, die in den 60ern nicht mal einen Hauptschulabschluss hinbekommen hätten. Witziger (oder eigentlich eben nicht witziger) weise nicht zuletzt deshalb, weil das Bildungsniveau kontinuierlich gesenkt wird, damit auch Kinder mit Migrationshintergrund eine Chance auf Abitur haben. Das hat nichts mit Bildungselite zu tun.
http://www.news4teachers.de/2015/11/...sstandards-an/
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Kurt Tucholsky
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  #18  
Alt 03.02.2018, 01:41
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Hentman Hentman ist offline
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Also jetzt wirds aber wirklich zu bunt, die Migranten sind also nicht nur an zunehmender Kriminalität und verarmten deutschen Kindern schuld, sondern auch noch am Ruin des Bildungssystems? Und an der Schere zwischen Arm und Reich, natürlich.

Beziehungsweise die Politik, die "denen" das ja alles möglich macht.
Ich glaube fast, wenn es einem Land zu lange zu gut geht, sehen alle Gespenster.

Vergesst bitte eins nicht:

WIR haben jahrzehntelang auf Kosten der restlichen Welt Ressourcen verbraucht. Unseren Müll kippen wir BIS HEUTE noch in Afrika ab.
WIR haben jahrzehntelang verschlafen, mit unseren Milliarden dafür zu sorgen, dass in Nord- bzw. ganz Afrika Lebensverhältnisse möglich sind, die es ermöglichen, dort vernünftig zu leben.
WIR haben mit billigen Exporten die lokalen Märkte und Kleinbauern dort kaputtgemacht, sodass dort nun alle auf Hilfen angewiesen sind.
WIR liefern Waffen in alle Teile der Welt, über die wir kein Stück Kontrolle haben, wohin das Zeug von dort aus wandert.
WIR haben jahrelang allen Völkern der Erde eingetrichtert, dass Demokratie, Konsum und Kapitalismus die einzig erstrebenswerte Lebensform ist.

Dieses Land ist keine Insel der Glückseligkeit, wir haben einen guten Teil zum Elend dieses Planeten beigetragen. Das ist die bittere Wahrheit, die niemand hören will.

Auch wenn wir das alles persönlich nicht zu verantworten haben, so haben wir das durch unsere Ignoranz und unser Konsumverhalten mitgetragen.
Vielleicht müssen wir jetzt einfach mal mit den Konsequenzen leben. Sowohl mit dem Teil der Migranten, die sich integrieren und in die Sozialsysteme einzahlen werden, als auch mit den Kriminellen.

Wir haben derart viel aufzukehren, wir haben eigentlich gar keine Zeit, mit dem Finger auf irgendwen zu zeigen. Es ist erstaunlich, aber die meisten Zuwanderer hier wollten zu Hause gar nicht weg. Die sind hier, weil sie zu Hause zwar Internet, aber keinerlei Perspektive hatten oder Ihnen Bomben aufs Haus gehagelt sind. Was lassen die sich aber auch im falschen Land zur Welt bringen, selber Schuld.

Man kann natürlich auch weiter Mauern bauen, mit Glück fliegt es dann halt vielleicht erst der nächsten Generation um die Ohren, heiliger St. Florian, verschon mein Haus, zünd andre an ...

Die Probleme dieses Planeten werden sich nicht mehr damit lösen lassen, alles Unangenehme auszublenden, auszusperren und wieder außer Landes zu schaffen. Das ist ein für alle Mal vorbei. Wir als eins der reichsten Länder der Welt haben es höchstselbst in Hand, dafür zu sorgen, dass alle dort, wo sie sind, glücklich leben können. Sonst waren die paar Millionen Flüchtlinge nicht die Ausnahme, sondern der Anfang.

LG, Hentman
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Geändert von Hentman (03.02.2018 um 01:43 Uhr)
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Alt 03.02.2018, 09:12
Der Lehrer Der Lehrer ist offline
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@Steve Bemerkst du eigentlich, dass du dich hier gewisser Plattitüden bedienst? Einerseits beklagst du, dass die zukünftige Bildungselite aus ehemaligen Analphabeten bestünde, andrerseits aber, dass arm immer ärmer würde. Liegt da nicht der Schluss nahe, dass diese Argumentation ein Widerspruch in sich Ist?
Oder aber, dass du dich über meine mögliche religiöse Überzeugung lustig machst, jedoch forderst, dass sich Muslime dieser annähern?
Was den Bildungsstandard anbelangt, ja, er wird gesenkt, aber nur in puncto wissen, dafür angehoben im Bereich der Kompetenzen. Frag mal Arbeitgeber,was ihnen wichtiger ist.
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Alt 03.02.2018, 09:24
BoehserSteve BoehserSteve ist offline
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Du bist doch derjenige, der das ganze Thema von "Es ist unsicher auf den Strassen" weg gebracht hat auf die komplette Diskussion, was alles durch den Zustrom von Flüchtlingen ans Licht gebracht wurde, gelenkt hat.

Ich bin auch kein studierter Akademiker, auch sonst fehlts mir der Finesse, mir ständig bei der Meinungsäusserung zu schauen, dass ich von Dir nicht angepieselt werden kann.

Aber man könnte manchmal echt denken, Du lebst hinterm Mond, liest keine Zeitungen und schaust nie fern. Ich tue das und es fällt einem verdammt noch mal sehr schwer, bei dem, was alles berichtet wird, einen Überblick zu halten. Berichtet wird so vieles, das einem nicht schmeckt und das einem sauer aufstösst.

Natürlich wird Lehrermangel erst durch die vielen Flüchtlinge wirklich zum Thema, weil sich die Schulen Jahre lang mit Tricks beholfen haben und sich durchmogeln konnten. Schulleiter und Verwaltungspersonal, die Klassen übernahmen in Grundschulen, Lehrer in Teilzeit, ja sogar ungelernte Akademiker, Wissenschaftler wie Mathematiker, die ein quasi Lehramt ausüben konnten, um Lehrermangel zu überbrücken

Aber irgendwann musste es zu einem Kollaps kommen.

Marode Schulen, mit jahrelang undichten Dächern, offenen Stromleitungen, defekten Schultoiletten usw. die nun auch noch mit dem zusätzlichen Zustrom von Flüchtlingskindern überfordert werden, darüber wurde berichtet.

Vor einiger Zeit war es noch der "Aufbau Ost", in dem das thematisiert wurde, wie die westlichen Schulen vergammeln und wie man im Osten Schwimmbäder, Erlebnisparks, mehrspurige Autobahnen etc pp baute, die niemand nutzt.

Jetzt sind es 1a Flüchtlingsunterkünfte oder welche, die auf Jahre hinaus angemietet wurden und für die viel Geld verwendet wird, um sie zu bezahlen, während andernorts die Infrastruktur leidet und es, wie im Fall von Lehrern als Beispiel, an Personal mangelt, mit dem Problem, das durch Flüchtlinge entsteht, fertig zu werden.

Ich sehe das als Tatsachen an, ich klage an, aber ich verurteile nicht die Flüchtlinge per se oder als Einzelpersonen, böswillig das verursacht zu haben. Verursacher sind Politiker, die diese Zustände weder vorhergesehen haben noch jetzt, wie sie da sind, berücksichtigen. "Wir schaffen das" aber wer solls schaffen? Die vielen ehrenamtlichen, die vor Jahren schon in die Bresche gesprungen sind, weil sie die Menschenmassen an Bahnhöfen und auf Parkplätzen an Autobahnen und sonstigen Orten, wo man sie gesammelt hat, nicht mit ansehen konnten?



Mit Deiner Selbstgeiselung für unser Land, wo wir jahrzehntelang auf Kosten von anderen gelebt haben.

Du willlst die Verallgemeinerung von Problemen durch Flüchtlinge anprangern, prangerst aber uns als Allgemeinheit dafür an, dass einzelne Firmen an der Natur anderer Raubbau betrieben haben.

Welche Länder sind es denn, die im grossen Stil Flächen in Afrika angemietet haben und Bauern vertrieben, die das vorhandene Wasser zur Bewässerung nutzen, während der Bevölkerung kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht?

China steht ganz vorn an der Tabelle und dann kommt lange nichts!

Es wird auf Flächen, die für die Bevölkerung verloren sind, Getreide für die Versorgung in anderen Ländern gepflanzt, während von Europa und Amerika grosse Geldsummen nach Afrika fliessen, um dort den Menschen zu helfen und Fluchtursachen zu bekämpfen.

Wir, es gibt tatsächlich Firmen, die kippen unseren Müll nach Afrika und China, aber das sind nicht wir, das sind Geschäftemacher, die von unseren Gesetzen, also unseren Politikern geschützt sind, unter ihrem Deckmantel laufen viele unsaubere Geschäfte ab.

Was Du da mit den billigen Exporten vorbringst, ist mir zu hoch. Es gibt so viele Ursachen, warum es dort extrem stinkt, aber das ist immer noch kein Grund, dass man gutheissen sollte, dass die Menschen von dort zu uns zuwandern, es muss mehr dafür getan werden, dass sie in ihrem eigenen Land gut leben können.

Das ist wieder so eine dämliche Vermischung von Themen, wie Du es die ganze Zeit schon machst!

Und die Waffenlieferungen sind der gleiche Rotz, auf den ich erst gar nicht eingehen sollte.

Haben wir Bürger denn eine Kontrolle darüber, wer welche Waffen in welche Länder exportiert, in welchen Schurkenstaaten unsere Waffen zur Unterdrückung der eigenen Bevölkerung eingesetzt werden?

Denkst Du, mir macht es Spass zu hören, dass der Diktator Erdogan ungestraft Kurden mit Deutschen Waffen beschiesst, dass wir ihm die Munition dafür geliefert haben, dass er in Nordsyrien die Stellungen von Kurden bombardiert und die Panzer besser ge-panzer-t wurden, damit die Kurden sich mit ihrer schlechten Bewaffnung gegen dieses Unrecht nicht wehren können?

Das ist doch auch wieder nur ein Zeichen für unsere schlechte Politik!

Blos, man muss das auch mal anders betrachten. Der Bedarf für die Waffen war da, wenn wir sie nicht geliefert hätten, wer dann? Es stehen noch viele europäische Lieferanten parat oder Uncle Sam Trump hätte Waffen geliefert. Tut er sogar. Die Umwege, wie deutsche, ausgemusterte G3 sowie in Europa gefertigte Panzerabwehrraketen über Umwege an die CIA kamen und dann an Kurden im Kampf gegen das Kalifat geliefert wurden und bei Niederlagen und Rückzug in die Hände des IS fallen könnten, das wäre so ein komplexes Eigenthema, auf das Du wieder lenkst, dass es kracht.

Wer trichtert wem was von Demokratie, Konsum und Kapitalismus ein?`

Noch so ein eigenständiges Thema, das mit der Ursprungsdiskussion nichts zu tun hat und Bände füllen könnte.

Das Land ist wahrlich keine Insel der Glückseligkeit, aber es ist nicht der Fall, dass wir alle für diese Misere gleich verantwortlich sind, sondern dass viele von uns seit Jahrzehnten ebenso kurz gehalten werden und dass nur irgendwann das Fass zum Übelaufen gebracht wurde.


Auch kann von unserer Ignoranz und unserem Konsumverhalten, mit dem wir dazu beigetragen hätten, nicht die Rede sein Konsum geht nur mit Geld, aber es gibt genug im Land, die selber zu lange ignoriert wurden und auf deren Verhältnisse und Probleme nicht eingegangen wurde. Genug Menschen, die arm sind oder von Armut bedroht sind oder Verwandte haben, die durchs Raster fallen.


Deine ganze Art und Weise, wie Du hier agierst, kotzt mich an und ich sollte Dich eigentlich ignorieren, aber Du sagst doch selbst, dass es Ignoranz ist, die zu den Verhältnissen in allen Ländern führt, die zu Unzufriedenheit führt und die mit Fluchtursachen sind.

Nur, wo sollen unsere armen Mitbewohner und ihre Kinder, die keine Chance auf Bildung haben, um aus dem System herauszubrechen, hinfliehen?

Ich sage lediglich, dass wir genug eigene Probleme hatten, schon vor die Merkel uns noch das Flüchtlingsproblem eingebrockt hat "Ich bin Gast von Frau Merkel, warum sollte ich arbeiten?"

Zum Rest sage ich ja nichts, ich habe nie gesagt, dass es nicht in unserer Verantwortung liegt, den Flüchtlingen zu helfen, aber das Hauptziel sollte doch sein, ihnen zu einem angemessenen Leben in ihrem Land zu helfen und nicht, alles zu uns aufzunehmen und damit dazu zu sorgen, dass immer mehr zu uns kommen wollen.

Wir drehen uns also im Kreis, weil man sich mal Luft verschaffen will und jeder seine eigene Sichtweise und seine eigene Meinung zum Thema für die einzig richtige hält

Am Thema Unsicherheit auf den Strassen ist dennoch nichts strittig, egal ob das Thema von einem Ultrarechten auf den Weg gebracht wurde oder ob es tatsächlich eine Initiative von Frauen für Frauen ist.


Wo habe ich, wo hat denn wer anders Einfluss auf das, was bei uns oder in der Welt passiert?

Nicht mal durch demokratische Wahlen haben wir einen Einfluss, weils niemand gibt, der wählbar ist. Wer wird denn mit hauptursächlich für den Niedriglohnmißstand und Hartz4 verantwortlich gemacht? Schröder mit der SPD und den Grünen. Wer hat die Flüchtlingskrise verursacht? Merkel mit der CDU/CSU und mit Hilfe der SPD.
Der CDU/CSU und der SPD wurde von vielen Bürgern das Vertrauen entzogen und es gab Hoffnungen, dass die FDP sich gewandelt hat und es im Land mit ihnen wieder aufwärts gehen kann. Das hat sich aber durch Posterboy schon abgezeichnet, dass er keine gute Wahl ist. Was bleibt dann dem zumindest Wahlmündigen Bürger? Die Linken haben sich, spätestens seit Gregor nicht mehr leitend mitmischt, mit eignen Grabenkämpfen um die Macht und mit seltsamsten Äusserungen und Kritiken an unserem Land als unwählbar dargestellt, auch mit der SED-Vergangenheit, die ihnen nachgetragen wird und noch so vieles mehr, das ich aufzählen könnte, dass sie in der Wahl keine Alternative gewesen wären, weil es noch genug gebildete und gut verdienende Leute im Land gibt, die befürchtet haben, dass sie mit höheren Steuern und Abgaben für mehr Gerechtigkeit im Land sorgen müssten.

Die einzige Alternative, die gewählt wurde, war die AfD, weil sie es geschickt angestellt haben, die Probleme, die viele Wahlberechtigte beschäftigen, für sich zu nutzen. Traurig nur, dass da so viele verkappte Nazis hocken, die sich noch dämlicher anstellen als die NPD



Und damit wars das für mich, ich hab keinen Bock mehr.

Zukünftig werde ich meine Ignoranz auf Dich ausweiten, ob das nun gut ist oder schlecht!


Zitat:
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@Steve Bemerkst du eigentlich, dass du dich hier gewisser Plattitüden bedienst? Einerseits beklagst du, dass die zukünftige Bildungselite aus ehemaligen Analphabeten bestünde, andrerseits aber, dass arm immer ärmer würde. Liegt da nicht der Schluss nahe, dass diese Argumentation ein Widerspruch in sich Ist?
Oder aber, dass du dich über meine mögliche religiöse Überzeugung lustig machst, jedoch forderst, dass sich Muslime dieser annähern?
Was den Bildungsstandard anbelangt, ja, er wird gesenkt, aber nur in puncto wissen, dafür angehoben im Bereich der Kompetenzen. Frag mal Arbeitgeber,was ihnen wichtiger ist.

Ehrlich gesagt weiss ich nicht, was Du mir grade unterstellst. Plattiwas?

Ich bin nicht so gebildet, dass meine Meinungsäusserung für alle Unterstellungsversuche unangreifbar wäre. Und das, obwohl ich sehr intelligent bin (darüber gibts Gutachten) und sehr belesen, fehlt es mir doch an gewisser Erfahrung im Umgang des ganzen. Ausserdem ist meine Meinung, die zu äussern ich wie auch immer befähigt bin, genauso wie die anderer durch Medien gefärbt, wenn nicht sogar völlig bestimmt dadurch, was ich gelesen und gesehen habe. Dabei bewege ich mich aber nicht ständig, wie es wohl gemeint wird, nur auf den Medien, die sich mit einem Übermass an negativer Information über das Thema hervortun.

Ich weiss nicht mal, wie man das hochgestochen beschreiben oder bezeichnen kann, was Du und Hentman hier veranstalten, aber wenigstens lässt Du Deine lateinischen Floskeln und Sprüche weg.

ich weiss auch nicht, wie man die Art der Frage, wie ich sie gestellt habe, bezeichnet oder wie man sie hätte anders stellen sollen, als ich es getan habe, in dem Sinne, wie ich es gemeint habe.,

Ich dachte, ich hätte mal gelesen, dass Du Religionslehrer bist. Und dann kamst Du hier mit Deinen Sätzen über Christliche Nächstenliebe. Weil das sehr gut dazu gepasst hätte, war in mir die Frage "ob Du Religionslehrer bist" oder "ob Du der Religionslehrer bist, an den ich mich irgendwie erinnert habe" Also kam ein "Warst Du nicht Religionslehrer? Was nicht bedeuten sollte, dass Du es in der Vergangenheit warst und jetzt nicht mehr bist.

Mein Gott, das klingt ja schon wié Abby Sciuto von NCIS vor Gibbs.

Ich weiss also nicht, wie man das beschreiben oder umschreiben soll, was ihr mit mir macht, aber ich soll mir unterstellen lassen, ich würde mich über Deinen Glauben lustig machen und dann Forderungen an andere stellen, sorry, aber darauf adäquat und unangreifbar einzugehen, ist mir zu hoch.

Das gleiche mit dem gesenkten Bildungsstandard und was Arbeitgebern wichtig ist. Es gibt genug Jugendliche, die keine Lehrstellen finden und genug Lehrstellen, die nicht besetzt werden können
und es gibt genug Langzeitarbeitslose, die scheinbar zu blöde dafür gehalten werden, mit der richtigen Unterstützung fit gemacht zu werden für Arbeitsplätze, die offensichtlich oder scheinbar nicht mit passendem Personal besetzt werden können. Aber wieder ein komplexer Themenbereich, der hier nicht hin gehört, aber dennoch eine Rolle spielen würde, um auf Dich einzugehen.

Daher lass ich auch das, ich sags ohne böse Worte, die mir auf der Zunge liegen, aber ich werde Dich in Zukunft ignorieren, das ist im Moment das einzige, das ich zu tun in der Lage bin.

Zunge bzw Finger in Zaum zu halten, um hier weder das Thema zur Schliessung zu bringen oder verwarnt und gesperrt zu werden, das ist mir im Moment wichtiger als dass ich mich mit meiner unbeholfenen Möglichkeiten dagegen wehren versuche, hier in die Rechte Ecke gestellt zu werden oder mir sonst nen Mist anhängen zu lassen.

Geändert von BoehserSteve (03.02.2018 um 10:07 Uhr)
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