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  #31  
Alt 03.08.2017, 17:01
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Beziehst Du Dich jetzt auf deinen Link oder auf meinen Post?

Weil das wäre genau das übliche Blabla, das es nicht erst seit Hartz4 gab, dass man sich selbst einbringen sollte, um einen guten Arbeitsplatz zu bekommen.
Genau sowas wie "hättest Du was gescheites gelernt" und dann sind es hoch gebildete Akademiker mit mehreren Abschlüssen, die sich von halben zu viertel Stellen hangeln und nur befristete Arbeitsverträge kriegen, ebenso wie Lehrer, die vor den grossen Ferien ihre Kündigung kriegen und sich arbeitslos melden müssen um dann zum neuen Schuljahr wieder eingestellt zu werden.
Wie man trotz guter Bildung von Jobcentern vera. wird
http://freies-in-wort-und-schrift.in...er-jetzt-heit/

Die Anforderungen zu Lehrstellen sind gross, nicht jeder kann es sich leisten, für eine Lehrstelle hunderte Kilometer umzuziehen und das ist oftmals gar nicht gewünscht.

Und wie man teilweise von Vater Staat und seinen Schergen geprellt und verarscht wird, das wurde hier auch schon durchgekaut
So wird man langzeitarbeitslos


Zitat:
alpha-Forum: Christoph Butterwegge
Armutsforscher
Heute, 20:15 Uhr, ARD-alpha
44 Min.

http://www.br.de/mediathek/video/vid...tInfo&jump=tab

Christoph Butterwegge ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Köln. In seinem jüngsten Buch "Hartz IV und die Folgen. Auf dem Weg in eine andere Republik?" kritisiert er das Armutsrisiko von Arbeitslosen, die Zunahme des Niedriglohnsektors und die Tendenz zur Entsoldidarisierung in unserer Gesellschaft.

Moderation: Rigobert Kaiser
Redaktion: Werner Reuß
https://www.youtube.com/watch?v=Iu2UKjH35xE


Zitat:
Christoph Butterwegge
:
ZEIT ONLINE: Wirtschaftsforscher sehen die Lage aber weniger pessimistisch: Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist noch immer der Regelfall, der Anteil prekärer Jobs liegt unter 15 Prozent, errechnete das Forschungsinstitut DIW.

Butterwegge: Nach meinem Kenntnisstand arbeiten 24,3 Prozent aller Beschäftigten im Niedriglohnsektor, also für 9,30 Euro brutto oder weniger pro Stunde. Teilzeitjobs haben zugenommen, insbesondere bei Frauen, und es gibt eine Million Leiharbeiter.

ZEIT ONLINE: Doch selbst Zeitarbeiter bekommen Mindestlohn ...

Butterwegge: ... von dem sie aber nicht in Würde leben können. Der ab 2015 gültige Mindestlohn von 8,50 hat nur fünf Prozent der Aufstocker aus Hartz IV rausgeholt, also gerade mal 60.000. Auch mit der Erhöhung auf 8.84 Euro bleibt der deutsche Mindestlohn der niedrigste in ganz Westeuropa.
"Die Agenda 2010 war ein Nährboden für den Rechtspopulismus"
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Geändert von BoehserSteve (03.08.2017 um 23:01 Uhr)
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  #32  
Alt 03.08.2017, 20:55
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Pilzsammler
 
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Tatsächlich beziehe ich mich auf deinen Thread und bleibe jetzt mal in dem Bereich, in dem ich mich auskenne. Dass das Km in Bayern sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert, ist bekannt, so neuerdings eine Fehlkalkulation um schlappe 1,5 Millionen Schüler im Jahr 2025. Allerdings ist es in diesem Jahr so, dass durch Sondermaßnahmen alle Referendare eine Stelle antreten können, wenn auch nicht in ihrer Schulart. Der Rückweg steht einem jedoch offen. Die kurzfristigen Verträge sind zwar ärgerlich, aber rechtens. Dies führt zwar zur Verärgerung, ist aber ein erster Schritt zum Aufheben des Beamtensystems, welches ja vielen ein Dorn im Auge ist. Was die Pauschalschelte anbelangt, nein, die wollte ich nicht formulieren.
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  #33  
Alt 04.08.2017, 00:33
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Zitat:
Missverständnis
90-Jähriger wegen verrutschter Badehose vor Gericht
Ein Rentner massiert regelmäßig seinen Ischias Nerv an den Massagedüsen. Eine Dame versteht das völlig falsch. Es ging vor Gericht.
Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete am Mittwoch von einem 90-jährigen Rentner, der regelmäßig das Münchner Phönix-Schwimmbad besucht. Dabei soll er mit dem Rücken und heruntergezogener Badehose zu den Massagedüsen gestanden haben.
Gleichzeitig habe eine nahestehende Dame einen Unterwasserhandstand gemacht, wobei sie etwas im Wasser schwimmen sah. Rudolf K. habe zusätzlich noch einen sehr entspannten Gesichtsausdruck gehabt, beschreibt die Zeugin vor Gericht. Dort sei der Rentner wegen "exhibitionistischen Handlungen“ angeklagt.
Die Badehose verrutschte nicht mit Absicht
Aufgrund eines Ischias Nerv Leidens habe der Rentner regelmäßig seine Pobacken an den Wasserdüsen massiert. Laut der Süddeutschen Zeitung habe der Rentner auf Nachfrage der Richterin, ob er an sich rumgespielt hätte „Wozu?“ geantwortet. Die Zeugin könne eine derartige Handlung nicht bestätigen.
Wenige Minuten später habe die Zeugin den Rentner wieder mit heruntergezogener Badehose auf einer Düsen-Liege gesehen und wieder sei etwas herumgeschwommen.
Kurz nach der Anzeige habe die Frau vom Alter des Mannes erfahren und wollte die Strafanzeige zurückziehen. Nach Berichten der "Süddeutschen Zeitung" drängte die Staatsanwaltschaft auf eine Strafverfolgung. Schlussendlich habe man das Verfahren gegen eine Geldstrafe von 500 Euro eingestellt.
http://www.stern.de/panorama/stern-c...t-7564218.html
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...icht-1.3614000
erinnert stark an
Zitat:
Zitat von BoehserSteve Beitrag anzeigen
04.06.2017
Zitat:
Justizposse in München
Wegen 1,44 Euro Pfand - Staat zerrt Rentnerpaar vor Gericht
Ein Rentnerpaar angelte 18 Pfandflaschen aus einem Glascontainer. Dann folgte ein energischer Polizeieinsatz und eine Justizposse, die einem am Verstand der Beteiligten zweifeln lässt.


http://www.stern.de/wirtschaft/news/...t-7474448.html
Traurig in vielen Aspekten
die armen Rentner, schon genug gestraft mit wenig Geld im Alter und darauf angewiesen, ihre Rente mit Flaschensammeln aufzubessern. So was erniedrigendes, wie es bei uns zugeht, mit so vielen Rentnern, die kaum was bekommen...

die Geldverschwendung, das ganze zu verfolgen, die ganzen Gehälter der Beteiligten usw.

Dann wurde vor Jahren ja schon angeregt, Rentner oder Arbeitslose sollen Flaschen sammeln, damit der Staat aus der Verantwortung kommt, gerechte Sozialleistungen zu gewähren. Wieviele Rentner/Arbeitslose gibts denn im Vergleich zu den Bürgern, die das Geld so dicke haben, dass sie ihre Pfandflaschen wegwerfen anstatt sie selbst fürs Pfand zurück zu geben.

So vieles, das man dazu noch sagen könnte!

https://www.youtube.com/watch?v=wWdCA25gGPM
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Geändert von BoehserSteve (04.08.2017 um 00:36 Uhr)
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  #34  
Alt 24.10.2017, 23:52
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Zitat:
JUSTIZ
„Ich habe Angst vor dem Gefängnis“
Die 84-jährige Ingrid Millgramm aus Bad Wörishofen hat vergeblich gehofft, dass die Justiz „Gnade vor Recht“ ergehen lässt. Jetzt muss sie ihre neunmonatige Haftstrafe absitzen. Von Alf Geiger


http://www.augsburger-allgemeine.de/...d43055021.html
vorher

Zitat:
11. August 2017 06:41 Uhr
BAD WÖRISHOFEN
Wegen 70,11 Euro verurteilte "Oma Ingrid" hofft auf Gnade
Weil Ingrid Millgramm (83) Waren im Wert von 70,11 Euro gestohlen hat, drohen ihr neun Monate Gefängnis. Nun hat die Pflichtverteidigerin ein Gnadengesuch eingereicht. Von Alf Geiger
http://www.augsburger-allgemeine.de/...d42358071.html
davor

Zitat:
07. August 2017 14:32 Uhr
83-jähriger Ladendiebin droht Gefängnis
Justiz Seniorin aus Bad Wörishofen sagt: „Ich klaute vor Hunger.“ Wenn die Staatsanwaltschaft nicht Gnade vor Recht ergehen lässt, muss sie neun Monate hinter Gitter – wegen 70,11 Euro Von Alf Geiger

Weil jetzt ein Gutachter trotz mehrerer chronischer Krankheiten und einer leichten Verwirrtheit die Haftfähigkeit der 83-Jährigen bestätigte, können nur noch Rechtsmittel und letztlich ein „Gnadengesuch“ eine Haftstrafe verhindern.
Nachdem sie nach dem Tod ihres Mannes ihr Vermögen verloren und sich wochenlang nur von „Knäckebrot und Leitungswasser“ ernährt habe, sah Ingrid Millgramm keinen anderen Ausweg mehr: „Ich habe vor Hunger gestohlen, und dafür schäme ich mich heute zutiefst.“
Von ihrer knappen Rente bleiben ihr nach Abzug aller Fixkosten für Miete, Strom und Medikamente höchstens 100 Euro monatlich, mit denen sie klarkommen muss. Dabei habe sie doch 45 Jahre gearbeitet, sagt die gelernte Schneiderin ratlos. Hilfen wie etwa von der Tafel lehnt sie aber ab: Sie schäme sich zu sehr für ihre Altersarmut, sagt sie. Als „Oma Ingrid, die vor Hunger klaute“, hat sie bereits eine zweifelhafte Berühmtheit erlangt. Sie will gar nichts beschönigen – sie weiß, dass sie Unrecht getan hat, und verspricht mit tränenerstickter Stimme: „Ich werde bestimmt nie wieder etwas stehlen.“
...
83-jähriger Ladendiebin droht Gefängnis - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/...d42329826.html
http://www.augsburger-allgemeine.de/...d42329826.html
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Geändert von BoehserSteve (24.10.2017 um 23:55 Uhr)
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  #35  
Alt 09.12.2017, 11:25
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Zitat:
2015

Das Milliarden-Tabu: Seit 50 Jahren kommen deutsche Steuerzahlerfür medizinische Versorgung von Millionen Türken in der Türkei auf

50 Jahre ist es nun her, dass das “Deutsch-Türkische Sozialversicherungsabkommen” in Kraft getreten ist. 4 Jahre später traten auch Bosnien, Herzegowina, Serbien und Montenegro bei. Das Abkommen besagt, dass hier lebende krankenversicherte Türken einen Anspruch darauf haben, dass ihre im Ausland lebenden Angehörigen kostenlos mitversichert werden. Trotz leerer Kassen haben Ehefrauen, Kinder und auch ELTERN im Krankheitsfall Anspruch auf Leistungen aus der deutschen Krankenversicherung. Wohlgemerkt, – es handelt sich hier um türkische, serbische, bosnische usw. Staatsangehörige, die noch niemals deutschen Boden betreten haben und nicht den geringsten Bezug zu diesem Land haben! Die einzige Verbindung zu Deutschland ist ihre Kontoverbindung….Und wer bezahlt das? Jeder deutsche Steuerzahler! Die Bevorzugung ausländischer Familienangehöriger in der kostenlosen Mitversicherung deutscher Krankenkassen widerspricht dem Gleichstellungsgrundsatz und stellt uns Deutsche erheblich schlechter als in Deutschland lebende Türken. Schließlich ist deutschen Krankenversicherten die Einbeziehung von Eltern in die Familienversicherung verwehrt. Und gerade die älteren Menschen sind es doch, die besonders krankheitsanfällig sind.

mehr unter
https://michael-mannheimer.net/2015/...r-tuerkei-auf/
Zitat:
Deutschland, die Cash-Cow Anatoliens
8. Dezember 2017

Wer in Deutschland kennt schon das internationale Sozialversicherungsabkommen? Kaum jemand. Und weil das so ist, sollte jeder krankenversicherte Bürger unseres Landes sich Zeile für Zeile genussvoll auf der Zunge zergehen lassen, damit er auch weiß, auf welche Weise er von Politikers Gnaden ausgeplündert wird.

Von Claudio Michele Mancini

Im Jahr 1964 wurde in der Bundesrepublik das „deutsch-türkische Sozialversicherungsabkommen“ getroffen, das man in jüngster Zeit auf Länder wie Tunesien, Marokko und Syrien ausgeweitet hat. Kein Mensch zieht Politiker, die einen derartigen Missbrauch an den eigenen Bürgern begehen, zur Verantwortung. Im Gegenteil, sie wählen sie auch noch.

Zum besseren Verständnis nehmen wir einen türkischen Mitbürger als Beispiel. Der junge Mann aus Neukölln wird über eine geringfügige Beschäftigungsmaßnahme in einer Dönerbude integriert. Mit diesem kleinen Stups in Richtung Arbeitsmotivation ist er sofort gesetzlich krankenversichert. So weit, so gut. Unfassbar allerdings ist, dass gleichzeitig dessen gesamte Familie in der Türkei das deutsche Krankenversicherungssystem in Anspruch nehmen darf. Hier handelt es sich nicht etwa um eine Ausnahme oder einen Sonderfall, es ist seit Jahrzehnten gängige Praxis der Bundesrepublik. Weshalb sich kein Politiker dafür verantwortlich fühlt, eine solche Alimentierung auf Kosten deutscher Versicherter abzuschaffen, beweist eindrücklich das politische Desinteresse am eigenen Bürger.



Alleine in den Jahren 2015 und 2016 gab die Bunderepublik 2,5 Milliarden Euro für die gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen und Migranten aus. Dieses Geld hat man praktischerweise dem Gesundheitsfond entnommen, den der Mittelstand über Generationen erarbeitet und dann für die Vorsorge im Falle schwieriger Zeiten aufgefüllt hat. Auch im Jahr 2017 hat sich die Bundesrepublik sattsam mit 1,5 Milliarden Euro bedient, Geld, das eigentlich für außerordentliche Gesundheitsnotstände reserviert war. Wundert sich noch irgendjemand, weshalb unsere Gesundheitskosten explodieren?
http://www.journalistenwatch.com/201...ow-anatoliens/

Zitat:

Sozialversicherungsabkommen
16. März 2017

Die wirtschaftliche Verflechtung der hoch entwickelten Industriestaaten erfordert auf dem Gebiet der sozialen Sicherung den rechtlichen Ausbau der Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zu anderen Staaten.
Die wirtschaftliche Verflechtung der hoch entwickelten Industriestaaten und der damit verbundene Austausch von Arbeitskräften, die Ausländerbeschäftigung in der Bundesrepublik Deutschland, sowie der internationale Tourismus erfordern auf dem Gebiet der sozialen Sicherung den rechtlichen Ausbau der Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zu anderen Staaten.

Diesem Ziel dienen Abkommen, die auf der Grundlage der Gegenseitigkeit und der Gleichbehandlung der beiderseitigen Staatsangehörigen abgeschlossen werden. Dadurch wird deren sozialer Schutz auch im Fall eines Aufenthalts im jeweils anderen Vertragsstaat sichergestellt. Etliche Abkommen, die abgeschlossen worden sind, sind zwischenzeitlich wegen des EU-Beitritts der entsprechenden Staaten durch die Regelungen der Verordnung (EG) 883/2004 abgelöst worden.
http://www.bmas.de/DE/Themen/Soziale...sabkommen.html


Weitere Informationen
Über*blick der bi*la*te*ra*len So*zi*al*ver*si*che*rungs*ab*kom*men - Stand: Au*gust 2017 [PDF, 138KB]
Zitat:
Soziale Sicherheit in Europa
4. März 2013

Die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit in Europa ist in der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 geregelt.

Die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit galt zunächst nur für "Wanderarbeitnehmer" und bestimmte gleichgestellte Personen, wurde jedoch nach und nach erweitert um Selbständige, Beamte, Studierende und Drittstaatsangehörige. Die Verordnung (EG) 883/2004 bezieht nunmehr auch alle wirtschaftlich nichtaktiven Personen mit ein. Das europäische Koordinierungsrecht dient damit der Mobilität aller Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihrem Erwerbsstatus. Es gilt für alle Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten der EU, des EWR und der Schweiz und für Drittstaatsangehörige im Rahmen der Verordnung (EU) 1231/2010.

Die Regelungen betreffen besonders Personen,

die in mehreren Mitgliedstaaten beschäftigt sind bzw. beschäftigt gewesen sind, als auch
die in einem anderen als dem für sie zuständigen Mitgliedstaat wohnen oder sich dort zeitweise aufhalten.
http://www.bmas.de/DE/Themen/Soziale...in-europa.html
Zitat:
Verordnung (EG) 883/2004

Auszug
In Bezug auf Leistungen bei Krankheit, Leistungen bei Mutterschaft und gleichgestellten Leistungen bei Vaterschaft sollte den Versicherten sowie ihren Familienangehörigen, die in einem anderen als dem zuständigen Mitgliedstaat wohnen oder sich dort aufhalten, Schutz gewährt werden.
(Verordnung (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit-[Soziale Sicherungssysteme-Koordinierungs-VO I], beck-online)


Wegen der großen Unterschiede hinsichtlich des persönlichen Geltungsbereichs der nationalen Rechtsvorschriften ist es vorzuziehen, den Grundsatz festzulegen, dass diese Verordnung auf Staatsangehörige eines Mitgliedstaats, Staatenlose und Flüchtlinge mit Wohnort im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats, für die die Rechtsvorschriften der sozialen Sicherheit eines oder mehrerer Mitgliedstaaten gelten oder galten, sowie auf ihre Familienangehörigen und Hinterbliebenen Anwendung findet.
(Verordnung (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit-[Soziale Sicherungssysteme-Koordinierungs-VO I], beck-online)
https://beck-online.beck.de/?vpath=b...883_2004%2Ehtm
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  #36  
Alt 26.02.2018, 19:51
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Merkel kam grade vorhin in den Nachrichten, sie äusserte sich zu dem Thema der Essener Tafel, bei der ein Aufnahmestopp für ausländische Bedürftige angeordnet wurde, weil immer mehr alte Menschen und alleinerziehende Frauen von der Tafel weggeblieben sind und 75 % der Besucher, die regelmässig ihr Essen abholen, ausländischer Herkunft seien.

Auf die Frage, sinngemäss, ob es sie nicht betroffen macht, dass in Deutschland so viele Menschen von Tafeln abhängig sind, hat sie mal wieder eine ausweichende Antwort gebracht, die in den bisher von mir gefundenen Medien noch nicht mal aufgeführt wird.

Zitat:
Streit um Essener Tafel
Merkel kritisiert Aufnahme-Stopp von Ausländern

Die Entscheidung der Essener Tafel, keine Ausländer neu aufzunehmen, hat eine bundesweite Debatte ausgelöst. Am Dienstag soll es in Essen eine Krisensitzung geben. Jetzt schaltete sich Angela Merkel in die Debatte ein.
Die Essener Tafel vergibt neue Berechtigungen zum Empfang von Lebensmitteln seit dem 10. Januar vorübergehend nur noch an Bürger mit deutschem Ausweis. Begründet wird dies mit einem angeblich zu hohen Anteil an Ausländern, weshalb sich etwa viele ältere Menschen nicht mehr wohlfühlten und das Hilfsangebot nicht mehr annähmen.


Angela Merkel äußerte sich am Montag in einem Interview zu dem Thema: "Da sollte man nicht solche Kategorisierungen vornehmen. Das ist nicht gut", sagte die Bundeskanzlerin im Gespräch mit RTL. Aber die Entscheidung der Ehrenamtlichen in Essen zeige auch "den Druck, den es gibt", und wie viele Bedürftige auf Lebensmittelspenden angewiesen sind.

http://www.rp-online.de/nrw/panorama...-aid-1.7422800
Ich finde nicht gut, dass es in Deutschland Tafeln geben muss, an denen Bedürftige gespendete Lebensmittel abholen können, weil ihnen das Geld, das sie zum Leben kriegen, nicht reicht. Und dass das nicht nur faule Arbeitslose sind, die ihr Geld verrauchen und versaufen, sollte mittlerweile überall angekommen sein, auch bei Merkel.
Siehe Postings weiter oben, dass Rentnerinnen, die in ihrer Lebenszeit Anteil daran hatten, Deutschland nach dem Krieg wieder aufzubauen, Flaschen sammeln und dafür Probleme kriegen oder sich aus Schamgefühl nicht in die Tafel trauen und lieber abgelaufene oder wegen MHD reduzierte Lebensmittel im Supermarkt klauen.

Ein Video hab ich gefunden, bei Minute 2:03 wird sie zum Thema gefragt, aber sie bietet selbst keine Lösung an, hofft nur mal wieder, dass andere für sie den Karren aus dem Dreck fahren.

Zitat:
Angela Merkel im Interview
"Freut mich, dass Parteimitglieder glücklich sind"
26.02.18 19:35 Uhr – 03:46 min
Die CDU hat einen neuen Star. Der heißt nicht Angela Merkel, sondern Annegret Kramp-Karrenbauer und wird auf dem Parteitag in Berlin überschwänglich gefeiert. Auch die Berufung von Jens Spahn zum Gesundheitsminister kommt bei der Basis gut an. Im Interview erklärt die Kanzlerin ihre Personalentscheidungen und wie es nun mit den Christdemokraten weiter geht.


https://www.n-tv.de/mediathek/videos...e20309355.html
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Geändert von BoehserSteve (26.02.2018 um 19:55 Uhr)
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Alt 03.03.2019, 22:17
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Zitat:
Zitat von BoehserSteve Beitrag anzeigen
Je mehr ich mich mit den anstehenden Wahlen beschäftigt habe, unter anderem mit dem Wahlomat, siehe Thread "Wahl-o-mat (k)ein Forenspiel", um so grösser die Aufregung.


Zum Beispiel gefallen mir manche Wahlplakate "der Linken", wobei mir klar ist, dass diese Partei sicher nicht soviele Stimmen erhalten wird, dass es für eine Regierung reicht - und dass keine andere Partei mit ihnen zusammen regieren möchte.

Sie kann aber weiter eine starke Opposition bilden.

Sie versprechen mehr soziale Gerechtigkeit, ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt, weil es da schon sehr viele Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten gibt.

Thema Mindestlohn, Hartz4 abschaffen, Grundeinkommen für alle, bezahlbare Mieten, gerechte Renten, - aber hier wird immer wieder die Frage laut "Womit bezahlen?"

da habe ich mich dann auch mal wieder mit dem Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler beschäftigt und mit den Meldungen des Bundesrechnungshofes, in denen aufgedeckt wird, wohin die vielen Millionen versickern, die der Staat eigentlich auch sinnvoller, gerechter und sozialer verteilen könnte.
täte auch gut zu sehenswerten Internetfilmen oder ähnlichem passen, aber die Pointe im Film ist einfach zu gut

Realer Irrsinn: Dauerlicht beim Behördennachbarn | extra 3 | NDR
https://www.youtube.com/watch?v=ByQU3O5rQfI
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BUNDESWEHR-BERATERAFFÄRE
„Die Fehlerquote ist inakzeptabel hoch“

Stand: 21.03.2019 | Lesedauer: 6 Minuten
Von Thorsten Jungholt, Christian Schweppe


Auszüge:
2005 wurde sie erstmals Ministerin auf Bundesebene, zuständig für Familie. Und schon in diesem Ressort griff sie auf Berater zurück; die Ausgaben für externe Expertise stiegen in ihrer vierjährigen Amtszeit von 3,1 auf 15,5 Millionen Euro. Nachzulesen ist das in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linke-Fraktion.

Auch in ihrem nächsten Ressort, dem Arbeitsministerium, war von der Leyen ein „Mover & Driver“. So nennt die Branche großberatungsaffine Politiker. Die Ausgaben für externe Fachleute pendelten zwischen 2009 und 2013 zwischen 15 und 27 Millionen Euro. Davor und danach lagen sie nur zwischen drei und zehn Millionen Euro. „Ihr folgen Heerscharen von Beratern“, sagte der Linke-Abgeordnete Matthias Höhn einmal über die Ministerin. Wer den Beratereinsatz aber zum politischen Konzept erhebt, der sollte auch mit den Vorschriften dafür vertraut sein.

Im Wehrressort schließlich, das sie seit 2013 führt, stieß von der Leyen noch einmal in neue Dimensionen vor; der Rechnungshof schätzt die Ausgaben dort für „Beratung und Unterstützung“ auf einen dreistelligen Millionenbetrag allein in den Jahren 2015 und 2016.

https://www.welt.de/politik/deutschl...bel-hoch.html?
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Alt 22.03.2019, 18:24
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Tja, und was lernen wir daraus - wenn man nicht mehr weiter weis dann bilde einen Arbeitskreis - eigentlich müßte es denen bei so vielen Kreisen schon schlecht werden.
Wenn unser eins solch eine Arbeit abliefern würde bekämen wir eine Abmahnung die bekommen eine Diätenerhöhung, so gesehen habe sie doch wieder alles richtig gemacht immer nach dem Motto weis nichts - kann nichts - macht nichts...
__________________
www.black-eagle-radio.de
der Sender für Rock & Metal

Geändert von Sirius (22.03.2019 um 18:25 Uhr)
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  #40  
Alt 23.03.2019, 19:03
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Machtstruktur in der EU - Betreutes Wählen in der EU - Die Anstalt
https://youtu.be/vlohbGglorQ

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