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  #21  
Alt 03.01.2017, 17:43
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BoehserSteve BoehserSteve ist offline
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Zitat:
Unfairer Umgang?
"Hatte so ’nen Hals":
Kölner Polizist erzählt erstmals, was die Grünen-Schelte auslöste



Deswegen möchte er seine Worte auch nicht als Generalkritik gewertet wissen.
„Ich bin nachwievor gerne Polizist, und ich bin auch der Meinung, dass es ein toller Beruf ist“, betont Knauser. „Aber ich bin im Laufe der Jahre etwas desillusioniert worden.“
Fragt man ihn, welche politische Maßnahme ihm als Polizisten am ehesten helfe, kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen:

„Mehr Personal. Damit die Belastung für uns alle geringer wird.“



http://www.focus.de/politik/deutschl...d_6440993.html
>>

Als ich in den Nachrichten von den Erfolgen der Polizei gehört habe, dass mehrere hundert bis tausende Störer gehindert werden konnten, anzureisen, da habe ich mich gefreut. Nach all den Vorwürfen aus dem letzten Jahr und den Kritiken, den BLÖDEN SPRÜCHEN "Immer eine Armlänge Abstand halten", hat doch jeder nach Köln geschaut, was denn diesmal so abgeht.

Dann hat die Polizei mit einem Grossaufgebot an Sicherheitskräften dazu gesorgt, dass alles friedlich geblieben ist, ohne Rücksicht auf derern eigene Interessen, die Familien der Beamten und Beamtinnen, das hätte man einfach mal einheitlich würdigen können. Aber nein, es wird sich darüber aufgeregt, dass Personen aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Herkunft kontrolliert wurden, schlimmer noch, es wurde eine Abkürzende Bezeichnung als negativ dargestellt, ich konnte es ebenso wenig fassen wie meine Freundin.

Wenn man mal die Situation umdenkt, siehe der Videos über die grossen, teuren Polizeieinsätze, die regelmässig nötig sind bei Fussballveranstaltungen, egal ob nun Bundesliga, oder häufiger werden, in den kleineren Ligen irgendwelche Hooligans und Ultras von der Polizei eingekreist und getrennt werden müssen, ist doch auch nichts anderes.

Oder rechte und linke Radikale, die bei Demonstrationen voneinander getrennt werden müssen.

Ich musste auch an die Atomkraftdemos denken, an die Demo zu Stuttgart 21 und anderes aus der Vergangenheit, da wurden dann eben viele Cordhosenträger/innen mit Wollpullis aufgrund ihrer Kleidung als Störer identifziert. Naja, so lustig ists nicht, aber ich musste daran denken, egal in welcher Situation, denkt keiner an die Beamten, die schlecht bezahlt werden und viele Überstunden für unsere Sicherheit leisten.

Daher meine Meinung, auch wenn ich sonst sehr Böhs und Evil bin und es sicher auch mal Gründe gibt, die Polizei nicht so freundlich zu finden und man sie umgangssprachlich auch mit Tiernamen etc betitelt und das auch mir mal rausrutscht, so sollten wir doch alle etwas dankbarer sein, dass es sie gibt.

Und ein Grund mehr für mich, nicht grün zu wählen, denn die sind mir doch etwas zu stark abgehoben von der Normalität.
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Geändert von BoehserSteve (03.01.2017 um 17:54 Uhr)
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  #22  
Alt 04.01.2017, 06:36
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Gwydion Gwydion ist offline
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Edit: Absatz ab Video hinzugefügt.
Zitat:
Zitat von BoehserSteve
Wenn man mal die Situation umdenkt, siehe der Videos über die grossen, teuren Polizeieinsätze, die regelmässig nötig sind bei Fussballveranstaltungen, egal ob nun Bundesliga, oder häufiger werden, in den kleineren Ligen irgendwelche Hooligans und Ultras von der Polizei eingekreist und getrennt werden müssen, ist doch auch nichts anderes.
Nicht nur da, immer häufiger auch auf den kleinen Amateursportplätzen, in den untersten Ligen und das sowohl bei den Erwachsenen, wie auch bei den Jugendspielen.
Und die Probleme kommen meistens aus denselben Kulturkreisen. Für mich noch lange kein Grund, eine rechtsorientierte Partei zu wählen. Schon eher tendiere ich dazu, wenn ich von all den anderen Dingen höre, die so passieren. Aber ich sträube mich trotzden dagegen. Allerdings kann ich diese links-grüne Propaganda, in der mittlerweile wie selbstverständlich auch SPD und CDU mitmischen, einfach nicht mehr nachvollziehen. Nein, die "Flüchtlinge", nennen wir sie mal verallgemeinernd alle so, kann man nicht generalverurteilen, aber sie sind auch nicht alle gut und diese Politik hat und bringt bringt uns noch immer extrem viele Probleme ins Land. Welche Gründe hätte ich also, links zu wählen? Keinen! Inzwischen bekomme ich sogar einen regelrechten Hass bei diesem Mist, den die behaupten und verzapfen.

Die AfD wird weiter Wähler gewinnen. Davon bin ich überzeugt. Aber die Wenigsten haben tatsächlich mal das Wahlprogramm gelesen. Frau Weißt der Band Jennifer Rostock hat es mal versucht, ist dann aber auf die Nase gefallen, da sie Behauptungen aufstellte, die nicht stimmten (zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt). Blöderweise haben das die Wenigsten bemerkt, stattdessen sah ich viele Likes auf Plattformen wie Facebook. Das linke Lager hat es wohl auch nicht geschafft, zu lesen, was sie, teilweise vielleicht durchaus zurecht, verachten.

Was also wählen? Wir haben nichts mehr in der Mitte. Ich persönlich bin ziemlich planlos.


Sahra Wagenknecht hält viele Reden, deren Inhalt ich zu 95% aus eigenen Gefühlen und Faktenwissen abnicken würde. Auf Youtube findet man recht Viele, wer Zeit und Lust hat, kann sich das ja gerne mal antun. In den Reden werden tatsächlich mal Missstände angesprochen und Lösungsansätze gegeben. Ich habe mir aber speziell diese Rede herausgesucht. Aus einem einfachen Grund, sie zeigt ab 18:21 eines der größten Probleme der Politik: Die Abgrenzung der Oberschicht und Politiker von der Unterschicht und dem allgemeinen Volk. Wie kann es sein, dass ein Brief eines Bürgers, der wirklich seine Probleme anspricht, einfach von der Politik weggelacht wird? Wie arrogant, wie hochnäsig sind diese Menschen eigentlich? Für mich muss im September ein Totalumbruch her. Das ist meine persönliche Meinung. Sahra Wagenknecht rennt nur leider der falschen Partei hinterher.
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Danke an HelenMagnus für die tolle Signatur!

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Geändert von Gwydion (04.01.2017 um 07:42 Uhr)
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Alt 19.02.2017, 18:13
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BoehserSteve BoehserSteve ist offline
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der Bericht ist schon alt

Zitat:
Nach Gerichtsurteil
Gröhe will Versandhandel mit rezeptpflichtigen Medikamenten verbieten

Schnäppchenpreise für verschreibungspflichtige Arzneimittel - darauf hatten nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs viele gehofft. Doch Gesundheitsminister Hermann Gröhe hat andere Pläne.
Rezeptpflichtige Arzneimittel online bestellen - das soll bald nicht mehr möglich sein, wenn es nach Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe geht. Er will den Versandhandel verbieten. Sein Ministerium bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der "Rheinischen Post". Einen Zeitplan für den Gesetzentwurf nannte der Sprecher nicht.


Der Minister reagiert damit auf ein Gerichtsurteil. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte in der vergangenen Woche die in Deutschland geltende Preisbindung für verschreibungspflichtige Arzneien für Versandapotheken mit Sitz im Ausland gekippt (Aktenzeichen: C-148/15). Die Richter hatten argumentiert, die Regelung sei eine nicht gerechtfertigte Beschränkung des freien Warenverkehrs.

Als Reaktion auf das Urteil kündigte die niederländische Versandapotheke DocMorris einen verschärften Preiswettbewerb an. Die deutschen Apotheker hatten gegen das EuGH-Urteil protestiert und schon kurz nach der Bekanntgabe ein Verbot des Versandhandels gefordert. Dieses ist mit europäischem Recht vereinbar. Denn die deutschen Apotheker müssen sich weiterhin an die hierzulande gültige Preisbindung für rezeptpflichtige Mittel halten.

Gesundheitsminister Gröhe (CDU) selbst hatte erklärt, er sei fest entschlossen, das Notwendige und Mögliche zu tun, um die flächendeckende Arzneiversorgung durch ortsnahe Apotheken zu sichern. Der Versandhandel könne die wohnortnahe Beratung und Versorgung nicht ersetzen.

"Erscheint nicht zeitgemäß"

Die Krankenkassen wollen das gekippte Rabattverbot im Versandhandel hingegen nutzen, um ihre Ausgaben zu senken. Der Vorstandsvorsitzende von Doc Morris, Olaf Heinrich, sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", es gebe sehr viele Anfragen von Kassen, die zusammen mehr als 20 Millionen Kunden hätten. "Ich gehe davon aus, dass wir bis Ende des Jahres den ersten Vertrag mit einer Krankenkasse abschließen werden."

Kritik an Gröhes Plänen kam deshalb vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Zitat:
"Im 21. Jahrhundert eine ganze Branche per Gesetz vom Online-Versandhandel ausschließen zu wollen, erscheint nicht zeitgemäß", sagte Vizechef Johann-Magnus von Stackelberg. Gerade der Versandhandel könne dazu beitragen, dass die Versorgung von Patienten, die schon heute auf dem Land längere Anfahrtswege zu Apotheken hätten, verbessert werde.
wbr/dpa/Reuters
http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...a-1118709.html
heute einen Newsletter erhalten von DocMorris
Zitat:
vielleicht haben Sie es in den Medien gehört: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe von der CDU will den Versandhandel mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln verbieten.

Das bedeutet: Sie als Verbraucher werden gezwungen, verschreibungspflichtige Medikamente in einer Stationärapotheke zu beziehen, und bekommen Ihre Medikamente nicht mehr bequem und mit Preisvorteil von DocMorris geliefert.

Wir von DocMorris wollen, dass Sie auch weiterhin die Wahl haben: Als Ergänzung zur Vor-Ort Apotheke wollen wir Ihnen auch in Zukunft Sparvorteile bieten, um so Ihre Gesundheitskosten zu senken.

Wollen Sie auch in Zukunft die Vorteile von DocMorris nutzen? Dann machen Sie jetzt mit bei unserer Protestaktion gegen das Rx-Versandverbot. Bitte senden Sie die Postkarte, die wir für Sie vorbereitet haben, an Ihren CDU-/CSU-Bundestagsabgeordneten. Die Empfängeradresse werden wir für Sie einsetzen.

So einfach machen Sie mit:
Klicken Sie einfach auf den Button „Ja, ich mache mit!
Folgen Sie der kurzen Anleitung auf der Webseite
Es kostet Sie nur ein paar Klicks: Sie müssen nichts ausdrucken und nicht zum Briefkasten gehen!
Bitte machen Sie mit und helfen Sie uns – in Ihrem eigenen Interesse als Verbraucher!
https://protestaktion.versandapotheken-kein-verbot.de/
Mein Kommentar:
Der Name "Apothekenpreise" kommt ja nicht von ungefähr, sondern vieles kostet dort viel Geld, während man bei Versandapotheken für nicht verschreibungspflichtige Medikamente teils bis zu 60% weniger zahlt als in der Apotheke vor Ort und bei der Bestellung von Medikamenten per Rezept bekommt man für eine nötige Zuzahlung einen Zuschuss und zwar nicht nur von DocMorris, sondern auch von Europa Apotheek und anderen.

Vor kurzem noch haben wir bei DocMorris verschiedene Apothekenpflichtige Artikel bestellt und pro Artikel 2,50 Euro erhalten, die direkt mit der pro Artikel fälligen Zuzahlung verrechnet wurde. Der Betrag orientiert sich am Medikamentenpreis und kann bei teuren Medikamenten auch 10 Euro betragen. Es zahlt also praktisch die Apotheke den oder einen Teil des Zuzahlungsbetrages, den man in der Apotheke vor Ort sonst komplett zahlen müsste.

Man kann jetzt zwar anbringen, dass wenn man alles im Internet bestellt, es bald vor Ort keine Apotheken mehr gibt, aber in Wahrheit ist es doch häufig so, dass man mit einer oder zwei Apotheken in einer Stadt auch auskommen würde, es aber oftmal 5 oder 6 gibt und es dann klar ist, dass diese sich durch die hohen Preise finanzieren müssen.

Grundsätzlich finde ich diesen Regulierungswahn, egal ob nun von der EU, Stichworte wie Marmelade oder Konfitüre, die Bananenkrümmung oder die Einmischungen von diversen Politikern langsam unerträglich.
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  #24  
Alt 19.02.2017, 18:38
Kronios Kronios ist offline
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Ich möcht gar ned viel sagen dazu... weder zu Gröhe noch zu Steve...

Ich betreue zwei Apotheken, beide auf dem Land... beide sind in einem Radius von je ca. 30 km die einzige. Beide versenden auch...

Mehr wollte ich nicht sagen, aber die Stadtbewohner reden sich leicht... Oma Müller, die 20 km mit dreimal Umsteigen im 4 STunden-Takt verkehrenden Regionalbus für ihr Medikament fahren muss, die denkt wohl anders.
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  #25  
Alt 19.02.2017, 19:03
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ALEXANDER ALEXANDER ist offline
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Genauso, wie Kronios es sagt, ist es auch bei uns. Wir hätten es echt schwer,
eine Apotheke mit Nachtdienst zu erreichen, wenn die hier am Ort zu machen
würde. Für die Möglichkeit einer Beratung und einer Apotheke mit Rund-um-die-
Uhr-Service, muss man nun mal eben auch ein paar Euro mehr bezahlen.

Allerdings, dies gesetzlich vorschreiben zu wollen, ist eine glatte Unverschämt-
heit. Ich weiß gar nicht, ob es dafür überhaupt eine juristisch haltbare Grundlage
gibt. Immerhin darf sich der Staat in derartige wirtschaftliche Belange eigentlich
gar nicht einmischen. (Gewerbefreiheit/Vertragsfreiheit)
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Forenregeln: http://forum.sfgame.de/showthread.php?t=3
FAQ: http://forum.sfgame.de/showthread.php?t=81
Spielanleitung: http://forum.sfgame.de/showthread.php?t=57
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Suchfunktion: http://forum.sfgame.de/search.php

Geändert von ALEXANDER (19.02.2017 um 19:37 Uhr)
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  #26  
Alt 20.02.2017, 05:35
Frank19f Frank19f ist offline
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Selbstverständlich hat da jeder eine andere Sichtweise gerade darauf. Aber was derzeit die Apotheker veranstalten wegen den Versandhandel, grenzt schon an "Volksverdummung" ! Bei einem Marktanteil von unter 1 % sollten sich diese vielleicht mit den Herstellern von Luxuskarossen und Kleinflugzeuge zusammen schließen um diese unsägliche Argumentationen Nachdruck zu verleihen^^
Für mich persönlich nutze ich den Versandhandel sofern es nicht akut ist und ich die Medikamente sofort benötige.

Mir macht eher Sorgen, dass Medikamente nicht lieferbar sind, unabhängig von der Apotheke vor Ort oder Versandhandel, weil wir in dieser globalisierten Welt uns abhängig machen von einzelnen durch die vorhandene Arbeitsteilung usw.. Als jüngstes Beispiel ist hier Antibiotika zu nennen.

Aber es ist auch hier die grundsätzliche Frage, welches Europa wollen wir..... alle wollen die Roaming Gebühren abgeschafft haben aber den Versandhandel mit Medikamenten eindämmen....
__________________
Ich bin nicht Gott, Gott kennt Gnade

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  #27  
Alt 26.04.2017, 11:42
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  #28  
Alt 04.06.2017, 00:57
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Zitat:
Justizposse in München
Wegen 1,44 Euro Pfand - Staat zerrt Rentnerpaar vor Gericht
Ein Rentnerpaar angelte 18 Pfandflaschen aus einem Glascontainer. Dann folgte ein energischer Polizeieinsatz und eine Justizposse, die einem am Verstand der Beteiligten zweifeln lässt.


http://www.stern.de/wirtschaft/news/...t-7474448.html
Traurig in vielen Aspekten
die armen Rentner, schon genug gestraft mit wenig Geld im Alter und darauf angewiesen, ihre Rente mit Flaschensammeln aufzubessern. So was erniedrigendes, wie es bei uns zugeht, mit so vielen Rentnern, die kaum was bekommen...

die Geldverschwendung, das ganze zu verfolgen, die ganzen Gehälter der Beteiligten usw.

Dann wurde vor Jahren ja schon angeregt, Rentner oder Arbeitslose sollen Flaschen sammeln, damit der Staat aus der Verantwortung kommt, gerechte Sozialleistungen zu gewähren. Wieviele Rentner/Arbeitslose gibts denn im Vergleich zu den Bürgern, die das Geld so dicke haben, dass sie ihre Pfandflaschen wegwerfen anstatt sie selbst fürs Pfand zurück zu geben.

So vieles, das man dazu noch sagen könnte!

https://www.youtube.com/watch?v=wWdCA25gGPM
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Geändert von BoehserSteve (04.06.2017 um 01:01 Uhr)
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  #29  
Alt 03.08.2017, 07:26
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Zitat:
ZDFzeit - Neues Wirtschaftswunder - Wer gewinnt beim Aufschwung?
https://www.youtube.com/watch?v=5uRrLclsPx8
Zitat:
Zehn Jahre nach der Agenda 2010
ZDF-Doku liefert erschütternde Einblicke:
Wie sich Deutschland sein Jobwunder erkaufte

Donnerstag, 03.08.2017, 07:19
Deutsche Unternehmen melden Rekordgewinne, der Arbeitsmarkt boomt und die Steuereinnahmen brechen alle Rekorde:

Die ganze Welt beneidet derzeit die Bundesrepublik für diese Leistung. Doch wie kam es dazu - und wer geht trotzdem leer aus? Eine ZDF-Doku liefert erschütternde Einblicke.
Es ist noch gar nicht so lange her:

Im Oktober 2004 war jeder zehnte Erwerbsfähige (10,1 Prozent) in Deutschland ohne Job, 4,4 Millionen Menschen. 2005 gab es den Negativrekord von über fünf Millionen. Deutschland galt als „kranker Mann Europas“, der „Reformstau“ schien unauflöslich, der Arbeitsmarkt erstarrt.

Der damalige Kanzler Gerhard Schröder von der SPD war in die Enge getrieben, auch in seiner eigenen Partei. Schröder versuchte den politischen Befreiungsschlag - und brachte 2003 mit einer Regierungserklärung die Hartz-Reformen auf den Weg: Die Sozialsysteme sollten saniert, die Lohnnebenkosten gesenkt, Zu- und Abgang zum und vom Arbeitsmarkt erleichtert werden.

Die zentralen Elemente der Agenda 2010

Beispiel Hartz IV
Hartz-IV soll helfen und den Menschen das Allernötigste sichern. Was das heißt, fasste der Architekt der nach ihm benannten Hartz-IV-Reform, Peter Hartz, gegenüber dem ZDF mit drastischen Worten zusammen:

„Wir haben die Zumutbarkeit neu definiert“, sagte.

Das Ergebnis: Für viele Menschen ist Hartz IV vor allem ein Armutsurteil:
Ein Alleinstehender bekommt im Schnitt 409 Euro plus Miete pro Monat.
Ginge es um das eigentliche Ziel von Hartz IV, nämlich die Menschen wieder schneller in den Arbeitsmarkt zu bringen, dann wäre die Arbeitsmarktreform gescheitert: Nur jedem Sechsten gelingt das.
Ifo-Chef Clemens Fuest will trotzdem nicht an dem Modell rütteln. Dem ZDF sagte er: „Bei mehr als fünf Millionen Arbeitslosen musste der Druck erhöht werden.“
Beispiel Arbeitslose

Das macht uns Hoffnung
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen sank dadurch von 1,76 Millionen 2005 auf zuletzt unter eine Million. Und die Arbeitsagentur will sich damit nicht zufriedengeben: Sie hat gerade erst ein neues Maßnahmenpaket vorgestellt, mit dem auch die bislang Unvermittelbaren in die Arbeitswelt eingegliedert werden sollen.
Beispiel Niedriglohn
Im Jahr vor dem Inkrafttreten der Hartz-IV-Reform waren rund sieben Millionen Beschäftigte im Niedriglohnsektor beschäftigt. Dazu zählt jeder, der weniger als zwei Drittel des mittleren Brutto-Stundenlohns verdient. Fünf Jahre nach der Reform galt das schon für knapp acht Millionen Beschäftigte.
Arzthelferin Andrea Mayereder aus München ist eine von ihnen. In ihrer Praxis verdient sie als Angestellte nur 1000 Euro netto im Monat. Deshalb sei sie auf einen Zweitjob angewiesen, wenn sie in ihrer Heimatstadt bleiben möchte, erzählt sie vor der Kamera. Mayereder teilt sich ihr Schicksal mit drei Millionen anderen Menschen in Deutschland. Tendenz steigend.

Beispiel Leiharbeit

Beispiel Vermögensverteilung

Beispiel Rentner
Beispiel öffentliche Investitionen

Fragt sich nur: Wie kommen wir da wieder raus?

http://www.focus.de/finanzen/news/ar...d_7429060.html
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  #30  
Alt 03.08.2017, 08:47
Der Lehrer Der Lehrer ist offline
Pilzsammler
 
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https://www.tagesschau.de/wirtschaft...richt-101.html
wie ist aber dann das zu erklären? Liegt es vielleicht nicht auch an falscher Erwartungshaltung oder zu geringem Einsatz? Den schwarzen Peter weiterzugeben ist einfach, sich einzubringen schwerer und die Schuld bei sich selbst zu sehen am schwersten.
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